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Ein eigener Onlineshop als Geschäftsidee

Eine der wohl beliebtesten Geschäftsideen im Internet ist ein eigener Onlineshop. So habe auch ich 2005 einen eigenen Onlineshop eröffnet und verdiene seitdem den Großteil meines Lebensunterhalts mit meinem Onlineshop. Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, dass ein eigener Onlineshop zum einen keine „schnelle Geschäftsidee“ ist, die einfach und vor allem in Kürze umzusetzen ist, und vor allem auch langfristig viel Arbeitsaufwand benötigt, wenn gute Umsätze mit dem eigenen Onlineshop generiert werden sollen. In meinen Augen ist ein eigener Onlineshop eine der schwierigeren Geschäftskonzepte im Internet.

Ein eigener Onlineshop ist vor allem erst einmal rechtlich abzusichern. In den meisten Fällen ist dies ohne einen Rechtsanwalt gar nicht möglich. So geht schon einmal eine nicht zu geringe Investition in die Erstellung rechtsgültiger AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingungen), der Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung für den Onlineshop. Weiter muss auch darauf geachtet werden, dass die für den gewählten Produktbereich rechlichten Erfordernisse sowie auch die allgemein für Onlineshops gültigen Bestimmungen erfüllt werden.

Wer an diesen Stellen das Geld für einen Rechtsanwalt spart und auf allgemeine im Internet erhältliche Informationen zurückgreift, sieht seinen eigenen Onlineshop später nicht selten mit einigen Abmahnungen konfrontiert, die unterm Strich weitaus mehr ins Geld gehen können. Nicht selten fallen für eine Abmahnung gleich ein paar Tausend Euro an. Onlineshops sind grundsätzlich äußerst gefährdet für Abmahnungen, da gerade bei den rechtlichen Dingen nicht selten viele Fehler unterlaufen und das natürlich auch ein gefundenes Fressen ist für die Konkurrenz und deren Anwälte. Wer seinen eigenen Onlineshop weitestgehend vor Abmahnungen schützen möchte, kommt um die Beauftragung eines Anwalts meistens nicht herum.

Auch die Produktwerbung, also alles was im Zusammenhang mit den zu verkaufenden Produkten, in einem Onlineshop geschrieben steht, ist nicht selten Opfer von Abmahnungen. In meinem Bereich – Sporternährung – kann ich gerade hier ein Liedchen davon singen und stelle kaum einen Text mehr online, ohne dass ihn mein Anwalt für Lebensmittelrecht „abgesegnet“ hat. Auch das schützt mich nicht zu 100 Prozent vor Abmahnungen, macht das Leben diesbezüglich aber etwas leichter und einfacher.

Ein eigener Onlineshop ist zwar gut und schön, doch wenn die Kunden ausbleiben, ist damit kein Geld verdient. So ist das Marketing, zu dem vor allem auch die Suchmaschinenoptimierung gehört, einer der Hauptbereiche, die mit einem eigenen Onlineshop auf einem zukommen. Wer Geld hat, sucht sich einen seriösen Suchmaschinenoptimierer, anderen bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich in diesen gar nicht so einfachen und vor allem langfristigen Themenbereich selbst einzuarbeiten und/oder mit Google AdWords zu arbeiten.

Vor einiger Zeit wurde ich mal gefragt, ob man es binnen einen halben Jahres schaffen kann, von einem eigenen Onlineshop zu leben. Meine Antwort war: Falls es überhaupt möglich ist, von einem eigenen Onlineshop zu leben (hängt natürlich auch vom gewählten Produktbereich ab), dürfte dies kaum in einem derart kurzen Zeitraum möglich sein, vor allem wenn nicht genug Investitionsgelder für geeignete Marketingmaßnahmen vorhanden sind. Ganz ehrlich, viele, träumen davon innerhalb von kürzester Zeit große Erfolge und die dazugehörigen großen schwarzen Zahlen mit einem eigenen Onlineshop zu erzielen. Meiner Erfahrung nach ist das kaum möglich. Die Realität sieht oft ganz anders aus.

Neben allen Erfordernissen mit dem eigenen Onlineshop im Internet ist auch die steuerliche Seite kein gar so kleiner Themenbereich. Die Rechnungen müssen den Anforderungen des Steuergesetzes stand halten und gerade auch die Buchhaltung ist meiner Erfahrung nach ein Bereich, der nicht wenig Zeit und Geld schluckt. Dabei habe ich persönlich noch den Vorteil, dass ich all diese Dinge gelernt habe und so den Großteil meiner Buchhaltung selbst machen kann und nur für den Jahresabschluss und den damit zusammenhängenden Erklärungen einen Steuerberater benötige.

