Nein, jetzt kein Foto von Dir gemacht. Auch soll mein Beitrag keine Anleitung zum Flirten darstellen. Stattdessen möchte ich Euch dazu ermuntern, einen Tag lang ein kleines Experiment mit dem Lächeln durchzuführen. Aber vorsicht, denn Bitte lächeln – ein Lächeln kostet nichts und bringt viel könnte Deinen Lebensstil zukünftig durchaus etwas beeinflussen. Wenn Du ehrlich überlegst, findest Du nicht auch, dass wir viel zu wenig lächeln? Und wie sieht es mit jemanden anderen ein Lächeln schenken aus?
Das Bitte lächeln – Experiment, zu dem ich Euch ermuntern möchte, ist ganz einfach: Schenke einen Tag lang, jedem Menschen dem Du begegnest, als erste Reaktion ein Lächeln. Kein höhnisches Lächeln, kein vorgetäuschtes Lächeln, kein krampfhaftes Lächeln, kein nervöses Lächeln, sondern einfach nur ein offenes, heiteres, freies Lächeln der Freude und schau was passiert…
Wenn es Dir schwer fällt ein solches Lächeln auf Dein Gesicht zu zaubern, dann stelle Dir doch einfach vor, Du triffst gerade jemanden, bei dem es Dich freut ihn zu sehen, oder derjenige hat gerade etwas besonders nettes zu Dir gesagt wie zum Beispiel „wow Du siehst heute toll aus“, etwas, das Dir Freude bereitet.
Das Lächeln ist ein Ausdruck der Freude und des guten Willens und stellt im Normalfall eine Reaktion dar. Egal ob diese Reaktion durch Gedanken oder Handlungen ausgelöst wird, das Lächeln bewirkt nicht nur eine Veränderung des Gesichtsausdrucks, sondern führt auch dazu, dass Dein Körper Glückshormone ausschüttet, die Schmerzen verringern und Dein Wohlbefinden steigern.
Nicht nur Du wirst Dich nach einem Lächeln gut fühlen, auch Deinem Gegenüber wirst Du dadurch meist ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.
Es mag vielleicht nicht immer klappen mit Deinem Lächeln, vielleicht fühlst Du Dich gerade einfach nicht danach. Zwing Dich dann aber bitte nicht dazu, denn zwanghaftes Lächeln wird Dich nicht entspannen oder erfreuen, sondern eher zu schlechter Laune führen. Wenn Du aber bewusst immer wieder daran denkst, dass Du eigentlich jedem Menschen ein „Lächeln“ schenken willst, wirst Du Dich dazu trainieren und auf Dauer viel fröhlicher und glücklicher durch die Welt gehen.
Eine indische Weisheit besagt: „Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu Dir zurück“. Und Heinz Rühmann stellte fest: „Das Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.“ Was ist nun aber Glück genau? Auf der einen Seite können wir Glück haben wie zum Beispiel im Lotto gewinnen, auf der anderen Seite glücklich sein (engl. happyness). Glücklich ist, wer mit seinem Leben zufrieden ist und viele Momente der Freude empfindet. Doch pauschalisieren kann man das Glück nicht, denn es bedeutet für jeden etwas anderes.
Verschiedene Studien zeigen was die Deutschen glücklich macht: Gesundheit, Familie, Partnerschaft, Beruf und Sport. Durch sportliche Aktivität werden nicht nur Glückshormone ausgeschüttet, sondern auch neue Nervenzellen gebildet. Und auch immer mehr Deutsche haben bereits festgestellt, dass Sport die Lebensfreude ankurbelt, das Selbstwertgefühl steigert, depressive Verstimmungen verringert und hilft, den Kopf frei zu bekommen.
Nun sollst Du aber nicht ständig lächelnd „durch die Gegend joggen“, nein, was ich Dir mit meinem Experiment aufzeigen will, sind die Kleinigkeiten, die zum Glück gehören und führen. Lächeln ist eine so unheimliche einfache Kleinigkeit, gibt aber so viel, Dir und auch den anderen. Probiere es einfach mal aus. Und wenn Dir mein Experiment gefällt, dann hast Du vielleicht Lust darauf, immer öfter und immer mal wieder ein Lächeln auf Dein Gesicht zu zaubern und Dich über die Reaktionen zu freuen…
Besonders interessant um am Besten gefällt mir das im Supermarkt an der Kasse. Beim ersten Blick der Kassiererin ein Lächeln schenken und kucken wie die wahrscheinlich ziemlich gestresste Frau kuckt und wie sie reagiert…
Das hat mir mal eine befreundete Psychologin geraten: wenn man traurig ist oder schlechte Laune hat und das abschalten will (ohne Wille funzt das nicht): einfach mal 5 Minuten lächeln.
Ruhig still und leise für sich selber. Fühlt sich am Anfang doof an, aber nach ein paar Minuten bessert sich die Laune ganz schnell…
Ich mache das ab und zu, sieht zwar doof aus, aber bessert die Laune.
Kommt übrigens noch besser, wenn man das in einem vollen Büro macht. Sich einfach nicht von verwunderten Kollegen beeindrucken lassen, einfach weiter grinsen. Hebt dann nicht nur die eigene Laune sondern auch die der Kollegen..
@Matthias: Das was Du mit den Kollegen beschreibst ist genau das was ich mit diesem Beitrag sagen will. Die Reaktion der Menschen darauf ist wirklich klasse und wer das mal hin und wieder ausprobiert, wird oft gar nicht mehr davon lassen können.
Mal grinsend durch den Supermarkt rennen, mal in der Fußgängerzone, auf der Straße, in der Bahn etc. Die Reaktionen sind einfach genial. Natürlich aber nicht “dämlich grinsend” sonst könnte das gut und gerne mal “nach Hinten” los gehen, sondern wirklich von Herzen lächelnd.
…kostet nichts.
Damit hast du ja so recht!
Ich habe irgendwie schon unterbewusst und nickend gelächelt, als ich die Überschrift im Reader gelesen habe.
Und zugegebenermaßen gegrinst, als mich in dem Artikel die Lady da oben rechts so verführerisch angeblickt hat, lach.
Freut mich, dass Ihr Euch von meinem Beitrag angesprochen fühlt! Und ich hoffe, dass es uns allen etwas näher trägt, einfach etwas mehr auf das Lächeln zu achten. Es geht ja und selbst auch besser damit.
Ich stimme dir auch voll und ganz zu. Ein Lächeln kann Türen öffnen und kommt immer gut an. Wie man in den Wald hinein schreit so schallt es halt auch wieder raus. Nur in den seltensten Härtefällen hilft auch kein Lächeln mehr aber den Leuten ist dann sowieso nicht mehr zu helfen. Ich lächle gerne und lasse es mir auch nicht vermiesen.
Viele Grüße
Thomas
@Thomas: Je positiver (und lächelnder) ein Mensch durchs Leben zieht, desto mehr zieht er positive Situationen und Menschen an. Negatives steht damit nicht mehr in “Resonanz”. Auch wenn einige das für Eso-Quatsch halten, es stimmt. Was habe ich mich früher über Menschen und Situationen geärgert und seitdem ich mich immer mehr und immer wieder positiv ausrichte, desto mehr fehlen solche Situationen und Menschen.
Je mehr ich aber mal “negativ” ausgerichtet bin (solche Tage gibt es ja leider manchmal auch), desto “besch…” läuft alles um einen herum.