Grill-Diät – Dr. Detlef Pape überzeugt die Männer der Nation

Gerade eben habe ich bei Akte 09 den Beitrag über die Grill-Diät von Dr. Detlef Pape gesehen. Ihr auch? Mit seinen Büchern „Schlank im Schlaf“ hat der Internist Dr. Detlef Pape in den letzten Jahren Diät Geschichte geschrieben. So ist sein diesbezügliches „Erstlingswerk“ das wohl meist verkaufte Buch in der Diäten und Abnehmliteratur. Mit seiner neuen Grill-Diät, die in meinen Augen unterm Strich nur ein netter Marketing Gag ist, wird er dem Ganzen wohl noch ein Krönchen oben drauf setzen.

Hinter dem Diät Konzept von Dr. Detlef Pape, das auch unter dem Namen „Insulin Diät“ bekannt ist, steckt nichts anderes, als eine Ernährungsform, die sich aus einem kohlenhydratreichen Frühstück, einem Mischkost Mittagessen und einem extrem kohlenhydratarmen Abendessen zusammensetzt. Eine Version der Low Carb Diäten, die vor allem ab 17 Uhr die Kohlenhydrate meidet. Dabei ist aber ein mäßiger Kohlenhydratkonsum wie z.B. mit Salaten oder Gemüse, oder alternativ einem halben Liter Bier oder einem Gläschen Weißwein erlaubt.

Funktioniert das? Bei den meisten ja, bei mir persönlich gar nicht. Was aber eher mit meiner schlechten Absorption der Kohlenhydrate, vornehmlich Polysaccharide, zusammenhängt, als an dieser Ernährungsweise. Mein Mann hat damit, schon einige Zeit bevor Dr. Detlef Pape mit seiner Diätrevolution „Schlank im Schlaf“ den Markt der Diätliteratur eroberte, 10 Kilo in ein paar Monaten abgenommen.

Nach dem Stephan gesehen hat, dass ich mit Low Carb solche Erfolge erzielte und diese auch längerfristig halten konnte, wollte er das für sich auch einmal ausprobieren, haderte aber mit der starken Kohlenhydratreduzierung, wie ich sie für mich wählte. Er konnte sich einfach nicht vorstellen längerfristig auf Brot, Nudeln, Pommes etc. zu verzichten. So schlug ich ihm vor tagsüber zu essen wie bisher und nur das Abendessen auf Low Carb umzustellen. Anstatt seinem heiß geliebten Wurstbrot gab es die abends Wurst ohne Brot, in erster Linie Wurst, Käse und natürlich auch Fleisch. Hin und wieder auch einen Whey Protein Shake. Egal ob Frikadellen, ein Steak, Geschnetzeltes mit Zucchini oder was auch immer gerade aus meiner Pfanne wanderte. Das einzige Manko für ihn: Sein hoher Schokoladenkonsum abends vor dem Fernseher musste auf ein Minimum reduziert werden.

Die Schokolade ist es auch, die ihm heute fast „zum Verhängnis“ wird. Denn je mehr Schoki er abends vor dem Fernseher in sich hinein schaufelt, desto stabiler bzw. auch höher sein Gewicht. Ansonsten ist unser Abendessen zu 90% seitdem Low Carb, denn wenn einfach kein Brot gekauft wird, kann auch keines gegessen werden. Er hat sich in den letzten Jahren daran gewöhnt und hält bis auf ein paar Ausnahmezeiten, in denen wir mit Pizza und Co. zuschlagen, sein Gewicht auch problemlos.

Nichts anderes als meine für meinen Mann modifizierte Low Carb Ernährung ist die neue Grill-Diät von Dr. Detlef Pape, von der Akte 09 heute berichtete. In erster Linie spricht Pape damit die Männer der Nation an, denen oft auch seitens der Ärzte und Ernährungsexperten im Hinblick auf die Blutwerte und das Gewicht der Fleischkonsum reduziert wird. Und da schaltet sich der Internist Dr. Pape dazwischen und erlaubt auf einmal das heiß geliebte Fleisch und empfiehlt, jeden Abend den Grill anzuwerfen.