Ein eigener Onlineshop ist etwas wirklich Schönes und kann, wenn alles gut läuft, zum Lebensunterhalt sehr gut beitragen. In den meinen Augen wird das ganze „Drumherum“, das nicht nur Zeit, sondern auch Geld benötigt, von vielen weit unterschätzt ;-)

Interessante Artikel auf anderen Blogs:
Pumi stellt ganz treffend fest – Der Kunde ist König – egal ob im stationären Handel oder im Bereich des Onlineshoppings. Und bei Marc geschehen doch glatt Wunder an der Kasse. Über solch positive Überraschungen freut sich der Einkäufer im Laden wie auch im Onlineshop.

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 Autor: Crazy Girl |
 Themenbereich: Selbstständigkeit
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17 Kommentare:
  1. Peter schrieb am 17. Juni 2009 um 16:18 Uhr:
    # 1

    Ich sehe als Schlüssel für jeden erfolgreichen Online Shop eine vernünftige Marketing. Ohne geht es nicht. Diese ist auch meist nicht umsonst zu bekommen.

    Mit den Zeitraum gehe ich mit dir konform. Hier wird es meist 1 bis 2 Jahren dauern bis man von so ein Shop leben kann. Es mag zwar ausnahmen geben aber diese sind selten.

  2. Crazy Girl antwortete am 17. Juni 2009 um 16:41 Uhr:
    # 2

    @Peter: Auch das Marketing wird leider auch nicht immer einfacher. In meinem Bereich kann man z.B. SEM (AdWords) getrost vergessen, außer man hat viel Geld zum zum Fenster hinauswerfen. Die Konkurrenz klickt einem schlicht und ergreifend ganz schnell das Konto leer :-(
    Aber SEM ist ja auch nicht die einzige Marketingmaßnahme, sondern nur eine von vielen ;-)

  3. Andy schrieb am 17. Juni 2009 um 16:44 Uhr:
    # 3

    @Crazygirl: Vergiss den Ebay Shop. Nach meiner Meinung ist Ebay derzeit auf dem sinkenden Ast. Und ja die Preise sind dort vor allem in meinem Bereich (Uhren und CO) mehr als kaputt. Dann verkauf ich lieber keine. ;-)

    PS: Die ultimative Idee such ich auch noch…wenn du sie hast sag mir Bescheid ;-)

  4. Crazy Girl antwortete am 17. Juni 2009 um 17:01 Uhr:
    # 4

    ebay konnte man in meinem Bereich von Anfang an knicken ;-) Abgesehen davon war ich schon immer der “ich mach selbst” Typ… rückwirkend gesehen habe ich da genau auf das richtige Boot gesetzt.
    Genau, wir sagen uns gegenseitig Bescheid wenn wir die ultimative Idee finden :-)

  5. Thomas schrieb am 17. Juni 2009 um 17:32 Uhr:
    # 5

    Hallo Tanja, das passt ja mal wieder mit meinem neuen Artikel LOL… Ein Onlineshop das möchte ich auch haben, doch viele sagen ein Verweis durch einen Affilate ist schon ein Online Shop. Liegt die Definition nicht dort wo du es verkaufst auch als Zwischenhändler ? Die Leser bestellen direkt bei dir ist doch richtig oder ?? Es ist ja dann auch damit zu vergleichen als wenn du einen Laden aufmachst. OK ich verstehe die Gegebenheiten sind jetzt etwas anders schriftlich etc. doch deine Informationen sind Super gut.

    Liebe Grüße
    Thomas

  6. Kaddi schrieb am 17. Juni 2009 um 17:48 Uhr:
    # 6

    Schön, dass Du die Dinge beim Namen nennst, denn in manchen Foren werden ja wahre Wunderdinge über Online-Shops erzählt und ich kann mich immer gar nicht entscheiden, ob ich grün vor Neid werde oder mal die rosarote Brille abnehme. Ich mache den Verkauf übers Internet bereits zehn Jahre und man möchte meinen, es hätte mich reich gemacht… auf jeden Fall an Erfahrung. Ich habe unwahrscheinlich viel gelernt und so manches Lehrgeld gezahlt. Mein aktivster Shop ist Ebay-da könnte ich nur heulen. Was die sich einstecken-es lohnt nicht. Und da auch bei den Sprachkursen der Markt völlig übersättigt ist, sind da immer wieder ganz kurzzeitig Leutchen mit ruinierenden Preisen. Ich hab die kommen und gehen sehen.
    Aber ich schreib da auch noch in meinem Blog was zu, wie ich die Lage gerade sehe, vor allem, wenn man von nix ne Ahnung hat und null Investitionspotential: Finger weg! LG Kaddi

