Ein Rezept für Früchtebrot, das ohne jeglichen Fettzusatz auskommt, also ohne Butter oder ähnliches im Teig. Ich denke somit kann das durchaus als “fettarm” bezeichnet werden, außer dem Fettgehalt einiger Zutaten (z.B. Mandeln) wird nur noch das Fett verwendet, um die Backform einzufetten. Für die Freunde der fettarmen Ernährung, ist dies auf jeden Fall ein weihnachtlicher Genuss, dem sie hin und wieder fröhnen können. Aber Achtung, so ein Stück Früchtebrot hat an die 250 bis 300 Kalorien, abnehmen ist damit nicht wirklich möglich. Wer zuviel davon in sich hineinschaufelt wird die Auswirkung auf der Waage merken, Fett hin oder her.
Letztes Jahr hatte ich die kleinen weihnachtlichen Geschenke in der Familie selbst gebacken. Und da ich leider eher eine Backniete als ein Backprofi bin, kommt dafür nicht wirklich viel in Frage. Plätzchen funktionieren bei mir leider gar nicht, die kann ich immer gleich in die Tonne kippen. Die einzigen Dinge die ich so halbwegs nett hinbringe sind Makronen in allen möglichen Variationen und Christstollen. Ich habe da eher so das Händchen für die größeren Dinge, kleine Feinarbeit liegt mir gar nicht.
Gegen die Makronen habe ich mich entschieden, weil ich ein wirkliches Keksmonster bin und die schneller verdrücke als manch einer kucken kann. Diesen weihnachtlichen Gewichtskiller will ich mir nun gerade mal nicht gönnen. Christstollen ist aber auch nicht jedermanns Sache und so brauchte ich zum Stollen noch eine Alternative und bin auf ein tolles Früchterezept Brot gestoßen. Kurzum ausprobiert und … hmmmm…. lecker. Das will ich Euch hier definitiv nicht vorenthalten, auch wenn ich es aufgrund meiner Nahrungsmittel Allergien in diesem Jahr leider nicht selbst genießen darf.
Zutatenliste:
- 200 Gramm getrocknete Feigen
- 200 Gramm getrocknete Datteln
- 125 Gramm Rosinen
- 100 Gramm getrocknete Bananenchips
- 100 Gramm getrocknete Aprikosen
- 100 Gramm Zitronat
- 100 Gramm Orangeat
- 100 Gramm gehackte Mandeln
- 1/2 Würfel Hefe (= 21 Gramm)
- 250 Gramm Weizenvollkornmehl
- 1 Teelöffel Zimt
- 2 Teelöffel gemahlenen Anis
- 2 Esslöffel Honig
Zubereitung:
- Die Feigen, Datteln, Aprikosen und Bananen in kleine Stücke schneiden und in einen großen Kochtopf geben. Den Topf im Anschluß mit Wasser auffüllen, so dass die geschnittenen Früchte gut mit Wasser bedeckt sind (lieber etwas mehr Wasser als weniger). Das Ganze dann kurz aufkochen lassen.
- Nun die Rosinen, das Zitronat, das Orangeat und die gehackten Mandeln zugeben und alles bei geringer Hitze 10 Minuten vor sich hin ziehen lassen.
- Danach die Masse durch ein Sieb gießen und dabei das Kochwasser auffangen. Mit einem Kochlöffel die Fruchtmasse noch etwas im Sieb bearbeiten, so dass nicht zuviel Wasser in der Fruchtmasse enthalten ist. Die Fruchtmasse auf die Seite stellen.
- Für den Teig die Hefe zerbröckeln und in 100 ml lauwarmen Wasser auflösen.
- Das Mehl mit dem Zimt und den Anis mischen. Mit der angerührten Hefe, dem Honig sowie etwas von dem Kochwasser (so viel wie notwendig) zu einem festen Teig verkneten. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
- Anschließend die Fruchtmasse halbieren und in eine Rührschüssel geben.
- Den Teig ebenfalls halbieren, nochmal durchkneten und eine Hälfte ich Stückchen gerupft zur Fruchtmasse in die Rührschüssel geben.
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Das Ganze mit einem Rührgerät (keine Knethaken) sehr gut verrühren. Falls notwendig noch etwas Kochwasser hinzugeben, dass die Masse nicht zu fest wird.
- Die Backform fetten (25 cm lange Kastenform) und die gut verrührte Frucht-Teigmasse in die Backform geben. Noch mal 20 Minuten zugedeckt gehen lassen.
- Den Backofen auf 175 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad).
- Das Früchtebrot ca. 50 Minuten backen. Leicht ausgekühlt aus der Form lösen und gut abkühlen lassen. In Alufolie eingewickelt kühl aufbewahren. Das beste Aroma entwickelt der Früchtekuchen nach cirka 4 bis 5 Wochen.
- Mit den beiden übrigen Hälften der Fruchtmasse und des Teiges wie ab Punkt 8 beschrieben verfahren und so das zweite Früchtebrot herstellen.

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Das klingt schon so nach Weihnachten…Hmmm…
Das hört sich lecker an. Vielen Dank für das Rezept
Ups, da habe ich mich eben bei der Mailadresse vertippt… habe wohl zu sehr von Früchtebrot geträumt
Ja, Früchtebrot ist echt was weihnachtlich geniales
Leider muss ich dieses Jahr damit aussetzen
Lecker, lecker, lecker!
Steh ich total drauf!
@Francis: Dieses Jahr muss ich da eher neidisch beim Futter zusehen. Aber was solls, es kommen auch noch andere Jahre
Hi,
tja, jetzt haben wir Ende September 2010, bald ist es wieder Weihnachten… schön, aber irgendwie blöd, dass der Sommer rum ist.
Jedenfalls freue ich mich auf den Kuchen, den ich ausprobieren werde; sieht echt gut aus.
Grüße
Javi
@Javi: Ja, langsam aber sicher rückt Weihnachten in greifbarere Nähe und da wird das Früchtebrot sicherlich auch gut schmecken