Die neue Gastartikel SEO Masche

In letzter Zeit sind Gastartikel in Blogs richtig modern geworden und es blieb nur noch abzuwarten, bis das die SEO Welt bemerkt und diesen Weg des kostenlosen Linkaufbaus für sich nutzen wollen wird. Die erste diesbezügliche eMail ist bei mir am Freitag eingetroffen und ich denke auch der ein oder andere von Euch wird davon nicht verschont bleiben / geblieben sein. Aus diesem Grund möchte ich Euch mal kurz darauf hinweisen und vor allem auch die Auswirkungen, die so etwas nach sich ziehen kann, aufzeigen.

Gastartikel sind eine tolle Sache
und ich bin auch jemand, der sehr gerne den ein oder anderen Gastartikel für andere Blogs verfasst und auch nicht abgeneigt, hier auf meinen Blog welche online zu stellen. Unter dem Gesichtspunkt „drum prüfe wer sich ewig bindet“, bin ich aber schon auch sehr wählerisch, was Autoren, Gastartikel Inhalte und auch die verlinkten Seiten, die sich darin befinden sollen, betrifft.

D.h. nicht jeder der mir einen Gastartikel anbietet, wird auch einen Gastartikel in meinem Blog erhalten. So möchte ich vor allem die Autoren und Ihre Blogs oder Projekte kennen. Oft biete ich auch gerne einen Tausch an: Ich bei Dir, Du bei mir. Also grundsätzlich kann jeder, bei dem ich einen Gastartikel veröffentlichen darf, auch bei mir in einem meiner Blogs einen Gastartikel veröffentlichen. Egal ob das zur gleichen Zeit oder irgendwann später ist.

Blogs sind eine starke Gemeinschaft
Wir Blogger kennen uns in den meisten Fällen, kommentieren immer wieder gegenseitig und sind zu einer starken Gemeinschaft geworden. Gastartikel sind eine schöne Gelegenheit, um den eigenen Blog oder auch ein anderes Webprojekt bekannt zu machen, sich gegenseitig weiter zu vernetzen. Und natürlich auch um den eigenen Lesern mal ein paar andere Themen zu präsentieren, über die man selbst vielleicht gar nicht schreiben würde. Die Intentionen mögen ganz unterschiedlich sein.

Gastartikel bedeuten kostenlose Werbung
Worauf ich aber hinaus will ist etwas ganz anderes. Denn der Fakt, dass Gastartikel gerade in der jüngsten Zeit einen ziemlichen Aufschwung erleben, dürfte auch der SEO Welt nicht entgangen sein. Die findigen Geschäftemacher werden diesen Fakt für sich nutzen und versuchen auf der Gastartikel Schiene an kostenlosen Linkaufbau zu kommen. Schließlich sind wir Blogger in SEO Augen vor allem „dumm“, wir raffen nicht worum es geht und nun bieten wir auch noch die Gelegenheit vollkommen umsonst an wertvolle Links in einem sehr wertvollen Markt zu kommen. Da reiben sich die ein oder anderen kräftig die Händchen, lassen für wenig Geld schnell ein paar lumpige Texte schreiben (ja, dafür wird natürlich noch bezahlt) und jubeln sie den vielen Blogs als Gastartikel unter. So sind schnell mal hunderte bis tausende von Euros gespart. Denn im Normalfall kosten Blogartikel der SEO Welt viel Geld.

Werbung in Blogs ist im Normalfall teuer
Schaut Euch zum Beispiel mal Trigami oder Hallimash an. Für Werbung in Blogs wird dort der Werbetreibenden Wirtschaft nicht wenig Geld abgenommen. Für uns Blogger bietet diese Wirtschaftsform auch eine gute Einnahmequelle. Aber nicht nur bei solchen Plattformen wird für entsprechende Blogartigel bezahlt. Der ein oder andere von Euch hat sicherlich hin und wieder schon mal das ein oder andere Angebot erhalten. Und in der Tat, die SEO Welt ist durchaus gewillt nicht wenig Geld für entsprechende Blogartikel Werbung auszugeben. Denn schließlich dürfen wir eines nicht vergessen: Wir Blogs sind ein hervorragender Werbeträger, wir werden häufig gelesen, Google mag uns und rankt unsere Artikel gut und vor allem schnell. Wir sind sozusagen das Maß aller Dinge, es gibt kaum mehr besseres SEO als themenrelevante Verlinkung in Blogs.

