Kalorienarme Gummibärchen selber machen

Schon vor der Fernsehwerbung mit Thomas Gottschalk waren Gummibärchen in aller Munde. Ob rot, grün, weiß oder gelb – nur wenige können von sich sagen, den dehnbaren Meister Petz absolut nicht zu mögen. Als massenwirksam bekannt wurde, dass Gummibärchen Gelatine – gewonnen aus gekochten Tierhäuten und Tierknochen – enthalten, entsagten einige der leckeren Süßigkeit. Vor allem Vegetarier müssen auf die klassischen Gummibärchen leider verzichten. Allerdings gibt es eine Alternative zu den kleinen stark zuckerhaltigen Leckereien aus dem Geschäft: Hast Du schon einmal kalorienarme Gummibärchen selbst gemacht?

Gummibärchen selber machen mit wenig Kalorien

Falls Du jetzt befürchtest, dass das selber machen der kalorienarmen Gummibärchen sehr aufwendig und hinterher mit einer groß angelegten Putzaktion verbunden ist, solltest Du Dir das unten angeführte Rezept vielleicht einmal etwas genauer ansehen. Du wirst feststellen, dass es kinderleicht ist sie selber zu machen. Und die Gummibärchen sind wirklich lecker.

Welche Farbe, welche Geschmacksrichtung und welche Form die selbst gemachten Gummibärchen haben sollen, entscheidest Du selbst. Sehr hübsch anzusehen sind sie in einer entsprechenden Form auf einer Mottoparty und jeder wird staunen, wenn Du verrätst, dass Du die kalorienarmen Gummibärchen selbst gemacht hast. Natürlich funktioniert das auch als nicht-kalorienarme Version. Süßstoff oder Zucker, das musst Du selbst entscheiden.

Ich habe meine kalorienarmen Gummibärchen übrigens mit entsprechend Splenda – Sucralose – gemacht. Schmeckt wie Zucker und ist der einzige Süßstoff, den ich vertrage, ohne dass mir davon übel wird. Splenda gibt es aus Amerika importiert und es ist auch nicht wirklich günstig. Dafür hat es aber eine enorme Süßkraft und man braucht wirklich nur sehr wenig davon. Hier mal ein Foto von meiner Kreation. Zugegeben, ich bin keine wirklich tolle Bastlerin in der Küche, sieht aber doch ganz nett aus, oder?

kalorienarme Gummibärchen

Rezept zum Gummibärchen selber machen

Nun aber zum Rezept, damit Ihr Euch auch mal an den kalorienarmen Gummibärchen selbst versuchen könnt:

Zutaten:

  • 2 Päckchen Götterspeise-Pulver in beliebiger Geschmacksrichtung (ca. 23,8 Gramm)
  • 3 Päckchen gemahlene Gelatine (ca. 27 Gramm) oder ein pflanzliches Ersatzprodukt
  • ¼ Päckchen Tortenguss-Pulver in beliebiger Geschmacksrichtung
  • 1 Esslöffel flüssiger Süßstoff
  • 500 ml Wasser

Zubereitung der Gummibärchen:

  • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Den Topf mit dem kochenden Wasser von der Herdplatte nehmen und nach und nach mit einem Schneebesen die weiteren Zutaten einrühren, bis alles gut gelöst ist: Götterspeise-Pulver, gemahlene Gelatine, Tortenguss-Pulver.
  • Das Ganze mit dem Süßstoff abschmecken.
  • Die flüssige Masse in eine Auflaufform geben (ca. 1 cm dick) und im Kühlschrank einige Stunden fest werden lassen.
  • Die Auflaufform nach der Kühlzeit kurz in warmes Wasser tauchen, die Masse mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen und auf ein Schneidbrett stürzen.
  • Nun kannst Du beliebige Formen ausstechen oder schneiden.

Als Party-Gag für Schnapsdrosseln kannst Du anstatt 500 ml Wasser – 250 ml Wasser + 250 ml Vodka – verwenden :-)

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19 Kommentare:
  1. Marc schrieb am 18. Januar 2011 um 19:19 Uhr:
    # 1

    Die Vodka-Variante ist interesssant. Grins.
    Muss ich doch glatt mal überlegen, ob demnächst irgendwas passendes ansteht… :-)

  2. Jabelchen schrieb am 18. Januar 2011 um 20:40 Uhr:
    # 2

    Ich glaub, das werd ich zum Valentinstag machen :)

  3. Julia schrieb am 18. Januar 2011 um 21:45 Uhr:
    # 3

    Das ist ja mal eine tolle Idee, cool.
    Werde ich mal mit meinen Kids zusammen versuchen, denen wird es Spaß machen und mir auch, statt der verseuchten Süßigkeiten.
    Danke, echt Klasse!
    LG und einen schönen Abend
    Julia

  4. Nila schrieb am 18. Januar 2011 um 21:51 Uhr:
    # 4

    Lach, du machst mich noch “narrisch” mit dem Götterspeisenpulver. Auf alle Fälle versuche ich am Samstag mein Glück. Treibe ich es auf, so wird es sicher ein lustiger Abend #Hicks :mrgreen:

  5. mac schrieb am 19. Januar 2011 um 06:12 Uhr:
    # 5

    Mit Schuss sind die nochmal so witzig! ;-) Aber ich wußte nicht, dass das eigentlich so einfach ist, Gummibärchen selbst zu machen! ;-)

