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Appell an die eigene Wertschätzung: Blogartikel als Marketingmaßnahme

Blogartikel erfreuen sich als Marketingmaßnahme immer größerer Beliebtheit. Aus diesem Grunde möchte ich heute mal an unsere eigene Wertschätzung bezüglich unserer Blogartikel appellieren. Denn vor allem bin ich der Meinung, dass wir auch erst die richtige Wertschätzung von Außen erfahren, wenn wir selbst uns wertschätzen. Nichts was nicht in uns selbst vorhanden ist, kann uns im Außen begegnen. So möchte ich heute in uns alle einen kleinen Samen legen und hoffe, dass dieser sich zu einer richtig schönen Pflanze entwickelt.

Natürlich habe ich dabei auch einen Hintergedanken, der sich um die Stärke der Blogosphäre als Gemeinschaft dreht. Wenn wir alle am gleichen Strang ziehen, hat nichts und niemand eine Chance, dagegen anzukommen und wir legen damit nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Blogger Kollegen einen Grundstock, auf dem wir alle zukünftig aufbauen und auch als Gemeinschaft noch stärker und erfolgreicher werden können.

Ich denke jeder von Euch wird mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass wir unsere Blogs schon fast „heiß und innig lieben“, sie sind unsere Babys, die wir aus dem Nichts aufgebaut haben und sie liegen uns sehr am Herzen. In diesem Sinne ist die Wertschätzung unserer Blogs mit Sicherheit gegeben.

Doch wie sieht es mit den einzelnen Blogartikeln aus? Was denkt Ihr, ist ein Artikel auf Eurem Blog für die werbetreibende Wirtschaft wert? Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt die Realität weit von der eigenen Einschätzung entfernt. Firmen, wie auch Agenturen sind gewillt tief in die Tasche zu greifen, je höher die Verbreitung eines Blogs, desto tiefer. Als zwei Beispiele möchte ich hier auch Trigami und Hallimash anführen, die als „Agenturen“ den Wert von Blogartikeln schon längst erkannt haben und Bloggern sowie der werbetreibenden Wirtschaft eine Plattform bieten, um zusammen zu kommen.

Es geht mir jetzt aber gar nicht so sehr um die monetäre Sicht der Dinge im Einzelnen, sondern ich möchte auf die monetäre Einstellung zu uns selbst und unseren Artikeln gegenüber hinaus, egal ob wir damit Geld verdienen möchten oder nicht. Es sollten an dieser Stelle bitte auch jene weiter lesen, denen es nicht ums Geld geht. Ich appelliere schlicht und ergreifend an die Wertschätzung, was auch immer der einzelne individuell daraus machen möchte.

Wie auch ich immer wieder Anfragen von Agenturen oder Firmen erhalte, was es sie kosten würde, wenn ich einen, wie auch immer gearteten Artikel über Ihre Angebot etc. schreibe, so werdet auch Ihr hin und wieder diese eMails in Eurer elektronischen Post vorfinden. Wenn es noch nicht so weit ist, dann wird es das aber mit Sicherheit bald werden, denn Blogartikel werden als Marketingmaßnahme immer interessanter.

Und bevor jetzt jeder Einzelne von uns anfängt, das finanzielle Rad von vorne neu zu erfinden, sich über den Wert eines solchen Artikels Gedanken macht, Blogger Kollegen fragt, wie sie das handhaben, im Internet recherchiert etc. möchte ich hier einfach mal ein paar Argumente in den Raum werfen, die unsere eigene Wertschätzung definieren sollten.

Bevor es Blogartikel als Marketingmaßnahme gab, sah Online Werbung in erster Linie so aus, dass Bannerwerbeplätze gekauft wurden. Ein Teil des Marketingbudgets der Firmen fließt in den Bereich Online Werbung und dort wird mit dem Kurs TKP (Tausend-Kontakt-Preis) für die Werbeeinblendungen gerechnet. Für eine gewisse Zeit werden für ein gewisses Budget Werbeeinblendungen gekauft. Der Werbemarkt Online ist alles andere als ein „kleiner Fisch“ ist und in Deutschland bewegt er sich bei Bruttoausgaben von weit über 1 Milliarde Euro jährlich (siehe z.B. Entwicklung der Online-Werbespendings).

Einen Blogartikel kann man nun aber nicht mit den normalen Werbeformen im Online Markt vergleichen, bei denen meist nach der Anzahl der Einblendungen bezahlt wird. Ein Blogartikel verschwindet nicht, nachdem die definierten Einblendungen abgelaufen sind, sondern er bleibt in der Regel so lange bestehen, wie der Blog existiert. Er wird auch nicht laufend abgerechnet, sondern einmalig bezahlt.

Wenn man nun noch hinzurechnet, dass das Ganze eine Auftragsarbeit ist, für die wir Zeit investieren (Recherche, Schreiben, Kommentare), ein Blogartikel auch immer für Exklusivität steht und in einem gute Presseportal unter 150 Euro so ganz und gar nichts zu haben ist, komme ich zum Schluss, dass ein Blogartikel mindestens 100 Euro wert sein sollte. Und je nach Größe sowie Reichweite des Blogs, natürlich mehr.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass es hier rein um die Auftragsarbeit geht, wenn Firmen oder Agenturen an einen herantreten und einen Blogartikel über Ihr Produkt etc. beauftragen möchten. Wer mir z.B. etwas schickt und schenkt, der wird, je nachdem was ich da geschenkt bekomme, wie es mir gefällt etc., gegebenenfalls einfach so einen Artikel darüber erhalten (oder auch nicht).

Ich für meinen Teil biete auf meinen kleineren Blogs Blogartikel für 100 Euro und hier auf der crazytoast.de für 150 Euro an (in meinem Fall zuzüglich MwSt). Das ist der Wert, den ich für meine Arbeit sowie auch für das dauerhafte Vorhandensein der Werbung in meinem Blog ansetze.

Und nun seid Ihr dran… Wie sieht es mit Eurer Wertschätzung aus? Was ist ein Blogartikel auf Eurem Blog wert?

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 Autor: Crazy Girl |
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  1. [...] Girl hat heute einen schönen Beitrag über die Wertschätzung des eigenen Blogs bzw. Blogartikel als Marketingmaßnahme geschrieben. Da ich mich ja ebenfalls hin und wieder einmal mit diesem Thema auseinander setze, [...]

  2. [...] folgende Artikel von Tanja nimmt sie die Thematik eigene Wertschätzung von eigenen Blog recht gut auf. Die reichlich [...]