Bei der Grill-Diät ist die bevorzugte Fleischsorte vollkommen egal, Hauptsache es gibt kein Brot, keine Kartoffeln, keine Nudeln, keinen Zucker etc. dazu. Also Grillgut zusammen mit etwas Salat oder Gemüse, einem Gläschen Bier und damit auch noch gut abnehmen. Welches Männerherz schlägt da nicht höher? In meinen Augen ein reiner Marketing Gag, der aber auch funktionieren wird. Low Carb hat schon immer funktioniert, egal ob streng nach Dr. Atkins, moderat nach Dr. Nicolai Worm oder in der Mischfunktion nach Dr. Pape.

Also Jungs, wenn Ihr es mal ausprobieren wollt, dann werft einfach in den nächsten Wochen jeden Abend den Grill an und lasst Euch Fleisch und Würstchen pur schmecken. Bei uns gibt es eine ähnliche Version bereits seit Jahren. Aber egal ob Grill-Diät von Dr. Pape oder eine selbst modifizierte Version der Low Carb Diät. Je kohlenhydratarmer Ihr die Zeit nach 17 Uhr abends gestaltet – Alkohol gehört übrigens auch zu den Kohlenhydraten – desto erfolgreicher werdet Ihr Gewicht verlieren.

2.06.2009 |
 Autor: Crazy Girl |
 Themenbereich: Ernährungstipps
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  1.  [Gregel Dot Com], am 14. Juni 2009:

    Grill-Diät im Praxistest…

    Die Tage habe ich über den Knaller der Saison gelesen: Die Grill-Diät, schlank im Schlaf.
    Funktioniert ganz einfach: Im Stil von all you can eat haut man(n) sich einfach ein paar Steaks rein, spült das ganze mit drei bis vier Litern Bier…

  1. [...] das Gegenteil vom Fettaufbau, also der Fettabbau, vonstatten kann, ist die erste Grundvoraussetzung eine negative Energiebilanz. [...]

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32 Kommentare:
  1. Daniel schrieb am 2. Juni 2009 um 23:59 Uhr:

    Ich muss mir dank Kampfsport und Fußball keine Sorge um Diäten machen :D

    PS: so spät noch am bloggen ;)

  2. simon schrieb am 3. Juni 2009 um 00:05 Uhr:

    ich kann so viel essen wie ich will und werde nicht dicker.. :D habe ich von meinem opa. Für übergewichtige ist das sicher ein guter weg ein normales verhältniss zu gesundem essen aufzubauen! ohne zu hungern wovor sicher viele angst haben

  3. Crazy Girl antwortete am 3. Juni 2009 um 00:13 Uhr:

    @Daniel: *wink* Mein Schatz ist nach Akte ins Bettchen gehüpft und ich bin noch nicht müde. Und da kam mir die Grill-Diät gerade Recht, um noch kurz was zusammenzutippeln ;-)
    Kampfsport… darf ich fragen was?

    @simon: Mein Neid gehört Dir, ich würde das auch gerne von mir sagen können :-)
    Das Hungern an und für sich ist es meistens nicht. Viele nehmen das Gerne in Kauf. Die Angst vor dem Jojo Effekt dürfte m.E. größer sein, denn kaum einer Diät folgt dieser nicht. Deswegen ist Diät eigentlich immer falsch, es müsste heißen “dauerhafte Ernährung”.

  4. Rio schrieb am 3. Juni 2009 um 08:20 Uhr:

    Also SIS da kenne ich auch einige die es mit Erfolg betreiben, mehr aber noch, die erfloglos sind. Definitiv kann man damit gut und gesund abnehmen, aber wie bei allen “Diäten” passt das nicht auf jeden und dann kommts noch auf das Durchhaltevermögen desjenigen an.

