Amazon Einzeltitellinks als Verdienstmöglichkeit

Der ein oder andere von Euch hat es sicher schon gemerkt, dass ich vor kurzem angefangen habe Amazon Einzeltitellinks in meine Beiträge zu integrieren. Das Ganze läuft momentan wieder als Test, denn ich will sehen, ob sich die Amazon Einzeltitellinks als Verdienstmöglichkeit für einen Blog rentieren.

Neben meinem Shop habe ich ein paar Informationsseiten laufen, auf denen ich schon seit langem Amazon Einzeltitellinks integriert habe. Diese zusätzliche Verdienstmöglichkeit ist gar nicht so schlecht, immerhin gibt es auf diesen Seiten bei mir so zwischen 25 und 50 Euro pro Monat. Da dachte ich mir, dass diese Verdienstmöglichkeit vielleicht auch für Blogs interessant sein könnte und habe mich kurzerhand dazu entschlossen, das einfach mal auszuprobieren.

Zugegeben, der Aufwand ist nicht als gering zu bezeichnen. So habe ich doch tatsächlich tagelang in alle alten Beiträge entsprechende Amazon Einzeltitellinks integriert und mir vorgenommen, dass auch kaum ein neuer Beitrag ohne Amazon Einzeltitellinks online geht. Wenn man so etwas testen möchte, dann sollte das schon gescheit passieren. Also ganz oder gar nicht und ich habe den zeitlichen Aufwand einfach mal auf mich genommen, um diese Verdienstmöglichkeit für Blogs genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wie auch bei meinem Adsense Test läuft auch dieser Test parallel auf zwei Blogs. Hier und auf einem anderen Blog, der fast ausschließlich über Besucher aus der Suchmaschine verfügt. Die Besucher auf beiden Blogs reagieren doch etwas unterschiedlich, dass es in meinen Augen Sinn macht, die Amazon Einzeltitellinks parallel zu testen, um eine genaue Aussage für Blogs treffen zu können.

Für den Test habe ich zum einen in meinem Amazon Partnernet Konto weitere Tracking IDs hinzugefügt. Jede Domain hat eine Tracking ID, so dass auch wirklich alles separat betrachtet werden kann.

Als nächstes habe ich mir das Amazon Einzeltitellinks Plugin installiert und ein paar kleine Anpassungen durchgeführt (die Farben ab Zeile 50 in den 3 Linkversionen an mein Design angepasst). Unter Einstellungen im Adminbereich die entsprechende Tracking ID eingetragen und los geht’s, das Plugin ist ziemlich einfach und selbsterklärend.

Im Amazon Partnernet Konto kann die Verdienstmöglichkeit dann über den Tracking ID Kurzbericht angesehen und geprüft werden. Die ersten Tage waren noch nicht so berauschend, etwas mehr als ne Schachtel Zigaretten verdient. Aber immerhin liegt die Conversion bei 8,75%, also 8,75% der Klicks haben auch gekauft. Nur die Klicks halten sich in Grenzen.

Mehr Aussagen über diese Verdienstmöglichkeit lassen die paar Tage Probelauf noch nicht zu. Ich kann jetzt eigentlich weder positiv noch negativ sagen, außer dass der Aufwand, die Einzeltitellinks in alle alten Beiträge zu integrieren enorm ist (natürlich umso höher, je mehr alte Beiträge man hat). Schließlich muss man sich hinsetzen, bei Amazon zum Thema stöbern gehen, das beziehungsweise die entsprechenden Produkte raussuchen und als Einzeltitellink integrieren. Wir werden sehen und lassen uns überraschen. Nach mindestens einem Monat Probelauf kann ich Anfang April sicher etwas mehr über diese Verdienstmöglichkeit sagen.

Ach ja, aufgefallen ist mir, dass die Amazon Einzeltitellinks auch im Feed auftauchen. Das heißt dies ist eine Verdienstmöglichkeit, die auch die Feedleser mit einschließt.

14.03.2009 |
 Autor: Crazy Girl |
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  1. [...] Einnahmen bei den Amazon Einzeltitellinks schwanken enorm. Im April hatte ich beispielsweise gerade mal 2,65 Euro. Da die Amazon [...]

13 Kommentare:
  1. Mac_BetH schrieb am 15. März 2009 um 14:56 Uhr:

    Hallo Crazy Girl,

    Ich bin das gerade auch am Probieren (Geld verdienen mittels Einzellinks) und habe vielleicht sogar noch eine alternative Anzeigeart für dich gefunden. Ich finde es einfach nicht so schön, dass die Einzellinks, den Lesefluss beeinträchtigen und habe mir die Aufpopptechnik von Amazon zu Nutze gemacht.

    Gruß

    Mac_BetH

  2. Crazy Girl antwortete am 16. März 2009 um 10:37 Uhr:

    @Mac_BetH: Nicht mein Fall. Ich kennzeichne meine Werbung gerne als solche, so dass der User entscheiden kann, ob er hinkucken will oder nicht. Als Text “verstecken” finde ich persönlich überhaupt nicht schön.