  3. [...] offen und stellen die verschiedenen Werbeplätze auf ihren Seiten dar. Wie Tanja diese Tage in Ihrem Beitrag schrieb, sind die Marketingsbudgets der Unternehmen nicht gerade klein zu nennen. So ist es auch [...]

55 Kommentare:
  1. Susann / Tipps-Archiv schrieb am 10. Februar 2010 um 00:03 Uhr:
    # 2

    Lange Rede kurzer Sinn: Man soll sich nicht unter Wert verkaufen. Und da hast Du vollkommen Recht.

    Das gilt für Rezensionen wie für Banner-Werbung. Dann lieber Mut zur Lücke. Ob das jetzt bei 100 oder 75 Euro ist muss natürlich jeder selbst entscheiden. Die Zahl der Websites und Blogs wächst ebenso rasch wie die Werbeausgaben der Advertiser. Da mischen halt viele Kiddies mit für die 20 Euro eine Welt sind. Da nützt es nicht zu erklären, dass sie auch die laufenden Kosten, sowie den kompletten Zeitaufwand rechnen müssen.

  2. Crazy Girl antwortete am 10. Februar 2010 um 08:24 Uhr:
    # 3

    @Susann: Ich hoffe mein Artikel hier nützt wenigstens ein bißchen was, um die Augen zu öffnen. Vor allem wenn man bedenkt, dass wohl kaum einer z.B. ein gebrauchtes Handy, für das er/sie mindestens 100 Euro bekommt, für nen zehner oder nen zwanni hergeben würde. Warum dann also mit der Werbung im eigenen Blog so verfahren?

  3. Peter schrieb am 10. Februar 2010 um 10:13 Uhr:
    # 4

    Ich gehe in etwa mir dir konform, nur sehe ich ein Problem die viele Blogger haben. Ich kenne eine Reihe von Blogs die durchaus eine vorzeigbare Zahl an Leser haben, aber ihre Werbeplätze schon für 15 Euro im Monat verkaufen. Dies ist eindeutig zu wenig.

    Ähnlich sieht es auch mit Artikel.

    Ich haben schon Anfragen bekommen ob ich so was machen würde. Gründsätzlich sagen ich ja. Wenn ich aber dann hören das manche Auftraggeber vielleicht nur 20 bis 50 Euro für so was bezahlen wollen dann sagen ich eindeutig nein dazu.

    Sicherlich Netwege.de ist noch recht neu und die Besucherzahlen schwanken noch ein wenig (zur Zeit eh ein wenig nach unten) aber eine Summe von 75 Euro müsste es schon sein. Oder habe ich da falsche Vorstellungen?

  4. plerzelwupp schrieb am 10. Februar 2010 um 10:24 Uhr:
    # 5

    Also ich stimme dir da bedingt zu. Was Auftragsarbeiten betrifft oder Artikel, von denen kommerzielle Anbieter profitieren, könnte schon ein bisschen mehr herausspringen – Zahlen hast Du ja schon genannt. Das alles natürlich in Abhängigkeit von Art, Umfang, Aufwand, etc.

    So hab ich vor einiger Zeit einen Artikel “Fotobuch-Test” geschrieben, der mittlerweile zum meistgeklickten Artikel des Blogs wurde. Anhand der Zugriffszahlen sehe ich, dass mittlerweile hunderte User den Link zum Testsieger folgten. Wäre ich damals schlauer gewesen, hätte ich durchaus Kapital daraus schlagen können. Aus meiner Sicht ist es etwas ärgerlich, denn ich (als kleiner Blogger) saß stundenlang an diesem Artikel und der Marktführer CEWE reibt sich die Hände, profitiert davon.

    Ein Großteil der Artikel ist für jedoch alle da – wenn es um’s Bloggen geht, Anleitungen, Umfragen, Meinungsäußerungen, etc. Das, was eben einen typischen Blog ausmacht. Da nehme ich keine Geld – auch Werbung ist größtenteils verbannt. Dafür ist mir der Blog zu schade. Stattdessen hab ich einen “Spenden-Link” eingebaut, der zur Amazon Wunschliste und zur Paypal-Spende führt. Die Idee hatte ich auch von hier. Nun, ich kann nicht behaupten, dass davon rege gebrauch gemacht wird, jedoch kommt immer wieder eine Kleinigkeit, über die ich mich riesig freue. Dabei geht es mir nicht um den Wert des Artikels oder der Spende. Viel mehr freue ich mich über die Anerkennung und Spendenbereitschaft.

    Mein Blog hat natürlich nicht den Bekanntheitsgrad wie Crazytoast. Jedoch kommen immer wieder Anfragen bzgl. Links, Werbeartikel, etc – die ich in der regel ausschlage. Es lohnt sich einfach nicht. Jedoch würde ich mich durchaus reinknien und mir die größte Mühe machen, falls ein entsprechendes Angebot käme.

  5. Crazy Girl antwortete am 10. Februar 2010 um 10:50 Uhr:
    # 6

    @Peter: Ja, richtig; wenn viele Blogger anfangen Werbung zu Dumpingpreisen zu verkaufen, dann macht das schlicht und ergreifend der Markt kaputt.
    Ich persönlich finde 75 Euro für einen Auftragsartikel bei netwege zu wenig. 100 Euro sollten es schon mindestens sein. Du musst auch in Betracht ziehen, dass der Artikel ja dauerhaft bestehen bleibt und je erfolgreicher netwege wird, desto mehr profitiert dauerhaft der Artikel ;-) Es ist nicht nur ein “wie ist der Stand jetzt”, sondern auch eine Investition in die Zukunft.

    @Oliver: Ob nun jemand gewillt ist solche Blogartikel als Auftragsarbeit anzunehmen ist natürlich freigestellt. Jeder von uns hat da sicherlich seine eigene Einstellung dazu, auch im Hinblick auf Werbung etc. ;-)
    Und natürlich geht es beim Bloggen nicht rein um so was. Das sind eher die Ausnahme von der Regel und ich hoffe es ist in meinem Artikel nicht so rüber gekommen als sollten wir nix mehr anderes als Auftragsarbeiten machen?

    Wie wohl wir alle, bekommst Du ja auch immer wieder Anfragen. Und ich persönlich bin der Meinung, wenn einem das gefällt was man machen sollte, dann definitiv nicht unter 100 Euro. Bei Deinem Blog würde ich auch höher gehen als den Hunni ;-)

  6. Matthias schrieb am 10. Februar 2010 um 11:13 Uhr:
    # 7

    Ich finde das eine gute Idee, auch wenn ich in einigen Punkten schon automatisch Abstriche mache.