    Zu der Grilldiät … nene, da sträuben sich mir wieder alle Haare. Da schlagen die Blutwerte ja beim Lesen schon nen Purzelbaum. Hört sich ein bissl arg in Richtung Atkins an #fail

  5. Sunny schrieb am 3. Juni 2009 um 08:21 Uhr:

    Bei mir ist´s genau anders- ich kann essen was ich will und nehme nicht ab… Eigentlich muss ich mir nur die Verpackung ansehen oder anderen beim essen zuschauen und nehme schon zu.
    Na ja, Schicksal… aber bei einer Größe von 184 cm kann ich ja mit 90 kg noch zufrieden sein.

  6. Crazy Girl antwortete am 3. Juni 2009 um 09:19 Uhr:

    @Rio: Bei mir ist SIS nicht nur erfolglos, sondern die Kohlenhydratmast am Morgen bescherte mir in einer Woche Testphase 5 Kilo mehr auf der Waage, als ich das mal ausprobierte.
    Die Grill-Diät ist aber nix anderes wie SIS, genau das Gleiche, halt mit Grillen am Abend, was die Herren der Schöpfung ansprechen müsste. Deswegen meinte ich “Marketing Gag” ;-)

    Bezüglich der Blutwerte kann ich Dich zumindest was Low Carb im Allgemeinen betrifft beruhigen. Ich habe in meiner Ausbildung zahlreiche Studien gesehen bei denen die Blutwerte durch Low Carb wesentlich verbessert werden. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass nicht unbedingt der Fettkonsum höhere Fettwerte zur Folge hat, sondern eher der Kohlenhydratkonsum. Sogar noch etwas heftiger: Das was uns krank macht sind scheinbar nicht die Fette sondern die Kohlenhydrate.
    Das ist zwar alles noch etwas zu wage, es gibt auch nicht sehr viele Langzeitergebnisse und die Gesundheitsapparate sind ziemlich langsam unterwegs, doch es scheint in diese Richtung zu gehen, dass wohl in einigen Jahren bis Jahrzehnten ein allgemeines Umdenken kommen wird. Außer die bis dato empfohlene Kohlenhydratmast soll eine wirtschaftliche Ankurbelung der Pharmaindustrie und Krankenkassen bezwecken…

    @Sunny: Hast Du es schon mal mit Low Carb versucht?

  7. Doreen schrieb am 3. Juni 2009 um 09:20 Uhr:

    Ich habe das gestern Abend auch gesehen. Ich wusste bloß nicht mehr, was man zu Mittag essen solle.

    Die Diät hört sich im ersten Moment etwas seltsam an, aber wenn man über die Kohlenhydrate und so, nachdenkt, erscheint es recht schlüssig.

    Die Umsetzung ist aber etwas schwer, denn jeden Abend nur Fleisch, das geht selbst dem Grillfreudigsten Manne irgendwann mal zuweit.

    Doreen

  8. Crazy Girl antwortete am 3. Juni 2009 um 09:24 Uhr:

    @Doreen: Die Umsetzung ist auf jeden Fall etwas einfacher als viele andere Versionen von Low Carb ;-) Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass man sich daran gewöhnen kann, das Abendessen kohlenhydratarm zu gestalten. Es muss ja auch nicht immer der Grill sein.
    Ich persönlich finde aber die LOGI Methode weitaus besser als Dr. Papes Low Carb Version. Sie ist auch so moderat, dass sie weitaus einfacher durchgehalten werden kann. Wenn mich einer fragt welche Low Carb Variante ich empfehlen würde, wäre die Antwort eindeutig: LOGI
    Für mich selbst habe ich aber meine ganz persönliche Version gefunden. Das ist immer noch das allerbeste :-)

  9. Rio schrieb am 3. Juni 2009 um 10:05 Uhr:

    @ Crazy: Erst kürzlich schrieb ich irgendwo über Studien. Weiss leider nicht mehr wo es war. Jedenfalls lege ich genausoviel Glauben in irgendwelche Studien wie in den Wahrheitsgehalt der Grimm-Märchen. Es gibt kaum ein Istitut, was eine unabhängige Studie durchführt, eher bestimmt die Zahlungshöhe des Studienauftraggebers das Ergebnis. Das ist der Grund warum es für ein und dieselbe Sache so viele Studien gibt. Und zu 95 % gibt immer genausovie Studien die Pro wie Kontra sind. Von daher gehören Studien bei mir eher in die Kategorie Märchen und Fabeln.