  3. Jan schrieb am 16. März 2009 um 17:45 Uhr:

    Ich denke, dass man ein sehr spezifischen Blog haben muss, um der Zielgruppe genau die Bücher zu präsentieren, die zum Thema passen.

    Die Anpassung auf einen Artikel ist sehr arbeitsintensiv. Was passiert, wenn es eine neue Buchauflage gibt. Will man dem Leser dann immer noch das alte Modell andrehen? Falls nicht, muss man die artikel wohl alle X Monate durchsehen. Sowas lohnt sich meines Erachtens erst ab konstanten XX Artikellesungen pro Tag.

  4. Crazy Girl antwortete am 16. März 2009 um 18:25 Uhr:

    @Jan: Guter Einwand. Ich habe bei meinen Infoseiten aber auch die Erfahrung gemacht, dass das nicht wirklich so schlimm ist mit den “veralteten” Bücherlinks. Die Leute kaufen selten sofort das was sie sehen, sondern suchen erst mal ein bißchen rum bei Amazon, bis sie sich entscheiden.

  5. Mac_BetH schrieb am 16. März 2009 um 23:42 Uhr:

    Hallo Crazy Girl,

    klar, dass kann jeder Blogger so handhaben wie er es möchte!

    Achso, was ich bei meinem ersten Threat ganz vergessen hatte! Gute und ganz wichtig informelle Seite!

    Gruß

    Mac_BetH

  6. Crazy Girl antwortete am 17. März 2009 um 06:42 Uhr:

    Ich denke es ist auch gut, dass wir Blogger die Dinge so unterschiedlich handhaben, denn so haben wir die wundervolle Individualität ;-)

  7. Mac_BetH schrieb am 17. März 2009 um 20:48 Uhr:

    Da hast du absolut recht!

    Gruß

    Mac_BetH

  8. Nila schrieb am 18. März 2009 um 10:58 Uhr:

    Hmm, da bin ich aber echt neugierig, ob sich das rentiert. Meines Erachtens geht nämlich Amazon nicht wirklich gut. Selbst nicht in einem Autorenforum.
    Adense läuft ja bei dir “pipifein”. Habe mir mal deine Klick-Verdienstraten durchgelesen. Wahnsinn! Davon kann ich nur träumen. :o (
    Naja, auf Amazon bin ich mal gespannt.

  9. Crazy Girl antwortete am 18. März 2009 um 13:27 Uhr:

    Für den März hab ich jetzt knapp über 8 Euro bei Amazon. Nicht wirklich viel, ich weiß, aber wie sagt man so schön “Kleinvieh macht auch Mist” :-)

    Adsense liegt schlicht und ergreifend an meinen Platzierungen der Adsense Anzeigen sowie den Anzeigenformaten. Gerade spiel ich auch noch etwas damit rum. Eigentlich ist es total easy, man darf die Anzeigen halt einfach nicht “verstecken” und muss vermehrt Linkblöcke einsetzen.

  10. Mac_BetH schrieb am 25. Mai 2009 um 23:36 Uhr:

    Hallo Crazygirl,

    unsere Diskussion hier hat mit zum Nachdenken gebracht. Aus diesem Grund habe ich mein Konzept wieder überdacht, haben wir ja im Artikel über Adsense diskutiert. Außerdem habe ich einen AStore bei Amazon gebaut. Siehst du auf meiner Seite. Ist nicht viel Arbeit und seit dem habe ich 30 € verdient in einem Monat.
    Kannst du dir bei mir ja mal anschauen und dir gegebenenfalls überlegen.

    Gruß

    Mac_BetH

  11. Crazy Girl antwortete am 26. Mai 2009 um 06:24 Uhr:

    Da ich schon einen richtigen Shop habe, ist so ein Amazon Store nix für mich ;-) ein Shop reicht mir…

  12. Daniel schrieb am 27. Mai 2009 um 22:55 Uhr:

    Ich muss sagen das ich solcher Werbung – was ihre Rentabilität angeht – immer ein bisschen skeptisch gegenüber stehe.

    Wie ich schon einmal gesagt habe, werde ich das mit der Werbung erst testen, wenn ich mehr Zeit habe :) Obwohl ich es nicht nur im Blog sondern auch auf der Plattform testen werde, weil ich dort auch noch relativ viele Besucher habe ;)

  13. Crazy Girl antwortete am 27. Mai 2009 um 23:15 Uhr:

    @Daniel: Hier habe ich das gelassen mit den Amazon Einzeltitellinks, weil der Ertrag einfach nicht den Aufwand rechtfertigt. Für 2 bis 5 Euro monatlich mache ich mir bei meinen Besucherzahlen nicht die Arbeit, für jeden Artikel die entsprechenden Bücher rauszusuchen.
    Ich habe aber Internetseiten, auf denen ich die Einzeltitellinks gerne einsetze, dort bringen sie aber auch einiges. In erster Linie sind das “special interest” Bereiche, in denen auch gerne Bücher gelesen werden.

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