Gastartikel können diesen Geschäftsbereich ruinieren
Wenn man das Ganze nun etwas weiter spinnt und annimmt, dass diese neue Gastartikel Masche funktionieren würde, dann lässt sich daraus folgern, dass dem Geschäftsbereich Werbung in Blogs über kurz oder lang ein Ende bereitet werden würde. Wer wäre noch bereit zu bezahlen, wenn die gleiche Leistung unter dem anderen Namen „Gastartikel“ kostenlos zu bekommen ist?

Gastartikel können aber auch die starke Blogosphäre schwächen
Aber nicht nur dieser Geschäftsbereich würde gen null gehen – und somit auch eine starke Einnahmequelle von diversen Bloggern verschwinden. Denn auch Google wird das mit der Zeit mitbekommen und die Wertigkeit von Blogartikeln herabsetzen.
Einen solchen Verlauf gab es in der Vergangenheit schon mal. Dem ein oder anderen von Euch mögen Artikelverzeichnisse geläufig sein. Artikel in Artikelverzeichnissen waren zu Anfang eine gute und hochwertige Quelle für den Linkaufbau. Da jeder da ran kommen konnte und natürlich kostenlos, wurden Artikelverzeichnisse und deren Inhalt immer schwächer. Heutzutage sind sie kaum mehr der Rede wert.

Diese Sichtweise, die ich Euch hier jetzt vor Augen führe, ist zwar etwas übertrieben gestaltet, dennoch birgt sie den wahren Kern. Was ich Euch damit sagen will ist folgendes:

Fazit:
Gastartikel sind generell super, doch bitte prüft, wen und was Ihr als Gastartikel zulässt. Sollten die Werbetreibende Wirtschaft oder SEO Firmen an Euch per eMail herantreten, und Euch kostenlose Gastartikel anbieten, überlegt genau was Ihr tut. Seid Euch über Euren Wert bewusst und handelt entsprechend.

Ich für meinen Teil antworte solchen Firmen mit zwei Hauptinhaltspunkten:
1. Kostenpunkt: 100 Euro netto
2. Verlinkung mit Attribut rel=nofollow
Klar, dass ich selten bis nie wieder von diesen Firmen höre, aber sorry, ich werde den Teufel tun und jemandem vollkommen Fremden kostenlos eine kommerzielle Verlinkung in meinem Blog zu ermöglichen. Und dann bin ich sicherlich nicht so doof, wenn ich schon Geld dafür nehme, das Ganze nicht gemäß der Google Richtlinien zu kennzeichnen ;-)

Bleib auf dem Laufenden und abonniere meinen RSS Feed Crazy Girls RSS Feed jetzt abonnieren
|
 Autor: Crazy Girl |
 Themenbereich: Bloggen
Trackback URL: http://www.crazytoast.de/die-neue-gastartikel-seo-masche.html/trackback/
Ähnliche Beiträge:
↑ Ganz nach oben springen ↑
↓ zum kommentieren springen ↓
26 Kommentare:
  1. Pe-Su-Ki schrieb am 23. November 2009 um 11:51 Uhr:
    # 1

    Betrifft das nicht eher die größeren Blogger die das ganze mit dem Gedanken ans Geldverdinen machen. Was sollte den kleinen Hobbyblogger daran stören, wenn er einen Artikel erhält, der zum Thema seiner Seite passt. Und aus SEO Sicht, da haben sowieso viel zu viele nichts außer den kleinen grünen Balken im Kopf, statt sich lieber um die Seite selber zu kümmern.

  2. Peter schrieb am 23. November 2009 um 14:30 Uhr:
    # 2

    Ich bekam auch mal vor ein paar Tage so eine Anfrage. Sicherlich auf den ersten Blick sah alles toll aus, aber als ich die Seite näher anschauten merkte ich auch fiese Linkaufbau von irgendeinen halbseidenen SEO. Da habe ich NEIN gesagt.