  10. Petra schrieb am 3. Juni 2009 um 10:21 Uhr:

    Ich habe da auch mal eine Frage. Vom Prinzip her finde ich diese Art der Ernährung richtig gut, wenn es funktioniert. Aber wie ist das eigentlich Abends mit dem Obst essen. Bei uns gibt es jetzt fast täglich Erdbeeren, Kirschen oder Mellone. Darf man das Abends essen ?
    Es wäre super, wenn da mal einer was zu sagen könnte. Danke

  11. Daniel schrieb am 3. Juni 2009 um 12:53 Uhr:

    @ Crazy Girl,

    Wing Tsung und Escrima ;)

  12. Crazy Girl antwortete am 3. Juni 2009 um 13:07 Uhr:

    @Rio: Weltweite ernährungswissenschaftliche Studien sind von einem etwas anderen Kaliber als dem, auf das Du Dich beziehst ;-)
    Abgesehen davon habe ich im Verwandten- und Bekanntenkreise schon genug Beweise für diese Theorien erhalten in den letzten Jahren.

    Das einzige Fett, das uns nicht gut tut, ist unser Körperfett, wenn es in zu hohem Maße vorhanden ist. Da aber alles, was an “Nährstoffen” zuviel vorhanden ist, also die Kalorien die eingeschaufelt aber nicht verbrannt werden, in Fett umgewandelt und gespeichert werden, kann man schlecht nur einen der Makronährstoffe verteufeln. Wenn Du zu viele Proteine und Kohlenhydrate isst, wird einfach auch Speicherfett daraus. Da spielt es keine Rolle, ob der Rest fettarm oder fettreicher war ;-)
    Fakt ist vor allem auch, dass Fette essenziell, also lebenswichtig, sind, Proteine essenziell sind, nur die Kohlenhydrate sind es nicht. Und das sollte einem schon zu denken geben.

    @Petra: Es gibt solche und solche Low Carb Varianten. Die einen haben nichts gegen Obst, egal zu welcher Uhrzeit, die anderen erlauben es fast gar nicht oder nur in geringen Mengen. Obst beinhaltet immer Fruchtzucker und Traubenzucker.
    Ich für meinen Teil würde einfach kucken, wie ich das vertrage und wenn alles ok ist, spricht nichts dagegen. Wenn ich damit aber nicht abnehme oder gar zunehme, dann würde ich den Obstkonsum ggf. etwas reduzieren bzw. einen Großteil davon auf den Nachmittag verlagern.

    @Daniel: Cool :-)

  13. hombertho schrieb am 3. Juni 2009 um 14:25 Uhr:

    Ich habe den Bericht gestern nicht gesehen. Auf dem ersten Blick hört es sich ja ganz gut an, aber irgendwo ist doch immer der Haken. Da gab es doch auch mal diesen komischen George Foreman Grill? Bei mir würde es mit dem abhnehmen auch ganz gut klappen, wenn doch diese Schokolade nicht wäre. Da müßte es noch einen Ersatz geben….

  14. Crazy Girl antwortete am 3. Juni 2009 um 15:22 Uhr:

    Der Haken ist, dass Du außer dem bißchen Salat oder Gemüse und dem Gläschen Bier abends gar keine Kohlenhydrate mehr darfst. Nix Alk, Schoki oder sonstige leckere Naschereien…

    Da kannst Du Dich mit meinem Schatz zusammentun, der liebt Schokolade auch heiß und innig. Ich bin dagegen mehr der Gummitierchen, Chips und Nüsse Fan ;-) Ich denke aber ein bißchen was an Naschereien sollte immer gehen. Sich diese ganz zu verbieten funzt nicht lange und ist außerdem überhaupt keine tolle Lebensqualität mehr.