  7. Mac_BetH schrieb am 17. Juni 2009 um 23:09 Uhr:
    # 7

    Ich habe zwar selbst keinen Onlineshop, aber wäre damit leicht Geld zu verdienen hätte ich einen!

    @Kaddi: Glaub mir, die Leute, die es schaffen mit einem Onlineshop richtig abzuräumen, die gehen bestimmt nicht in Foren um zu pralen, denn die wissen wie viel Arbeit drin steckt!

    Aber leider finde ich, dass durch diese beschriebenen Foren sich auch viel – ich möchte mal sagen unseriöse Anbieter – rumtreiben! Und die machen den seriösen Anbietern den Preis und die Kunden madig. Oder viel schlimmer, ich habe eine Freundin, die nicht mehr bei Ebay einkauft, weil sie mal übers Ohr gehauen wurde. Dieser Kunde geht allen seriösen Verkäufern (wie euch) – mit allen Rechten (Umsatz) und Pflichten (Kosten) – verloren. Und das finde ich einfach schade!

    Ich finde das Internet ist ein toller Marktplatz für Leute wie mich. Ich bin den ganzen Tag auf Achse und habe leider während der gewöhnlichen Öffnungszeiten, kaum Zeit Geschäfte aufzusuchen. Ich gehe abends ins Internet und bestelle dort meine Sachen. Aber auch ich musste schon viel Lehrgeld bezahlen!

    Ich wünsche euch allen alles Gute bei eurer Arbeit und ich verspreche euch, dass sich eure seriöse Art weiter bringt, denn die Kunden werden wiederkommen! Und das bringt dauerhaft Umsatz!

    Gruß und schönen Abend noch

    Mac_BetH

  8. Peter schrieb am 18. Juni 2009 um 09:16 Uhr:
    # 8

    Ebay wäre neben eine eigene Shop zumindest eine Möglichkeit von Start weg eine gewisse Bekanntheit zu erreichen. Sicherlich sind die Preise bei eBay in Keller so das man recht schnell die Leute auf eine eigene Shop leiten sollte, aber zum Beginn ist die Kombination eBay und eigene Shop nicht der schlechtest Weg.

    Was viele aber vergessen ist die Tatsache das ein eigene Shop schon ein Menge Startkapital benötigt. Allein um ein guten Shop Design , sichere AGBs sowie ein bestimmte Betrag für Marketing zu haben braucht man mehrere tausend Euro. Selbst wenn eure Shop von start aus gut läuft braucht jeder Kapital um weiter investieren zu können.

  9. Crazy Girl antwortete am 19. Juni 2009 um 09:47 Uhr:
    # 9

    @all: Sorry Mädels und Jungs, ich kam die letzten Tage überhaupt nicht mehr hinterher, diese Woche ist irgendwie “der Wurm drin” in meiner Zeitplanung :-(

    @Thomas: Mit einem Online Shop meine ich schon eine Webseite auf der der Kunde richtig einkaufen kann, also dort, wo auch der Kaufvertrag zu Stande kommt. Eine Seite auf der ein Affiliate Link steht als Online Shop zu bezeichnen ist in meinen Augen viel zu weit hergeholt.
    Vergleich das doch mal mit den Läden außerhalb des WWW – wenn alles was auf den Laden (z.B. gegen Bezahlung) hinweist selbst ein Laden wäre, dann wär auch eine Zeitung oder ein Prospekt ein Laden…

    @Kaddi: Ich lese auch noch oft davon was für eine geniale Idee ein Online Shop oder ein ebay Shop doch wäre. Die Zeiten, in denen man diese Geschäftsidee als genial bezeichnen konnte, sind wahrscheinlich schon einige Jahre rum. Mittlerweile tummeln sich einfach viel zu viele in diesen Bereichen und damit ist der Konkurrenz- und Preiskampf einfach viel zu hart gewonnen, um noch ordentlich damit zu verdienen.