    Ich verkaufe eigentlich, ausser mal ab und zu einen Trigami-Artikel, keine Artikel. Und bei Trigami ist der Preis 70 Euro, das zahlt eh kaum jemand.

    Wenn ich allerdings Angebote über Produkte bekomme, dann schreibe ich gerne darüber, aber nur wenn ich die im Blog verschenken darf. Dafür nehme ich dann kein Geld, biete meinen Lesern aber ein paar Geschenke im Jahr an.

    Die Firma bekommt ihre Links oder Werbung, meine Leser Geschenke und ich glückliche Leser. Was will man mehr..

  7. Crazy Girl antwortete am 10. Februar 2010 um 11:23 Uhr:
    # 8

    @Matthias: Für Trigami gilt das natürlich nicht, 100 Euro zahlt dort kaum jemand. Vor allem muss man dort auch auch mit einberechnen, dass Trigami selbst ja auch noch mitkassiert und ich denke nicht schlecht ;-)

    Hast Du solche Blogartikel Kauf-Anfragen noch nie bekommen oder lehnst Du sie grundsätzlich ab?

    Die Idee mit den Produkten finde ich hervorragend. Das steht natürlich auf genauso einem anderen Papier wie das von mir angesprochene, wenn mir jemand was schenkt.

  8. Matthias schrieb am 10. Februar 2010 um 12:31 Uhr:
    # 9

    Doch, ich bekomme auch Kaufanfragen, aber die lehne ich immer ab, es sei denn diese Leute bieten meinen Lesern Geschenke an ;)

    Dann erledigt sich die Anfrage entweder direkt, oder aber es gibt nette Goodies..

    Das mit den 200 Euro Feuerwerk war so eine Sache. Eigentlich wollten die nur einen Link kaufen, das mache ich aber nicht. Am Ende haben sie 200 Euro Feuerwerk spendiert die ich verschenken durfte und ihre Links (aus dem Geschenk-Artikel) bekommen. Klassisches Win-Win.

    Und da ich das Blog als Hobby betreibe, bin ich auch nicht auf Einnahmen angewiesen, kann sowas also lächelnd absagen oder ausschlagen ;)

  9. Crazy Girl antwortete am 10. Februar 2010 um 12:37 Uhr:
    # 10

    @Matthias: Ich finde die Idee wirklich klasse und das hat auf jeden Fall was.

  10. Piet schrieb am 10. Februar 2010 um 14:30 Uhr:
    # 11

    Hallo Tanja, ich stimme dir da eigentlich vollkommen zu. Wie Susann schon sagt, man soll sich nicht unter Wert verkaufen und immer bedenken dass solche Artikel im Normalfall ja auch für immer im Blog verbleiben. Leider begegnet mir in den meisten Fällen nur die “Wir geben ihrem Blog Content” Gruppe die mich mit fertigen Artikeln zukleistern möchte.

    Solche Auftragsarbeiten sind eine interessante Sache die jeder auf seine eigene Art anfasst. Ich würde beispielsweise niemals über etwas schreiben für das ich mich selbst partout nicht begeistern kann. Ein bisschen Interesse muss immer vorhanden sein.

    Produkte für Artikel zur Verfügung gestellt zu bekommen finde ich auch absolut in Ordnung, egal ob diese dann in den eigenen Besitz übergehen oder man sie an die Leser weitergibt. Beides hat seinen Reiz. Allerdings muss man für die Direktvermarktung schon ein Gespür haben, von sich und der Qualität des eigenen Blogs überzeugt sein und ein bisschen Verkaufsgeschick im Blut haben. Allerdings sollte ein Blog auch niemals zur reinen Werbeplattform werden. Um bei der Direktvermarktung erfolgreich zu sein ist es ganz wichtig die eigenen Themen und Inhalte konsequent weiterzuführen.

  11. Crazy Girl antwortete am 10. Februar 2010 um 20:05 Uhr:
    # 12

    @Piet: Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Schade, dass Dir bis dato nur die “wir geben ihrem blog content” Gruppe begegnet. Ich hoffe aber, dass die sich auch bald ausgetobt hat. Wenn keiner drauf eingeht, werden sie es irgendwann auch lassen. Sie denken halt immer noch wir Blogger sind ein bissi “Mattscheibe” und würde dafür, dass uns jemand die leidige Schreibarbeit abnimmt, alles tun. Nur ist das keine leidige Schreibarbeit für uns, sondern wir wollen es gar nicht anders, sonst wären wir keine Blogger geworden ;-)

    Gegen Werbeplattformen etc. wehre ich mich persönlich auch. Für mich ist in erster Linie mein Blog wichtig, erst später geht es ums Geld. Wenn alles zusammen passt ist es in Ordnung, wenn nicht, dann lehne auch ich dankend ab.

  12. waelti schrieb am 10. Februar 2010 um 21:32 Uhr:
    # 13

    Äh, ja, also – wenn ich gross bin, dann rede ich auch mit ;)
    Am Donnerstag wird mein z.Zt. wichtigstes Blog 3 Wochen alt…

  13. Crazy Girl antwortete am 11. Februar 2010 um 10:05 Uhr:
    # 14

    @waelti: Mitreden ist ungeachtet des Alters und der Größe immer erlaubt :-)

  14. waelti schrieb am 11. Februar 2010 um 10:23 Uhr:
    # 15

    @Crazy Toast
    Alter – fast 50, Grösse 1,89, Gewicht – nicht zu vernachlässigen. Ahnung vom Bloggen – erzähl ich euch in 6 Monaten.

    Mitreden? Schon klar, ich habe auch keine grösseren Hemmungen. Gestern Abend auch noch Gedanken darüber gemacht. To say it bluntly:

    Würde auch jeden Auftrag für 50 Euro annehmen. Begründung:
    a) das Geld kann ich sehr gut gebrauchen. 4 Domains a 2 Aufträge/Mo wären theoretische 400 Euro/Mon. Ja ja, rein hypothetisch.
    b) Übung für’s schreiben. Da besteht schon noch Schulungsbedarf. Bin meist mein stärkster Kritiker und – ja, da sind noch kleinere Verbesserungen denkbar ;)
    c) siehe a) und b) – mit Schwerpunkt b)

    Dies sagt nichts darüber hinaus, was ich mir ‘Wünsche’. Durch wünschen lerne ich garnix. Nur durch’s tun. Da ich ohnehin Üben muss würde ich die ersten 3-6 Monate einen beliebigen Betrag eher als Unterstützung denn als Verdienst bezeichnen. Zielsetzung dabei: Aufträge sollten mindestens einen hunni einbringen.

