Wer im Dachgeschoss wohnt und auf einen ausgebauten, nicht verkleideten Giebel blickt, dem wird ganz mulmig, wenn das Licht ausgeht, sprich die Glühbirne platzt. So ist es die Tage im hinteren Flur unserer Wohnung geschehen. Hohe Decken sind zwar schön anzusehen, doch lassen sie sich leider nur äußerst schwer erreichen, egal ob beim Streichen, Lampe anbauen (ist aus diesem Grund nach 8 Jahren immer noch nicht geschehen) oder Glühbirne wechseln. Letzteres gleicht leider immer wieder einem Drahtseilakt.
Glühbirnen in solch luftiger Höhe haben wir zwar nur in unseren beiden Fluren und im Deckenventilator im Wohnzimmer, doch das reicht auch schon, um immer mal wieder einen Drahtseilakt vollbringen zu dürfen. In unseren beiden Fluren haben wir bis dato immer noch keine Lampen angebracht. Mich stört es ehrlich gesagt nicht und wenn es jemanden stört, dann soll derjenige halt dort nicht hinsehen
Dazu kommt noch, dass unsere Leiter überhaupt zu kurz ist, um die Glühbirne erreichen zu können. So muss bei jedem Wechsel der Glühbirnen die Leiter unseres Nachbarn Michael herhalten. Und manchmal auch er persönlich, da er der „Längste“ im Hause ist.
Und so sieht der Drahtseilakt Glühbirne wechseln in unserer Wohnung aus. Michael steht ganz oben auf seiner Leiter, Stephan hält die Leiter fest, Michael streckt sich und…
…es werde Licht…

Das heißt Glühlampe, die Birnen gibt es im Supermarkt.
Aber das wäre selbst nichts für mich.
Bei uns im Süden heißen die Teile “Glühbirne”, weil sie die meistens auch die Form einer “Birne” haben