    @Mac_BetH: Du sprichst auch einen sehr interessanten Aspekt an. Es tummeln sich halt überall mal wieder ein paar schwarze Schaafe, so dass der seriöse Anbieter es oft auch schwer hat. Ich ärgere mich nicht selten über Fernsehreportagen in denen den Menschen grundsätzlich zum Einkauf per Rechnung geraten wird. Hallo? Ein seriöser Händler, der nicht zu einem riesigen Konzern gehört, kann sich die Zahlungsausfälle dadurch überhaupt nicht leisten. Ich musste in der Vergangenheit so einige Mahnbescheide und Vollstreckungsbescheide verschicken und bekam dann doch nichts, da der nette Kunde ja bereits in einer Privatinsolvenz steckt oder einen OE abgeleistet hat. So habe ich die Bezahlung per Rechnung ganz schnell eingestellt, obwohl es sie bei mir auch nur für “Stammkunden” gab.

    @Peter: Egal ob ebay oder eigener Online Shop, das Startkapital zumindest für die rechtliche Absicherung bleibt das Gleiche. Design, Technik & Hosting etc. fällt zwar bei ebay weg, dafür kostet ein Shop-Account dort auch was. Bei ebay ist auch die Gefahr abgemahnt zu werden weitaus höher als im eigenen Online Shop, denn aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades ist ebay auch eine Spielwiese für die Anwälte der Konkurrenz ;-)

  10. Kaddi schrieb am 19. Juni 2009 um 12:12 Uhr:
    # 10

    Ja, ich frage mich auch, wann endlich mal die Verkäufer geschützt werden. Zum Beispiel durch eindeutige Bestimmungen, was das Widerrufsrecht betrifft. Alles nur so halbgare Geschichten. Muster-Widerrufsrecht und bloß nicht dran rumfummeln, sonst gibts kein Recht-eine Frechheit, wie auf einzelnen Wörtern drauf rumgeritten werden darf. Fehler sind dann sehr teuer.

    Und Kauf auf Rechnung ist auch so eine heikle Geschichte. Geh mal in den Laden und kauf auf Rechnung-die zeigen Dir n Vogel-da mußt Du ein echt guter Kunde sein (Fachhandel etc) bzw den Chef kennen. Andererseits gibt es auch gerade bei Ebay Leute, die immer wieder unversichert verschicken und das gewerblich. Die kapieren es nicht-nein der Kunde hat dann nicht Pech gehabt, sondern der Verkäufer. Ich brauch nur ne halbe Stunde und zeige Dir 10 Ebay-Verkäufer, die Abmahnungen kriegen können. Das ist dann auch nicht fair, den seriösen Verkäufern gegenüber… ach ich quatsch mich in Rage… LG Kaddi

  11. Crazy Girl antwortete am 19. Juni 2009 um 15:22 Uhr:
    # 11

    @Kaddi: Da könnte ich gut mitquatschen… mir fallen da auch so die ein oder anderen ungerechten Dinge ein ;-)

  12. thomas57 schrieb am 27. Juli 2009 um 18:30 Uhr:
    # 12

    Beim durchlesen der Kommentare bekommt man keine Lust mehr etwas zu unternehmen, sondern nur noch Frust.
    Aber nun kurz zu meiner Sache:
    Meine Schwester hat ein Ladengeschäft in Hannover, Geschenkartikel und Deko. Sie ist auch viel unterwegs und arbeitet selbstständig für mehrere Unternehmen, die Baumärkte beliefern. Diese müssen als 1a Lieferant einen Deko Service anbieten.
    Nun ist meine Schwester auf den Trichter gekommen einen Online Shop zu erstellen. Vom Rechtsanwalt sind die rechtlichen Sachen bereist gemacht. Aber nachdem ich Deine Seite und andere durchforstet habe, bekomme ich auf einmal ein ganz dummes Gefühl bei der Sache und bin mir gar nicht mehr sicher, ob dies ein guter Schritt ist.
    Gibt es auch etwas Positives über eure Online Shops zu berichten. Sollte mich dann etwas aufbauen.
    Nachdem ich meiner Schwester diesen Link gegeben habe, meinte sie nur, wer nicht wagt der nicht gewinnt.
    Nun ja soviel zu dieser Idee, mal sehen wie es weitergeht.
    Gruß aus dem Norden von
    Thomas