    Ob dieses Ziel erreicht wird? Schau’n mer mal.

    P.S: Caching von Kommentaren senkt m.E. den Spassfaktor in nicht unbedeutendem Umfang.

  15. Crazy Girl antwortete am 11. Februar 2010 um 10:43 Uhr:
    # 16

    @waelti: Die Ladezeiten von manchen Artikeln würdest Du Dir ohne den Cache nicht antun wollen ;-) Geht leider nicht anders, mal sehen wie es sich so verhält in nächster Zeit, sonst muss ich die Cachezeit noch etwas runterschrauben.

    Mit den fuffi verkaufst Du Dich definitiv unter Wert ;-) So was kannst Du, wenn überhaupt, nur bei Trigami und Hallimash machen.

  16. Wolfgang schrieb am 11. Februar 2010 um 17:13 Uhr:
    # 17

    Hallo Tanja,
    ein sehr interessantes Thema.

    Vor allem der langfristige Aspekt eines Blog-Artikels ist interessant. Schon deshalb sollte man seinen Blog nicht verschenken.

    Aber was ich nicht verstehe:
    Weshalb bist Du bei Trigami bereit, für weniger Geld einen Artikel zu schreiben als bei einer Direktanfrage?
    Wenn Du genügend Direktanfragen hast, sollte Trigami und Co. eigentlich für Dich uninteressant sein (es sei denn das Thema ist interessant).

  17. Crazy Girl antwortete am 11. Februar 2010 um 19:56 Uhr:
    # 19

    @Wolfgang: Also bei Trigami etc. für weniger, weil man ja auch irgendwie einberechnen muss, dass Trigami auch noch seinen Anteil daran bekommt und dafür, dass sie uns die Plattform bieten, auf der es einfacher ist an solche Aufträge zu kommen als mit Direktanfragen.
    Bis dato habe ich noch nicht genug Direktanfragen, aber was nicht ist, kann ja noch werden ;-)

  18. Wolfgang schrieb am 12. Februar 2010 um 00:00 Uhr:
    # 20

    Ich habe neulich von Trigami ein Angebot für 9,70 Euro bekommen.
    Damit macht man Preise kaputt.

  19. Crazy Girl antwortete am 12. Februar 2010 um 08:38 Uhr:
    # 21

    @Wolfgang: Die Angebote von Trigami sind immer “ein Witz mit Anlauf”, aber wenn man sich bewirbt auf die Ausschreibung, dann überschreibt man diesen Preis mit einem natürlich wesentlich höheren Betrag ;-)

  20. plerzelwupp schrieb am 12. Februar 2010 um 11:30 Uhr:
    # 22

    Die ganze Diskussion hat mich nun doch mal motiviert, mich bei Trigami anzumelden. Eigentlich wollte ich immer die Finger davon lassen. Nun bin ich neugierig ;-)

  21. Crazy Girl antwortete am 12. Februar 2010 um 12:44 Uhr:
    # 23

    @Oliver: Just try ;-) Und wenn Du Fragen hast, Du weißt ja wo Du mich findest…

  22. Andreas schrieb am 12. Februar 2010 um 14:10 Uhr:
    # 25

    Die Angebote bei Trigami liegen bei mir um die 50 Euronen. Meist ist aber nichts dabei, worüber ich etwas zu schreiben wüsste.

    Mit 100 Euro für einen Schreibauftrag liegst Du eigentlich recht gut, wie ich persönlich finde. Billiger ist es bei den Vermittlungsplattformen für deren Kunden bestimmt auch nicht.

  23. Crazy Girl antwortete am 12. Februar 2010 um 16:51 Uhr:
    # 26

    @Andreas: So denke ich das auch ;-) wobei ich schon auch Unterschiede von Blog zu Blog mache, je nachdem wieviele Besucher etc.

  24. waelti schrieb am 12. Februar 2010 um 17:20 Uhr:
    # 27

    hat blendend funktioniert! wenn das weiter so funzt – ich weiss es jetzt – aber nach testphase: text mit cache update raus?

    So macht es wieder richtig Spass!

    @Andreas
    Das Angebot mit 50 bei Dir erstaunt mich etwas. Hatte heute schon – an anderer Stelle – mal deine Seite + Alexa angeschaut. Sind doch coole Zahlen, möchte ich auch mal.

    Und in dem Fall stimme ich sofort zu: Wie bei Tanja auch sind die 100 bestimmt angemessen. Wenn nicht untere Grenze.

  25. janos schrieb am 12. Februar 2010 um 17:55 Uhr:
    # 28

    Ich muss ehrlich zugeben das ich über dieses Thema auch schon nachgedacht habe. Eines der grossen Problem was ich sehe ist aber das sich viele garnicht bewusst sind was man mit dieser Marketingmassnahme erreichen kann, und ich rede da nicht nur von den Blogern, sonder auch viele Unternehmen sehen ja nur das gebräuchliche TKP was dann von machen mit Surfbars abgearbeitet wurden.

    Das man bei einer Bloggemeinschaft die sich an verschiedene Regeln hält eine starke Gemeinschaft haben kann dürfte klar sein, wie stark da nenne ich nur mal Abmahnungen!
    Genau das Gegenteil kann man erreichen für posetives Marketing für Unternehmen.
    Und es kann sogar so gehändelt werden das es Fachspezifisch für die Unternehmen ist.

    Zu Trigami das die nur 50€ bieten liegt ja wohl daran das sie auch was verdienen wollen, buche doch mal selber dort unter 100€ bis 150€ gehst du da auch nicht weg.

    Und es geht Crazy Girl ja bestimmt nicht darum ein neues Trigami zu erstellen sondern eher um den Zusammenhalt der Blogs und eventuell auch um das weitergeben von Anfragenden Kunden an einen speziellen fachblog den man dann kennt, ohne gleich den Hintergedanken zu haben, man dann verdient der was und ich nicht.
    Das ist ja schon bei Adsenswerbung so das da mache lieber die URL was sie bei der Werbung sehen in den Browser eingeben anstatt auf die Werbung zu klicken, weil der könnte ja paar cent verdienen :)

  26. Andreas schrieb am 12. Februar 2010 um 18:50 Uhr:
    # 29

    @Tanja: Klar kann man das nicht auf ein Blog anwenden, welches 200 Besucher im Monat aufweist ;-) . Da gibt es schon Unterschiede.