  3. Crazy Girl antwortete am 23. November 2009 um 14:41 Uhr:
    # 3

    @Pe-Su-Ki: Du hast wohl noch keine solchen eMails erhalten, oder? Wenn Sie Dich erreichen wirst Du verstehen was ich meine. Das passt seltenst zu den Themen der Seite. Außerdem wirst Du es schon am eMail Inhalt merken, dass da jemand drauf aus ist was umsonst zu bekommen ;-)

    @Peter: *kicher* – ja solche sind das. In erster Linie daran zu erkennen, dass die Ziele typische Versicherungvergleichsseiten, Reiseseiten und natürlich die SEO Agenturen selbst sind :-)

  4. Thomas schrieb am 23. November 2009 um 16:43 Uhr:
    # 4

    Hallo Tanja,
    genau so geht man mit solchen Mails um. bzw ich lösche sie dann gleich. Ein ordentliches Angebot mit einer E Mail Signatur ist ja eigentlich das Mindeste was man erwarten kann.
    Doch da merkt man schon wer es proffesionel macht oder nur um zu erhaschen.
    Die Kurse sind normal für gut besuchte Blogs. Also alles im grünen Bereich.
    Es bleibt einem ja immer noch die Entscheidung ob man es macht oder nicht und das ist auch gut so.

    LG
    Thomas

  5. Piet schrieb am 23. November 2009 um 17:40 Uhr:
    # 5

    Schöner Artikel. Ich habe in den letzten Monaten 2x solche Anfragen erhalten in denen mir eine wahre Flut von Gastartikeln angeboten wurde. In den meisten Fällen waren die Artikel thematisch auch nicht uninteressant. Mir wurden ganz viele “How to” Artikel angeboten. Sowas halte ich ja generell für hochwertigen Content. Allerdings waren diese Artikel wirklich bis obenhin zugestopft mit Keyword-Links. Mein Angebot die Artikel als Gastartikel aufzunehmen wenn ich sie individualisieren darf und die Links um 90% reduziere wurde dann natürlich auch nicht mehr beantwortet.

    Ich denke du beschreibst die Dinge schon richtig. Früher war man ein Gott an der Tastatur wenn man hochwertige Texte für Artikelverzeichnisse schreiben konnte. Heute hat das ganze nur noch eine untergeordnete Rolle und Artikelverzeichnisse (und auch Webkataloge) schimmeln teilweise als Datenmüll im Web vor sich hin.

  6. Crazy Girl antwortete am 23. November 2009 um 19:34 Uhr:
    # 6

    @Thomas: Ja klar, ich wollte nur mal ein schönes Worst-Case Szenario aufzeigen und der SEO Welt auch mal zeigen, dass wir Blogger nicht gar so dumm sind, wie oft angenommen :-)

    @Piet: Oh jeh, auch noch zugestopft mit Links bis oben hin *wie grauenvoll* :-(

  7. Marc schrieb am 23. November 2009 um 19:45 Uhr:
    # 7

    Stimmt, Gastartikel sind schwer im Trend.
    Einem Trend, dem ich mich definitiv entziehe. Ich bin Ego-Blogger, alles meins :-)
    Ist wirklich so… 2006 habe ich angefangen, völligen Unsinn zu bloggen und niemand außer dem Googlebot hat es gelesen – aber mir hat es Spass gemacht. Seit ~ 1 1/2 nun mit Wordpress und nun macht die Blog-Community noch viel mehr Spass (natürlich auch die Tatsache, dass aus unerfindlichen Gründen jemand täglich bei mir liest).

    Aber es ist sicherlich so, dass manche Blogs (thematisch) für Gastartikel bzw. mehrere Autoren wie geschaffen sind.
    Allerdings kommt mir da auch immer das altebekannte Sprichwort “Hochmut kommt vor dem Fall” in den Kopf… heisst, ich frage mich was die Hauptmotive solcher Gastartikel sind.
    Aber das sagtest Du ja quasi oben schon… SEO und Bla…

    Greetz,
    Marc – Ego-Blogger

  8. Pe-Su-Ki schrieb am 23. November 2009 um 19:47 Uhr:
    # 8

    Es stimmt, solche Emails hatte ich noch nicht. Ich war sogar froh darüber das mich eine Telefonfirma angeschrieben hatte und mir einen Text zur Verfügung gestellt hatte. Hatte bei denen auch an einem Gewinnspiel teilgenommen, somit sind die von daher auf mich aufmerksam geworden.