  13. Katrin schrieb am 27. Juli 2009 um 21:36 Uhr:
    # 13

    Hallo Thomas, also wenn Deine Schwester sowieso schon selbständig ist, dann hat sie schon mal gute Karten-sprich Behördenwust, Durchsetzungsvermögen, Marktanalyse… all sowas. Probleme kannst Du immer kriegen, ob im Laden oder im Internet…

    Was mich so stört, dass immer nur von den bösen Verkäufern geschrieben wird (erst letztens wieder: Umfrage, wer schon alles bei Ebay betrogen wurde bei T-online). Aber es gibt auch Käufer, die es wirklich drauf anlegen bzw. einige Lücken und Tücken des Gesetzes für sich ausnutzen oder eben auf Betrug aus sind. Da hilft nur, Augen zu und durch-oder eben: wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

  14. Mac_BetH schrieb am 27. Juli 2009 um 22:38 Uhr:
    # 14

    @Thomas: Ich bin keiner der einen Onlineshop betreibt, deshalb habe ich hier keine Erfahrungen. Allerdings
    a) Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
    b) Weiß deine Schwester auf was sie sich einläßt! Eine Menge Arbeit. Ob in der realen Welt oder hier im Internet!
    c) Sollte jeder seine eigenen Erfahrungen machen!

    Deine Schwester ist bestimmt nicht auf den Kopf oder besser gesagt den Mund gefallen, wenn sie ja schon selbstständig!
    Außerdem denke ich nicht, dass Tanja mit diesem Artikel davon abraten will einen Onlineshop zu betreiben. Sie will ausschließlich darauf aufmerksam machen, dass auch im Internet, das Geld nicht “automatisch” fließt, sondern das auch hier hart gearbeitet werden muss! Oder Tanja?

  15. thomas57 schrieb am 28. Juli 2009 um 06:18 Uhr:
    # 15

    @Katrin @Mac_BetH
    Danke für eure Kommentare, so langsam glaune ich auch jetzt das es was werden könnte, zumal meine Schwester mit Ihrem Laden als Basis auch einen guten Ruf in Ihrer Umgebung hat.
    Das Tanja keinem abraten möchte einen Online Shop zu betreiben oder aufzubauen ist mir klar. Sie macht auch nur auf die Hürden aufmerksam und das der Aufbau oder das Betreiben kein zuckerschlecken ist. Arbeit steckt überall darin.

  16. Mac_BetH schrieb am 28. Juli 2009 um 07:38 Uhr:
    # 16

    Bingo, Thomas.

    Das wird schon, sie wird sich nicht so schnell unterkriegen lassen!

    Ich wünsche deiner Schwester alles Gute!

  17. Crazy Girl antwortete am 28. Juli 2009 um 07:40 Uhr:
    # 17

    @thomas57: “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt” ist definitiv eine gute Defise. Ein Online Shop ist heutzutage mit Sicherheit kein “Zuckerschlecken” mehr. Es steckt viel Arbeit darin und wenn das Internet als Einnahmequelle auch richtig genutzt werden will, dann muss man das ganze ordentlich aufziehen und sich auch um gute Software, gutes Design und auch einen guten Suchmaschinenoptimierer kümmern. Wenn Du Interesse hast, dann schreib mich privat an und ich kann Euch eine gute, seriöse Firma dafür empfehlen. D.h. unterm Strich, dass gut was an Investitionen auf einen zukommen, damit der Laden im Netz auch wirklich gut läuft.

    Ich habe leider schon viel zu viele gesehen, die einfach nur mal schnell einen Shop aufmachen und dann innerhalb eines halben Jahres bis Jahres wieder aufgeben, weil 1. das Geld für Marketing/Optimierung fehlt und 2. so ein Shop einfach nicht von alleine läuft. Viel zu viele laufen einfach noch in dem Irrglauben durch die Gegend, dass alleinig die Präsenz im Netz sie schon zu gut verdienenden Menschen machen könnte und man praktisch nachdem alles steht “im Schlaf Geld verdienen” kann.

    Im Falle Deiner Schwester, die ja schon auf gute Erfahrung im stationären Geschäft blicken kann und wohl auch den notwendigen finanziellen Background aufbringen kann, würde ich sagen, dass ein Internetshop eine gute Idee ist. Wer aber nicht bereit ist in die richtigen Bereiche (rechtliches, Marketing, Optimierung) zu investieren, der soll lieber die Finger davon lassen.

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