  15. Günter schrieb am 3. Juni 2009 um 15:22 Uhr:

    Habe gehört,morgens 2 VIAGRA ?? dann käme man mit den Händen nicht mehr am Kühlschrank (Satiere)

  16. Günter schrieb am 3. Juni 2009 um 15:28 Uhr:

    Jetz im Ernst, habe mal 85 kg gewogen (1994) danach mit 46 Frührentner und es ging ab in die Breite heute bin ich 60 und bringe 175 kg auf die Waage und hätte lt. Doc nur noch 5 Jahre zu leben. Werde es mal mit den Hinweisen nach Pape versuchen.

  17. Crazy Girl antwortete am 3. Juni 2009 um 15:33 Uhr:

    @Günter: Ich würde Dir eher die LOGI Methode empfehlen (Grillen kannst Du da auch wenn Du möchtest). Die ist in meinen Augen im Gesamten weitaus ausgewogener und auch relativ einfach durchzuführen. Kuck mal hier vorbei: http://www.logi-methode.de/ Unter Verbraucher gibt es auch ein Forum zum schmökern ;-)

  18. Rio schrieb am 3. Juni 2009 um 19:07 Uhr:

    Naja, das trifft auf jeden fall zu, solange alles in normalem Rahmen bleibt. Sobald es einseitig wird oder von irgendwas zu viel (da dürften wir uns einig sein, dass einseitige Ernährung oder tierische Fette in massen schlecht sind), gehts auf die Blutwerte. Wie sich das jetzt komplett ohne Kohlenhydrate auswirkt, vermag ich nicht zu sagen, dafür kenne ich mich bei Kohlenhydraten zu wenig aus. Aber fakt ist wie du sagst, der Körper kann besser ohne Kohlenhydrate als ohne Fett. Männer lassen sich aber gern hinreißen ihre Ernährung einseitig werden zu lassen. Weiss nicht warum, Männer sind ja generell nicht so für Diäten, zumindest für die Bezeichnung.

  19. Crazy Girl antwortete am 3. Juni 2009 um 22:12 Uhr:

    Ja Rio, Einseitig ist immer “total Panne” – das geht gar nicht. Fett und Protein braucht unser Körper, um überleben zu können, von den Kohlenhydraten nur eine ganz geringe Menge, die kann man eh nicht vermeiden.
    Wie es mit wenig Kohlenhydraten aussieht? Nun, der Körper ist ziemlich schnell mit der Verbrennung durch und muss für den weiteren Tagesbedarf an Energie auf die Fettreserven zurückgreifen. Man muss nur aufpassen, dass genug Proteine zur Verfügung stehen, denn tun sie das nicht, dann ist Muskelabbau die Folge. Deswegen lieber ein Stückerl Fleisch mehr, als zu wenig ;-)

    Diät ist eigentlich ein komisches Wort geworden in unserem Sprachgebrauch. Eigentlich heißt es übersetzt “Lebensweise”, was schon viel besser passen würde als das, was die meisten darunter verstehen (kurzfristige Ernährungsumstellung).

  20. Rio schrieb am 4. Juni 2009 um 08:13 Uhr:

    Ich mag das Wort Diät auch nicht. Nutze bei mir meistens das Wort Gewichtsreduktion. Manchmal rutscht mir aber auch Diät raus.

    Sag mal, wieviel Proteine braucht man denn täglich ? Ist sicher je nach Körpergewicht verschieden, oder ?

  21. Rio schrieb am 4. Juni 2009 um 08:13 Uhr:

    Ps. Proteine sind doch Eiweisse, oder ?

  22. Crazy Girl antwortete am 4. Juni 2009 um 08:52 Uhr:

    Buongiorno Rio ;-)
    Ja, Protein = Eiweiss
    Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Bei negativer Ernergiebilanz (also beim Abnehmen, während einer Diät) 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht mehr. (Sportler: 1,2 – 1,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht).
    Diese Werte würde ich als absolutes Minimum nehmen, also nicht drunter liegen.