  9. Crazy Girl antwortete am 23. November 2009 um 20:42 Uhr:
    # 9

    @Marc: So grundsätzlich finde ich Gastartikel in Ordnung. Gerade wenn man damit so Zeiten wie Urlaub oder sonstiges “ich habe gerade keine Zeit was zu schreiben” überbrückt. Und auch so hin und wieder, um mal einen frischen Themenwind reinzubringen. Da ist überhaupt nichts zu sagen, finde es oft sogar super (z.B. bei plerzelwupp).
    Nur sollte es eine Sache unter uns bleiben und nicht von findigen Geschäftemachern ausgenutzt werden ;-)

    Deine Argument “alles meins” finde ich aber ehrlich gesagt auch sehr gut. Hat auf jeden Fall auch was :-)

    @Pe-Su-Ki: Dagegen ist sicherlich überhaupt nichts einzuwenden. So über den Kamm scheren kann man es natürlich nicht und sagen “alles was von Firmen kommt ist schlecht”. In der Regel sind es nur meistens die “Firmen”, die solche Dinge im Schilde führen :-)

  10. Alper Iseri schrieb am 23. November 2009 um 21:32 Uhr:
    # 10

    Ich habe in der Vergangenheit schon sehr oft das eine oder andere Angebot bekommen, einen Gastartikel auf meinem Blog zu veröffentlichen. Der Text sollte dabei komplett von der Person kommen und ich müsste gar nichts dafür tun. Tolle Sache? Prinzipiell schon. Nämlich dann, wenn Vertrauen zwischen den Parteien herrscht und klar ist, dass die Person nämlich nicht nur rein egoistische Ziele verfolgt.

    Ich habe mir vor einiger Zeit meine Gedanken gemacht, wie ich selber mit meinem Blog anderen Bloggern helfen kann. Auch ich habe Gastbeiträge im Sinn (die Idee reift aktuell noch) aber nicht zu einem bestimmten Thema was sich die Person aussuchen kann sondern nur, um den jeweils eigenen Blog vorzustellen. Ich möchte dadurch meine doch etwas größere Popularität im Netz nutzen, um auf kleinere Blogs aufmerksam zu machen.

    Aber auch da werde ich sehr gerne darauf achten, wer bei mir was veröffentlichen möchte. Es haben sich schon einige SEO-Spezialisten bei mir gemeldet und die fliegen natürlich direkt raus. Aber es gibt sehr viele Blogger mit einem ehrlichen Ansinnen und die werde ich wohl (so zumindest der aktuelle Stand) sehr gerne unterstützen.

    Gastbeiträge an sich will ich nicht verteufeln aber wie du schon sagst: Es kann eine Menge Schindluder damit getrieben werden. Wenn man den Personen jedoch vertraut und sie mag, dann kann man mit Gastbeiträgen sicher ein wenig weiterhelfen :-)

  11. Marc schrieb am 23. November 2009 um 22:55 Uhr:
    # 11

    @alper: Bei dir fände ich es besser/ authentischer, wenn Du nicht Blogger mit Gastartikeln unterstützt, sondern mit (vielleicht kurzen) Artikeln – und zwar von dir selbst.
    Drei- bis X-Zeiler à la “Blog abc finde ich… einfach nur so gut, schaut auch mal vorbei”

  12. Alper Iseri schrieb am 23. November 2009 um 23:02 Uhr:
    # 12

    @Marc: Das habe ich vor einigen Monaten ja schon einmal gemacht. Glaube, das waren 3 oder 4 Blogs, die ich vorgestellt hatte. Aber ehrlich gesagt habe ich ein ganz primär wichtiges Problem: Ich habe keine Zeit. Aktuell habe ich so viel zu tun, dass ich selber mit meinem Content momentan nicht so zufrieden bin. Bei mir häufen sich meine Bookmarks zu wirklich supergutem Content und ich kann sie nicht posten weil mir die Zeit fehlt. Daher war auch die Idee, dass die Leute es schreiben…und so quasi selber Werbung für ihren Blog machen.