  6. Tanja antwortete am 19. Januar 2011 um 10:56 Uhr:
    # 6

    @Marc: *lacht*, ja die Vodka-Variante hat es definitiv in sich. Geht übrigens auch nur mit Götterspeise und das Ganze dann zerteilt in Schnapsgläsern serviert :mrgreen:

    @Jabelchen: Ja, zum Valentinstag passt das hervorragend, zumindest so wie auf meinem Bild ;-)

    @Julia: Ich hoffe Ihr habt beim zubereiten wie auch beim futtern danach viel Spaß ;-)

    @Nila: Ich hoff Du wirst net zu narrisch und findest das “Zeugs” auch bei Euch :mrgreen:

    @mac: Ist nicht wirklich schwer und egal ob mit Schuss oder ohne, das ist irgendwie immer witzig :-)

  7. GZi schrieb am 19. Januar 2011 um 13:28 Uhr:
    # 7

    Tolle Idee, werde ich garantiert ausprobieren!

  8. Tanja antwortete am 20. Januar 2011 um 07:05 Uhr:
    # 8

    @GZi: Ich finde es auch klasse, und sollte da auch öfters drauf zurückgreifen ;-)

  9. Max Adler schrieb am 20. Januar 2011 um 08:58 Uhr:
    # 9

    Das mit dem Wodka hört sich durchaus lustig an. Aber zu dem Gótterspeise-Pulver hätte ich eine Frage. Ist das wirklich so kalorienarm? Ich denke, dass dieses Pulver zu fast 100% aus Zucker besteht oder irre ich mich? Grüsse.

  10. Tanja antwortete am 21. Januar 2011 um 15:21 Uhr:
    # 10

    @Max: Ich habe noch ein Götterspeise-Pulver Geschmack Kirsche in der Schublade. Zutaten: Gelatine, Säuerungsmittel Fumarsäure, Vitamin C, Aroma, Farbstoff Azorubin.
    Also nix mit Zucker, wie ich schon gedacht hatte, sonst würde auf der Anleitung ja nicht stehen, dass Zucker hinzugegeben werden muss. In unserem Fall Süßstoff, denn wir wollen es ja kalorienarm ;-)

  11. Max Adler schrieb am 23. Januar 2011 um 21:33 Uhr:
    # 11

    Hört sich gut an. Das ist auf jeden Fall ein geiles Mitbringsel für die nächste Party. Anstatt Mettbälchen und Flipse gibts dann mal richtig gesunden Götterspeiseschnaps. Cool, danke! :-)

  12. Tanja antwortete am 24. Januar 2011 um 13:30 Uhr:
    # 12

    @Max Adler: Als Partygag ist das mit Sicherheit auch ein echter Hingucker :-)

  13. Manül schrieb am 31. Januar 2011 um 14:17 Uhr:
    # 13

    @Max

    Es gibt klassisches Götterspeisepulver und Instant Götterspeise. Beim ersten muß man den Zucker noch beimischen, beim zweiten isser schon dabei :-)

    @Tanja: Wenn das wirklich so gut funktioniert, kriegst Du einen Eintrag in meiner persönlichen Hall of fame :-) Ich darf nämlich keinen Zucker und bisher hab ich keine Gummitiere gefunden, die ich darf! Und wie wir ja alle wissen sind Gummibärchen lebensnotwendig :-)

  14. Tanja antwortete am 31. Januar 2011 um 20:12 Uhr:
    # 14

    @Manül: Klappen tuts, nur schmecken muss es Dir dann auch :-)

  15. Manül schrieb am 1. Februar 2011 um 11:34 Uhr:
    # 15

    Ich hab das gestern abend gleich mal getestet und muß leider sagen, dass es doch sehr weit von Gummibärchen entfernt ist. Leider!
    Meine Ergebnisse haben mich eher an einen extrem festen Wackelpudding erinnert.

    Irgendwie bestätigt das leider eine Aussage eines Gummibärchenshops, wonach es leider ohne Zucker (oder Maltit) unmöglich sei “echte” Gummitiere herzustellen. Der Zucker hat leider auch ein Funktion abseits des Geschmacks.

    Aber vielleicht hab ich ja bloß den einen wichtigen Kniff nicht mitbekommen?

  16. Tanja antwortete am 2. Februar 2011 um 06:26 Uhr:
    # 16

    @Manül: Dass Wackelpudding nach Wackelpudding schmeckt ist doch auch irgendwie logisch, oder nicht?
    Klar, Zucker hat generell so einige Funktionen. Eine vielgenutzte der Lebensmittelindustrie ist z.B. die Konservierung.

  17. Manül schrieb am 2. Februar 2011 um 08:58 Uhr:
    # 17

    :) dass es nach Wackelpudding schmeckt ist mir schon klar. Und der Geschmack war ja auch sehr lecker ->Himbeere, nur die Konsistenz war ungewohnt. Aber ich mach weiter Versuche! Angeblich ändert Stärke in der Mischung schon mal einen großen Unterschied.

  18. Tanja antwortete am 2. Februar 2011 um 15:54 Uhr:
    # 18

    @Manül: ah… interessant… Stärke. Da ich Low Carbler bin, käme so was für mich leider nicht in Frage. Sag aber Bescheid, wenn Du die Lösung gefunden hast, würde mich schon interessieren ;-)

  19. Ines schrieb am 29. August 2012 um 17:44 Uhr:
    # 19

    Ich bin Gespannt ob die kleinen einen Unterschied merken. Die Industrie arbeitet zu oft mit Geschmacksverstärkern. Bitte mehr von solchen Tipps!!

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