  23. Rio schrieb am 4. Juni 2009 um 08:57 Uhr:

    Huhu Crazy
    Danke dir !! Hab mal irgendwo gelesen, dass da rotes Fleisch am besten wäre, stimmt das ? Und haste irgendwie ne Adresse zu ner Liste, wo ich mal schauen kann was wieviel in welchem Fleisch und so ? Sorry für die vielen Fragen am Morgen, aber interessiert mich jetzt doch ein bissl. Und nu mach ich meinem Terrorzwerg erstmal Frühstück :-)

  24. Crazy Girl antwortete am 4. Juni 2009 um 09:08 Uhr:

    Ich hatte mal von der Krankenkasse ein kleines Büchlein (Nährwerttabelle), das ich leider gerade auf die Schnelle nicht finde. Aber der Link hier tuts auch: http://www.naehrwerttabelle.de/
    Bezüglich der Farbe des Fleisches: Je dunkler das Fleisch, desto mehr L-Carnitin ist enthalten.

  25. Rio schrieb am 4. Juni 2009 um 09:32 Uhr:

    Jau fein, dankeschön. Das ist aber krass, da müsste ich ja wenn ich nur 2/3 der Proteine durch Fleisch zuführe, täglich locker ein Pfund verdrücken. Das ist ziemlich viel und ja auch eine Kostenfrage. Muss mal schauen wie ich es angehe.

    Wieviele KH nimmst du denn täglich etwa zu dir ?

  26. Crazy Girl antwortete am 4. Juni 2009 um 11:42 Uhr:

    Proteine sind ja nicht nur im Fleisch, sondern auch im Ei, in Milchprodukten in Gemüse (v.a. Hülsenfrüchte) etc.

    Ich zähle für mich übrigens nix, weder die Kalorien, noch sonst was. In erster Linie esse ich Fleisch mit Salat, so habe ich die KH aus Salat/Gemüse (was ja nicht viel ist) und die aus Zucker (Getränke, Süßigkeiten, Alkohol, Obst). Bei mir ist das alles total variierend ;-)

    Um zu sehen was genau wie funktioniert in Sachen abnehmen bei mir, führe ich ein Gewichtstagebuch, in das ich das Morgens und Abends Gewicht sowie die sportlichen Aktivitäten eintrage. Damit kriegt man ziemlich schnell raus was ok war und was wiederum nicht. Wenn ich z.B. Abends mal mit Alk und/oder Süßigkeiten zuschlage, sieht das Ergebnis natürlich anders aus, als wie wenn ich mich diesbezüglich mehr zurückhalte. Ich mache das auch um herauszufinden, wieviel von was geht ;-)

  27. Rio schrieb am 4. Juni 2009 um 16:27 Uhr:

    Hmmm, ja mal schauen. Interessant hört sichs ja an. Aber ob ich nochmal umlerne, weiss ich noch nicht. Bei meiner Variante esse ich alles und da müsst ich auf sehr vieles verzichten was ich sehr gern mag. Und wie sagt man so schön, never change a running system. Dank dir für deine Ausführungen, werde mal darüber nachdenken :-)

  28. Crazy Girl antwortete am 5. Juni 2009 um 07:25 Uhr:

    Rio, ich bin definitiv auch der Meinung “never change a running system”. So lange es funktioniert ist das was Du machst doch hervorragend. Sollte es irgendwann nicht mehr gehen, dann kannst Du Dir das ja immer noch überlegen ;-)

  29. Marc schrieb am 5. Juni 2009 um 09:48 Uhr:

    Wie jetzt… ich darf abends ordentlich Steaks futtern und mir zusätzlich immer einen halben Liter Bier reinknallen? Herrlich…!!