  13. Crazy Girl antwortete am 24. November 2009 um 08:16 Uhr:
    # 13

    @Alper: Deine Einstellung ist genau richtig. Es kommt immer drauf an von wem die Gastartikel kommen. Grundsätzlich sind sie in Ordnung. Es kann aber auch eine Menge Schindluder damit getrieben werden und genau auf dieses wollte ich mit diesem Artikel – wenn auch etwas übertrieben – aufmerksam machen. So nach dem Motto “nicht alles ist Gold was glänzt” :-)
    Das mit dem selber über ihren Blog schreiben habe ich bei der Blog des Monats Aktion auch gemacht und ich finde es ehrlich gesagt super. Uns fehlt oft die Zeit und vor allem auch das nötige Verständnis hintendran über die Motivation etc. Wir können ja schlecht den ganzen Blog von vorne bis hinten lesen, um entsprechende Details, die ein Blogger von sich selbst so preisgeben will, herauszufinden. Da ist es meist besser dieser Blogger schreibst selbst über sich und seinen Blog ;-)

  14. Michaela schrieb am 24. November 2009 um 13:52 Uhr:
    # 14

    Hallo ihr Lieben!

    Auweia… ich bin, glaube ich, gerade darauf reingefallen :( Soll ich den Artikel besser löschen?

    Liebe Grüße,
    Michaela

  15. Crazy Girl antwortete am 24. November 2009 um 19:05 Uhr:
    # 15

    @Michaela: Ah… der Herr hat mich am Montag auch angeschrieben. Ich hatte bis dato noch keine Zeit sein Anliegen genau anzusehen. Habe aber gerade Deinen Artikel gesehen.
    Ich hoffe Du erhältst etwas dafür, z.B. ebenfalls einen Gastbeitrag in seinem Blog? Ansonsten ist schwer zu raten was tun (muss ja jeder selbst wissen, was er in seinem Blog haben möchte). Ich würde so was hier nicht online nehmen, passt mir hier inhaltlich so ganz und gar nicht rein. Auf einem anderen Blog, wo es passt im entsprechenden Tausch oder gegen Geld ja.
    Wenn Du nichts dafür kriegst, würde ich das Ganze definitiv löschen ;-)

  16. Marc schrieb am 24. November 2009 um 19:27 Uhr:
    # 16

    @Alper – “keine Zeit” ist ein Argument, dass ich nicht entkräften kann und will :-)

  17. Paul schrieb am 25. November 2009 um 00:47 Uhr:
    # 17

    Naja, mit SEO lässt sich innerhalb kürzester Zeit besonders viel Geld erwirtschaften. Der Kunde (Auftraggeber) weiß oft nichts von den Vorgehensweise der Agentur.

    Dein zweiter Punkt (rel=nofollow) ist aus SEO-Sicht irrelevant.
    Ein Link, ist ein Link, ist ein Link mit Linktext. Ob der PR nun vererbt wird ist zweitrangig. (und nicht so wichtig)
    Das eigentliche Ziel ist ein Link mit einem Linktext. Und der Linktext sollte am Besten so etwas wie “Industriefussboden” oder so sein.

    Mitte Februar möchte ich wieder mit einem Blog unterwegs sein. Momentan hab ich nur mein eigenständigen Projekte. Mal schauen was die Zukunft bringt.

  18. Crazy Girl antwortete am 25. November 2009 um 07:40 Uhr:
    # 18

    @Paul: Beim Attribut rel=nofollow wird der Linktext nicht berücksichtigt; d.h. für das Ranking mit dem entsprechenden Key bringt ein solcher Link ganz und gar nix ;-)

  19. Sensei schrieb am 29. November 2009 um 11:56 Uhr:
    # 19

    Also ich sehe die ganze Thematik etwas anders. Auf meinem Blog sind Gastblogger immer willkommen und ich schreibe nach Möglichkeit z.B. für newstoaster auch gerne Gastartikel. Die Frage ist wieso mache ich das, naja weil ich etwas bewerben will, meinen Blog, eine andere Website oder weil ich beweisen will, wie cool ich bin. Mein Ziel ist es also Werbung zu machen und ein paar Links auf zu bauen.