    @waelti: Ich habe bei Trigami meine Mediadaten schon eine Weile nicht mehr aktualisiert. Die Angebote könnten wharscheinlich höher sein. Meist gibt man sowieso den eigenen Preis an ;-) .

    Von Alexa würde ich mich nicht blenden lassen – der Schein trügt. Mit 21.000 Besuchern im Monat lag ich bei Alexa etwa auf Rang 73.ooo. Mittlerweile sind es über 32.000/ Monat und mein Alexaranking hat sich deutlich verschlechtert. Alexa zählt nur Besucher, welche in irgendeiner Form ihr Surftool installiert haben. Alle anderen gehen unter und werden nicht erfasst. Seiten oder Blogs die viele Themen veröffentlichen, welche für Webmaster interessant sind, stehen in der Regel besser im Ranking.
    Grund: Webmaster haben in der Regel alle möglichen Tools zur Webseiten-Analyse installiert ;-) .

  27. waelti schrieb am 12. Februar 2010 um 19:11 Uhr:
    # 30

    @andreas
    Ganz sooooweit weg sind die Alexa Zahlen auch nicht. Ich hatte 7700 unique Visitors pro Monat errechnet. Mit Alexa Zahlen stand heute. Wenn ich die Kommentare anschaue (Regelmässigkeit) ist eine Zahl von 4* Besuch pro Monat auch nicht zu hoch gegriffen (im Schnitt). Dann bin ich bei 30.800. Passt doch.

  28. Crazy Girl antwortete am 13. Februar 2010 um 07:52 Uhr:
    # 31

    @waelti: Nachdem es gestern nicht geklappt hat, gehts aber jetzt endlich. Zur Sicherheit lass ich die Cachedatums und Testausgaben noch ein bißchen drin, damit ich es einfacher überprüfen kann.

    @janos: Ja genau, darum geht es mir. Wir sind eine starke Gemeinschaft und damit können wir gemeinsam auch eine Untergrenze bestimmen. So ist für uns alle relativ schnell das Minimum rauszuholen. Angebote die darunter liegen, werden mit der Zeit verschwinden.
    Es geht ja auch niemand her und verkauft ein gebrauchtes Gerät, für das er nen Hunni kriegen könnte für nen Zwanni. Also warum dann Blockartikl unter Wert?

    @Andreas: Meines Wissens nach errechnet Trigami nicht nach Deinen Mediadaten, das macht nur Hallimash ;-)

  29. waelti schrieb am 13. Februar 2010 um 08:44 Uhr:
    # 32

    @Crazy Girl
    O.K. Werd drauf achten.

    Zur ‘Untergrenze’: a) das Gefangenendilemma und b) Menschen sind nicht vernünftig. Sie denken nur, dass sie vernünftig sind.

  30. Crazy Girl antwortete am 13. Februar 2010 um 11:58 Uhr:
    # 33

    @waelti: Menschen sollten aber vernünftig sein und es nicht nur denken ;-)

  31. Andreas schrieb am 13. Februar 2010 um 13:16 Uhr:
    # 34

    @walti: Ich finde nicht, dass es passt. Hier nochmal die Zahlen im direkten Vergleich.

    August 2009 – 21.000 Besucher/ Monat ->Alexaranking ca. 73.000
    Aktuell (heute) – 36.000 Besucher/ Monat ->Alexaranking 119.000

    Ergo: Null Aussagekraft, da sich trotz 2 Drittel mehr Besucher die Platzierung um 46.000 verschlechtert hat.

    @Tanja: Oups, hast recht! Ich habe gerade nachgeschaut. Dabei habe ich auch gleich die Zahlen bei Hallimash aktualisiert ;-) .

  32. Andreas schrieb am 13. Februar 2010 um 13:17 Uhr:
    # 35

    Hoppla, ich kaufe ein “e” und löse auf: waelti ;-)

  33. Crazy Girl antwortete am 13. Februar 2010 um 13:33 Uhr:
    # 36

    @Andreas: Interessant das mit dem Alexa Ranking. Ich habe mich ehrlich gesagt noch nie damit so richtig befasst ;-)

    Bei hallimash ist es ganz wichtig die Zahlen zu aktualisieren. Hab das letztens mal genau beobachtet und da gabs für die gleiche Ausschreibung (auf die ich mich noch nicht beworben hatte) gleich nen zwanni mehr :-)

  34. Andreas schrieb am 13. Februar 2010 um 13:47 Uhr:
    # 37

    @Tanja: Es lohnt sich auch nicht wirklich, sich mit Alexa zu befassen ;-) .

    Mal sehen was mir demnächst von Hallimash geboten wird. Meine letzten Zahlen dort stammten vom vergangenem November :-( .

  35. waelti schrieb am 13. Februar 2010 um 13:53 Uhr:
    # 38

    @Andreas
    Es ist nicht so wichtig, nur kurz zum Abschluss:
    Mich interessieren die Rangzahlen nur Zweitrangig. Wichtiger sind mir die die Faktoren. Von 73.000 auf 119.000 in 6 Monaten. Ok – und wieviele neue Seiten, neue Blogs sind in der Zeit entweder entstanden oder eben erst ‘relevanter’ geworden?
    Letztendlich ist das ein bisschen wie Religion / Superstition.
    Alexa: genaue Zahlen? NEIN. Anhaltspunkte? JA. Nur meine Meinung. Interessanter ist letztendlich, wenn ich auf deinem Blog nachschaue und überlege – wie hat der das Gemacht? Ist ja schon ein gewisser Erfolg bei deinem Blog! Und ich versuche etwas daraus zu lernen.

    Aus Anfangszeiten kennts Du vielleicht noch das Problem: ‘Wie motiviere ich mich’. Mich motiviert schon, wenn ich in Deutschland innerhalb 4 Wochen auf unter 30.000 komme. Ob das irgendeinen sonstigen Nutzen hat, das ist allerdings fraglich. Es spielt aber auch keine Rolle.

    Die ‘e’s gibt es übrigens meistens zum Wochenende im Angebot ;)

    Für heute Ende. ALLEN ein schönes Wochenende.

    Tanja, diesmal klappt das scheinbar prima.

  36. Crazy Girl antwortete am 13. Februar 2010 um 14:09 Uhr:
    # 39

    @Andreas: Vielleicht liegt Dein Absacken im Alexa Rang daran, dass Du in den letzten Monaten nicht gar so aktiv warst?

    @waelti: Wegen Dir habe ich mir meinen Alexa Rang jetzt auch mal angekuckt (das erste Mal überhaupt). 52.770 … und was sagt mir das jetzt?