    ;-)

  30. Crazy Girl antwortete am 5. Juni 2009 um 10:32 Uhr:

    @Marc: Genau darauf ziehlt das ab, ja. Ordentlich Fleisch und Würstel, einen halben Liter Bier, aber dazu kein Brot, Kartoffeln etc. also keine weiteren Kohlenhydrate.
    Im Prinzip ist das bei jeder Low Carb Diät so (außer vielleicht mit dem Bier, aber in Maßen finde ich so was ok). Also eigentlich nix neues, deswegen denke ich “Marketing Gag” :-)

  31. Alex schrieb am 6. Juni 2009 um 18:30 Uhr:

    Lange ist es her, dass ich bei dir kommentiert habe, Tanja;-) War viel in meinem Twitter und Co. beschäftigt..wollte das Ganze etwas mehr aufbauen..

    Also ich unterstütze das nicht so, dass man abends extrem wenig essen sollte. Man muss schon essen, aber die Frage ist, was!? Kohlenhydratarm muss es sein, da gebe ich völlig recht, aber auch wiederum je nach Beschäftigungsart eines Menschen und dem daraus resultierenden Kalorienverbrauch.

    Ich persönlich lehne strikt ab, dass man unmittelbar vor dem Schlafengehen gar nichts essen muss, was wiederum bewirkt, das der Stoffwechsel bereits spät abends und nachts sowieso nicht mehr am Laufen ist. Das hat dramatische Folgen und man wird mit grossem Hunger aufstehen, was auch nicht sein darf.

    Leider kann sich der deutsche Bürger im stressigen Alltag ganz schlecht an 3-5 Mahlzeiten am Tag halten. Dabei hätte man die ganze Tagesnahrung in kleine Portionen aufgeteilt und somit stets den Nährstoffwechsel beinah rund um die Uhr auf Trab gehalten.

    Ich habe damals zu meinen Kraftsportzeiten viel experimentiert und auch oft nachts wachgeblieben, um mein Hähnchen oder Putenbrust zu vertilgen. Der Effekt war, dass ich nicht zugenommen habe, sondern eine bessere Form hatte, als wenn ich 2-3 schwere oder noch schlimmer eine grosse Mahlzeit am Abend hätte.

    Letzteres kommt derzeit in immer mehr Haushalten vor, da eben beruflich-bedingt, was ich versuchte zu vermeiden. In jungen Jahren ging es noch, aber derzeit klappt es auch nicht und ich esse, wann ich kann;-)

    Verzichte aber gänzlich auf Dickmacher und das ist auch schon das ganze Geheimnis und trinke 2+ Liter Flüssigkeit am Tag. Das dient nur dem einen Zweck, das Blut flüssig zu halten und den Stoffwechsel aufrecht zuerhalten, damit man auch im Ruhezustand abnehmen kann. Das Letztere stimmt, aus meinen eigenen Erfahrungen, aber der Körper muss darauf sehr lange trainiert werden, ich meine eher in Kombination von Sport+Ernährung. Dann irgendwann mal stellt es keine Mühe mehr dar und das funktioniert.

    Allerdings darf ich keine Ernährungstipps trotz meinen 8 Jahren im Fitness geben, da jeder Mensch einen individuellen Stoffwechsel hat und es bedarf einer individuellen Analyse eines Ernährungsberaters evtl. offiziell zugelassenen Fitnesstrainers, welcher auch meistens die nötige Erfahrung mitbringt.

  32. Crazy Girl antwortete am 6. Juni 2009 um 18:54 Uhr:

    Hallo Alex :-) Das hast Du alles wirklich super schön erklärt, vielen Dank!

    Ich bin auch absolut für individuelle Ernährungspläne, die man sich ja auch gut mit selbst mit etwas Tüftelei und Beobachtung der eigenen Reaktionen zusammenstellen kann. So habe ich für mich Low Carb mit der Ausnahme von Zucker und Alkohol (natürlich nur in Maßen) zusammengestellt und fahre damit am besten. Ich mag weder hungrig sein, noch mag ich hin und wieder auf Süßes oder das ein oder andere Gläschen verzichten.
    Da ich scheinbar ein Problem mit Polysacchariden habe, versuche ich diese so gut es geht zu vermeiden, mit Ausnahme von Salat und Gemüse, da dort ja auch viele Ballaststoffe drin sind.

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