    Was ist das Ziel von Werbetreibenden, sind wir wirklich so viel besser? Der einzige Grund dafür, dass ich für meine Gastartikel nicht bezahlen muss ist, dass ich die meisten Blogger dann doch auf die eine oder andere Weise kenne und weil ich anscheinend doch ganz gute Artikel schreibe.

    Ich würde also solche Gastposts nicht generell verteufeln, immerhin ist es für mich als Blogger auch eine Einnahmequelle, die man sich erhalten sollte. Klar passt nicht jeder Artikel auf den eigenen Blog, aber man muss ja auch nicht jedes Angebot annehmen. Wenn ich z.B. Vergleiche, was ich für einen Blogpost geboten bekomme, dann ist das mehr, als ich teilweise über AdSense in einem Jahr verdiene… und wenn ich die Artikel dann noch selber verfasse, dann entscheide ich, wie viele Links eingebaut werden, worum es in dem Artikel geht und bin in der Lage einen Artikel so zu verfassen, dass er auch für meine User einen Mehrwert bietet und nicht einfach nur Werbung ist.

  20. Crazy Girl antwortete am 29. November 2009 um 12:56 Uhr:
    # 20

    @Sensei: Ich denke Du hast meinen Artikel entweder nicht ganz aufmerksam gelesen oder nicht verstanden. Es geht hier nicht darum, dass Gastartikel generell schlecht wären, sondern nur darum, dass SEOs meinen auf diese Schiene aufspringen zu können und grundsätzlich uns für ihren kostenlosen Backlinkaufbau missbrauchen wollen. Damit würde ein gesamter Wirtschaftszweig runiert werden und auch Deine Einnahmequelle würde gen 0 gehen ;-)

  21. Sensei schrieb am 29. November 2009 um 17:16 Uhr:
    # 21

    Wieso würde meine Einkommensquelle gen Null gehen, wenn SEO’s auf den Zug aufspringen? Mehr potentielle Kunden = mehr Wettbewerb = bessere Preise für mich

  22. Crazy Girl antwortete am 30. November 2009 um 09:55 Uhr:
    # 22

    @Sensei: Wenn es alle kostenlos anbieten (das ist genau das worauf der Artikel hinauswill), dann hast Du zwar mehr potentielle Kunden, die aber alle 0 dafür bezahlen ;-)
    Es geht schlicht und ergreifend darum, dass viele SEOs bemerkt haben, dass Gastarikel in sind und diese als kostenlose Werbemöglichkeit nutzen wollen.

  23. Rene Nurido schrieb am 31. Mai 2010 um 01:20 Uhr:
    # 23

    Finde ich persönlich nicht gut die Gastartikel jetzt als Schlecht darzustellen oder gar als neue Idee… ich nutze Gastartikel eine ganze weil und ich finde Sie großartig –

    meine Devise ist – den besten Content den ich zu dem Thema schreibe gebe ich auch als Gastartikel weiter, ich will den Blogs einen mehr Wert geben und im Endeffekt maximal einen Link. Was ist daran so schlimm? Gutes Prinzip hochwertiger einzigartiger Content für den Blog und seine Besucher, einen Link und Traffic für meinen Blog und eine langfristige Partnerschaft mit anderen Blogs.

    Das ist was Bloggen ausmacht- content teilen andere profiterien lassen, einen Mehrwert an Informationen zu schaffen und die eigene Seite zu stärken…

  24. Crazy Girl antwortete am 31. Mai 2010 um 06:24 Uhr:
    # 24

    @Rene: Du sprichst von anderen Gastartikeln als ich, denn unter Blogs sind sie gang und gebe und auch vollkommen okay in meinen Augen ;-)
    Was ich meine ist, dass diverse SEOs (oder solche die meinen es zu sein) einen anschreiben, kostenlosen Content für Deinen Blog anbieten und darin Links zu ihren Kunden, die in der Regel im Reise-, Finanz-, Versicherungs-, Casino- und Porno-Bereich zu finden sind (keine Blogs) und das Ganze als “Gastartikel” tarnen. Diese Masche war letztes Jahr eine Zeit lang ziemlich hype, denn viele erkannten, dass sie auf diese Weise keine Beiträge in Blogs kaufen brauchen, sondern kostenlos dran kommen. Unterm Strich nix anderes als “dumme Blogger verarschen”… wenn ich das so nennen darf ;-)