    Und ja, jetzt klappt das :-)

  37. Andreas schrieb am 14. Februar 2010 um 18:05 Uhr:
    # 40

    @Tanja: Ich denke eigentlich nicht, dass dies mit meiner reduzierten Aktivität zusammenhängt. Trotz der Tatsache, dass ich nicht mehr jeden Tag einen Beitrag veröffentliche, sind meine Besucherzahlen kontinuierlich gestiegen. Von daher weiß ich nicht so recht was ich noch von Alex erhalten soll.

    @waelti: Wir sind zwar jetzt ein wenig Offtopic, aber ich denke Tanja wird nichts dagegen haben, wenn ich hier ein wenig aushole ;-) .
    Danke dir für die Blumen, ich fühle mich geschmeichelt, obwohl ich mein Blog selbst noch nicht als so erfolgreich ansehe.

    Motivationsprobleme hatte ich kaum. Meine Motivation heißt Spaß am Bloggen zu haben. Hätte ich keine Freude daran, so würde ich längst schon nicht mehr bloggen. Ich bin mir sicher, dass alle anderen die hier an der Diskussion teilnehmen, dies auch für sich selbst bestätigen können.

    Der Spaß an der Sache ist dann auch gleich die Weiterleitung zum Thema Erfolg. Wer sich zwingen muss, einen Beitrag zu schreiben, wird wahrscheinlich nie einen Erfolg verbuchen können. Man wird dann nicht richtig bei der Sache sein und einfach nur was schreiben, damit man den “Publizieren-Button” drücken kann.

    Um Erfolg zu haben muss man auch erst für sich selbst den Begriff “Erfolg” definieren. Was ist für dich Erfolg? Sind es 50.000 Besucher im Monat, 400 Feedabonnenten oder 2000 € im Monat? Wenn du dir darüber im klaren bist, gilt es Ziele festzulegen. Wie zum Beispiel: “Innerhalb eines Jahres möchte ich 1000 Besucher am Tag erreichen.”

    Ein Jahr ist natürlich eine lange Zeit und das Erfolgserlebnis würde somit lange auf sich warten lassen. Deshalb ist es mindestens genauso wichtig, sich über diesen Zeitraum Teilziele zu setzen. Damit hast Du dann hoffentlich über das Jahr verteilt auch einige Teilerfolge, was sehr wichtig für die besagte Motivation ist. Die gesetzten Ziele sollen natürlich sportlich sein, aber keinesfalls zu hoch gesteckt. Ist ja auch ganz logisch, ein nicht erreichtes Ziel würde ja demotivierend wirken.

    Ansonsten bist Du schon auf dem richtigen Weg. Einen wichtigen Punkt erfüllst Du gerade im Moment. Du bist aktiv in der Blogosphäre. Bau dir ein eigenes Netzwerk auf – sei ein (nützliches) Mitglied der Blogosphäre. Mit der Zeit lernen dich die BloggerkollegenInnen kennen und schätzen. Das alles braucht ein wenig Zeit ;-) . Am Rande: Du hast dir für einen Bloganfänger aber auch ein “schwieriges” Thema auf die Fahne geschrieben ;-) .

    Wenn Du möchtest, schnupper mal hier rein:
    (http://www.majeres.de/erfolgreich-bloggen)

  38. Crazy Girl antwortete am 15. Februar 2010 um 09:43 Uhr:
    # 41

    @Andreas: Na, das scheint mich dann doch auch darin zu bestärken, dass man sich um Alexa nicht wirklich kümmern muss ;-)

  39. waelti schrieb am 15. Februar 2010 um 10:31 Uhr:
    # 42

    @Andreas
    huch, das ist aber viel Text – für einen Rosenmontag.
    Irgendwann ändere ich mein ‘Waelti’ in ‘Roter Oktober’
    ( Die Russen gehen nichtmal auf’s Klo, ohnen einen Plan ;) )
    Motivation? Selten Probleme. Ganz toll sind Erlebnisse wie: In den Statistiken den Suchbegriff ‘Wälti Blog’ finden. Als ich das gesehen habe: ist mehr Wert, als 100 Euro! Zu Artikeln zwingen muss ich mich nicht. Ich kann nicht alles posten was mich interessiert. Dafür brauche ich mehrere Blogs. Mit der Blogosphäre, an der Gemeinschaft (sinnvoll) teilnehmen, ja, das ist neu.

    Ansonsten – schon mehr (indizierte) Artikel gelöscht wie die meisten Blogger in 4 Jahren schreiben. Da waren dann auch >500 Artikel dabei, bei denen ich mich ein bisschen zwingen musste. Ich wollte Geldverdienen.

    Ansonsten: NICHT LACHEN!!! Alexa Zahl Deutschland 500 Zugriffe über Suchmaschinen… Ja, halte ich für realisierbar. Und und und…

    Schönen Rosenmontag:

  40. Wolfgang schrieb am 6. April 2010 um 13:13 Uhr:
    # 43

    Hallo Tanja,
    ich habe mich, auch durch diesen Artikel angeregt, mal versuchsweise für einen Trigami-Artikel beworben und habe ihn heute veröffentlicht.

    Vielleicht braucht man beim ersten Mal tatsächlich länger, aber ich muss sagen: Du hast Recht. So ein Artikel macht Arbeit und man sollte sich nicht unter Wert verkaufen. 60 Euro bekomme ich für den Artikel und habe bestimmt 3 Stunden investiert. Ich finde, das ist bei meinem neuen Blog noch in Ordnung.

  41. Crazy Girl antwortete am 6. April 2010 um 14:07 Uhr:
    # 44

    @Wolfgang: Für den Anfang ist der Preis ganz in Ordnung. Bei Trigami kann man auch nicht gleich in die Vollen gehen. Wobei ich das mit meinem Blog hier definitiv mache, aber ich habe hier ja auch die entsprechenden Besucherzahlen und würde mich hier nicht unter Wert verkaufen. Bei meinen anderen Blogs liege ich dort aber auch in Deinem Bereich.
    Und ja… es ist Arbeit ;-)

  42. jan schrieb am 6. April 2010 um 14:16 Uhr:
    # 45

    ich denke auch 60€ ist ok, wobei 3h Arbeit schon allerhand ist

  43. Jutta schrieb am 29. Juni 2010 um 14:34 Uhr:
    # 46

    Auch ein sehr interessantes Thema. Je bekannter der Blog, desto wertvoller die Werbung. Doch was ist mit einem Privatmann, der das tut? Muss man dann ein Gewerbe anmelden und Steuern zahlen? Gibt es Einkommensgrenzen oder kann man statt Geld auch “Werbegeschenke” oder ne z.B. ne Wunsch-DVD (übertriebens Beispiel) verlangen. Und wenn man Sachpreise bekommt muss man das auch versteuern? Ich grübel gerade was da alles möglich wäre. Man könnte die Sachen z.B. unter den Lesern verlosen und so wiederum die Leserzahl steigern.

  44. Crazy Girl antwortete am 29. Juni 2010 um 21:12 Uhr:
    # 47

    @Jutta: Oh jeh, Du frägst mir ja Löcher bzgl. der Selbständigkeit in den Bauch *lacht*. Das alles werde ich nicht ausführlich beantworten können, bin ja auch nicht der Experte auf diesem Gebiet ;-)

    Theoretisch ist jeder Einnahmeversuch bereits Gewerbepflichtig (also z.B. schon das Schalten von Adsense Anzeigen im Blog ohne dass Einnahmen fließen). Genauere Auskunft erteilt aber das Gewerbeamt, denn ich habe mir sagen lassen, dass es durchaus unterschiedlich gehandhabt wird und manchmal auch gewisse Grenzen greifen (z.B. einmalig, unter Betrag x).

    Auf einem anderen Papier steht das Finanzamt. Es sind natürlich Steuern zu bezahlen für die Einnahmen, aber hierbei gibt es definitiv Grenzen. Die sind aber wiederum von der sonstigen Besteuerung und den sonstigen Einnahmen abhängig. Pauschal kann ich Dir da nichts sagen und darf/kann Dich eigentlich nur an den Steuerberater bzw. das Finanzamt selbst verweisen.

  45. Peter schrieb am 8. Juli 2010 um 00:38 Uhr:
    # 48

    Hatte über einen anderen Blog über die beiden Auftragsblog-Portale Trigami und Hallimash erfahren. Ich war angenehm überrascht, dass der erste Auftrag gleich mit fast 300,00 Euro dotiert war. Nicht schlecht für ein 1minütiges Video und einen Reisebericht. Leider wäre der über die Schweiz gewesen, und die Anreise hätte ich selbst bezahlen müssen. (Hotels und Verpflegung wären aber umsonst gewesen). Von daher musste ich da abwinken. Ich bin aber mal gespannt, was von dort noch kommt. aber zum Thema Werbebanner. Ich denke Werbung muss sich auch für den Werbenden lohnen. Warum sollte ich als Werbender einem völlig unbekannten Blog pro Monat 5-10 Euro bezahlen, wenn sich dort nie jemand hin verirrt. Ich seh da die gefahr, dass viele Leute Pseudo-Blog unter verschiedenen namen erstellen, um schnell an Geld zu kommen, ohne dafür eine Leistung zu erbringen. Ich habe seit ein paar tagen auch google AdSense platziert. Ich stell den Platz zur Verfügung, um die Blogkosten einzuspielen. Ansonsten würde ich da eh nur speicherfressende Widgets hinballern- und das ist seit WP 3.0 ein Problem.. ;-)
    LG

    Peter

  46. Crazy Girl antwortete am 8. Juli 2010 um 07:04 Uhr:
    # 49

    @Peter: Die Ausschreibung kommt mir bekannt vor ;-) Bei solchen, wo es immer nur Produkte gibt und kein Geld, lehne ich grundsätzlich ab “nur Bares ist Wahres”. Bis dato waren das aber auch immer Artikel, die ich mir sonst nie zulegen würde. Ansonsten sind die Preise für die Ausschreibungen meist ein Witz mit Anlauf. Da muss man bei der Bewerbung immer einen anderen Preis drüber schreiben ;-)

    Pseudo Blogs gibt es viele, momentan vor allem im Gewinnspiel Bereich. Das lohnt dann für die Werbenden kaum bis gar nicht mehr, weswegen ich denke, dass die Blog Gewinnspiele auch bald der Vergangenheit angehören, wenn es so weiter geht. Ist aber ein anderes Thema ;-)

    Adsense ist klasse, gehört bei mir zur Standardausstattung der Blogs. Schließlich lebe ich ja von meinen Aktivitäten im Internet.

  47. jan schrieb am 8. Juli 2010 um 09:35 Uhr:
    # 50

    @ Peter warum man zb 5 bis 10€ im Monat bezahlen soll, hmm lass mal überlegen.
    Die meisten Werbetreibenden haben eine Webseite, und ich nehme mal an es wird dann auch ein Link zu dieser Seite gesetzt, und das ganze nennt sich dann Linkbulding oder auch in gewisser Weise Marketing.

    Für mich immer wieder unbegreiflich, für eine Werbeanzeige in der Zeitung bezahlen die Leute ohne weiteres tausende von €, und das in den Wissen das diese Zeitung vielleicht 2x angeschaut wird und danach weggeschmissen wird, aber wenn es um einen dauerhaften Eintrag geht mit so Vorteilen wie auch nach Jahren noch erreichbar, Linkstärkung der eigenen Webseite etc da wird bei 5 bis 10€ rumgejammert :)

  48. Peter schrieb am 8. Juli 2010 um 20:35 Uhr:
    # 51

    @Jan – ich denke, ein ganzseitiges Zeitungsinserat mit Bannerwerbung auf Blogs zu vergleichen, ist so als wolle man Äpfel mit Birnen vergleichen. Es gibt sicher Gründe dafür in Printmedien zu investieren. Fachzeitschriften werden ja auch meistens nicht nach 2 Wochen weg geschmissen. Jedenfalls nicht bei mir ;-) Habe hier noch etliche PC-Fachzeitschriften von 1998. Und zum Thema nachschlagen – Meinst du, du findest im WWW noch Werbung und Preislisten aus dem Jahr 1998? Ganz interessant, die damalige Technik und Preise. Da gab’s noch 56K-Modems die etliche hunderte D-Mark kosteten und Flatrates waren unbekannt. Doch das ist ein anderes Thema. Vielleicht schreib ich mal einen Blog über die jahrtausendwende… :-)
    Doch zurück zum Thema: Ich denke doch mal, die AdSense Werbung wird zum Teil auf den Content deines Blog zugeschnitten. Wenn ich mir die Anzeigen von google Adsense anschaue, drängt sich mir jedenfalls der Verdacht auf, dass da der Blog-Content indiziert wird..
    Auch wenn Blogs eine gewisse Marktmacht haben – könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Firmen erhebliche Summen bieten, um auf sehr bekannten Blogs ihre Werbung platzieren zu können. Bei schlecht gemachten Privaten Blogs mit Besuchern unter der Wahrnehmungsgrenze aber doch wohl nicht. Warum sollte ich als Unternehmen, das ein Produkt verkaufen will, mein Geld in die Luft blasen? Ich sehe da das Dilemma der Werbetreibenden, die zwar gerne nach dem Giesskannenprinzip ihre Werbung platzieren möchten, aber wenn jeder Blog, von dem es sicher etliche tausende vielleicht sogar zehntausende geben dürfte, mit Geldgeschenken überschüttet würde, würden die Produkte sicher nicht mehr bezahlbar sein.
    @Tanja – Ja, und jetzt habe ich auch noch ein Angebot erhalten, wie Du es beschrieben hast. 300 Euro Honorar – die aber nicht in monetärer Form, sondern in Form des Produkts, über das man schreiben soll. Neee.. da winke ich auch ab, und seh’s wie du: “Nur Bares ist wahres!” Wenn mir nur solche Angebote ins Haus trudeln, ist das ja fast schon Spam..

  49. Crazy Girl antwortete am 8. Juli 2010 um 20:39 Uhr:
    # 52

    @Peter: Tja, solche Angebote gibt es leider dort recht viele in letzter Zeit :-(

  50. jan schrieb am 8. Juli 2010 um 21:10 Uhr:
    # 53

    @Peter man kann es nicht genau vergleichen da hast du schon recht, mir geht es aber um das Prinzip.
    Alles was Internet ist soll nach Möglichkeit nichts kosten, und das gerade bei den Firmen, da werden wie Ihr es erlebt habt auch Geschenke angeboten, nur bezahlen wie man es in einer Zeitung machen muss will man nicht.

    Und sage nur du hast noch eine alte Stern Zeitung liegen :) , ich rede nicht von Fachzeitschriften sondern eben die teuren Bild, Stern, Brigitte etc :) und die hebt doch keiner Jahrelang auf

  51. Chaosweib schrieb am 8. Juli 2010 um 23:39 Uhr:
    # 54

    Wenn ich da auch mal was dazu sagen darf, ohne gleich verhauen zu werden. ;-)
    Das mit den Produktangeboten ist für den ein oder anderen aber sicher interessant. Warum denn nicht für ne PS3 oder einen Flat TV schreiben? Was spricht dagegen. Ob ich nun Bares kriege und mir davon was kaufe oder ob ich gleich das Produkt bekomme. Ist doch auch nicht schlecht, oder?

  52. Crazy Girl antwortete am 9. Juli 2010 um 06:40 Uhr:
    # 55

    @jan: Du hast schon Recht. Solche eMails erhalte ich tagtäglich und lösche sie auch gleich immer wieder, denn das, was angeboten wird, ist preislich gesehen im Vergleich meist unter aller Kanone ;-) Es muss schon etwas sein, was ich ganz toll finde oder gerade gebrauchen kann, dann überlege ich es mir.
    Und was die wenigsten Geizhälse bedenken: Printwerbung hat nur eine geringe “Haltbarkeit”. Werbeartikel in Blogs bleiben “für immer” bestehen.

    @Jutta: Wenn es solche tollen Dinge wären, kein Problem. Kommt natürlich auch drauf an ob man das gerade gebrauchen kann. Meistens ist es aber weder derart hochwertig, noch etwas, was man sich je selbst kaufen würde. Beispiel: Gestern hat mir einer per eMail für einen Artikel über seinen Shop ein Brillenputztuch angeboten. Sorry, aber für etwas, das ich an fast jeder Ecke für ein paar Cent nachgeworfen bekomme, hebe ich allerhöchstens den Finger um bei solchen eMails die Löschtaste zu drücken.

  53. Peter schrieb am 9. Juli 2010 um 08:47 Uhr:
    # 56

    @Chaosweib – ich muss Tanja da Recht geben. Bis jetzt habe ich nur Angebote erhalten, um über Produkte zu schreiben, die ich mir im normalen leben nicht kaufen würde. Bei vielen wird der Preis noch Marketingtechnisch Superhoch angesetzt, um zu suggerieren: “hier kommt ein supergutes, superqualitatives Produkt”.. Diesen Trick benutzen doch viele Hersteller mit der UVP, die dann 300% über dem Ladenpreis liegt – Der Verbraucher glaubt er macht das Schnäppchen seines Lebens, was natürlich Quatsch ist. Und erstaunlicherweise machen die Hersteller immer noch einen Superschnitt dabei, sonst würden Sie’s nämlich nicht machen..
    Und für ‘wertige’ Produkte wie eine PS3 oder einen Flatscreen werden wohl die wenigsten Blogger einen Auftrag erhalten. Da werden doch wohl eher “Pressemitteilungen” rausgegeben, und vereinzelte Stücke landen auch mal auf den Schreibtischen von Redakteuren der entsprechenen Fachzeitschriften.
    @Jan – stimmt.. Brigitte, Bild und Stern habe ich hier nicht rumliegen.. aber den deutschen Playboy von 1979 – 1995.. :-)

  54. waelti schrieb am 9. Juli 2010 um 09:36 Uhr:
    # 57

    @peter
    Da das mit Brigitte, Bild und Stern ja nun leider nichts wird…
    Kannst ja mal ein paar Bilder vom Playboy posten. Ich kann mich da nicht so gut erinnern. Ich hatte (den amerikanischen) immer nur wegen der interessanten Artikel gekauft! ;)

  55. Crazy Girl antwortete am 9. Juli 2010 um 10:40 Uhr:
    # 58

    @Peter: Das Angebot des Brillenputztuches gestern per eMail war der Knaller der Woche. Es kommen ja täglich solche eMails bei mir rein, tw. auch mehrere, aber der hat es echt übertroffen. Hab nur leider keinen Blog, der so schlecht besucht ist, dass er einem solchen Angebot gerecht wird ;-)

    Und… bei dem erwähnten Anbieter gab es mal ne Ausschreibung für ne Tafel Schokolade. Ich hab den Kopf geschüttelt, vor allem noch viel heftiger als ich haufenweise Blogs fand mit der Zeit, die sich tatsächlich mit so was ködern lassen. So lange es so viele Blogs gibt, die sich und ihre Werbeartikel derart “wertschätzen” sieht es mau aus mit ordentlichen Verdienstmöglichkeiten. Wir müssen uns gar nicht wundern wenn ein Teil der werbetreibenden Wirtschaft uns für “komplett dumm” hält.

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