  25. Jan schrieb am 11. Juni 2010 um 22:15 Uhr:
    # 25

    Hallo Tanja,

    ich finde Du hast recht gut auf mögliche Probleme bei Gastartikeln hingewiesen. Ich würde nie einen Gastartikel veröffentlichen, nur weil dieser kostenlos ist. Ein schlechter Gastartikel kann der eigenen Seite sehr schaden, wenn der ausgehende Link auf eine Seite verweist, die Black Hat Techniken verwendet.

    Auf der anderen Seite habe ich auch schon Angebote bekommen, Content gegen 2 Links auf meine Seite zu tauschen. Da habe ich dankend abgelehnt. Ich habe auch schon Gastartikel gegen Bezahlung geschrieben und werde das auch weiterhin machen. Ich schreibe aber nur für Seiten, die ich für sehr hochwertig halte. Für alles andere ist mir meine Zeit zu schade.

    Ein guter Gastartikel nutzt allen Beteiligten. Der Blogbetreiber spart Zeit und erhält einen guten Artikel, den er nur noch prüfen muss. Es gibt einige sehr erfolgreiche Blogs, die mit diesem Prinzip gutes Geld verdienen. Der Artikelschreiber hingegen bekommt Aufmerksamkeit und Leser, die er sonst so schnell nicht erreicht hätte.

    Einen rel=”nofollow” Link finde ich für Gastartikel nicht gut. Entweder ein Artikel ist es Wert veröffentlicht zu werden oder nicht. Alles andere ist für mich Werbung, die ich mir an Deiner Stelle auch bezahlen lassen würde.

    Viele Grüße
    Jan

  26. Crazy Girl antwortete am 12. Juni 2010 um 06:32 Uhr:
    # 26

    @Jan: Verkaufen ohne “nofollow” könnte zu Strafen seitens Google führen. Sei der Vollständigkeit halber erwähnt ;-)
    Es kommt immer drauf an, wer und was einen Gastartikel haben möchte und wohin verlinkt werden soll. Das ist richtig. Und natürlich was es dafür gibt. Und das läuft dann wieder in die Richtung: Werbeartikel.
    Grundsätzlich finde ich Gastartikel gar nicht schlecht. Auch für den Fall der “Urlaubsvertretung”, in meinen Augen spricht nichts dagegen auch mal anderen Bloggern zu Wort kommen zu lassen. Man muss eben entscheiden, wer, was und wohin. Es gibt so viele Versionen der Gastartikel, so dass man sie kaum alle über einen Kamm scheren kann.

    Was mir hier in diesem Artikel auf den “Seier” gegangen ist, waren die gehäuften SEO Anfragen in dieser Richtung, die natürlich alle über die “Gastartikel Masche” (du kriegst ja tollen kostenlosen content von mir) eine Zeit lang versuchten die Blogosphäre zu veräppeln und damit ihre gesamten Kundenbasis günstig versorgten. Bei ihren Kunden verlangen sie horrende Summen dafür und wir sollten dabei kostenlos herhalten ;-) Mittlerweile ist es wieder ruhig geworden in dieser Richtung. Und das ist auch gut so…

Einen Kommentar dazu schreiben:

Bitte beachtet die Datenschutzhinweise sowie zu Spammer Kommentaren.

Ich behalte mir das Recht vor, Kommentare entsprechend zu löschen oder editieren!

Kommentare mit Links, die nicht zu Blogs führen und/oder Keywords
als Namen verwenden sind nicht erwünscht und werden gelöscht!


Links beinhalten das rel=nofollow Attribut (Stammkommentatoren ausgeschlossen)!

Kommentare abonnieren ohne selbst einen Kommentar abzugeben: