Low Carb Kakao Kekse backen

Der Erfolg mit meinem Low Carb Schokokuchen hat mich beflügelt, so dass ich mir als nächstes vornahm, Low Carb Kakao Kekse zu backen. Da Kekse backen aber nicht zu meinen Stärken zählt und vor meinen Low Carb Zeiten bereits unzählige Backbleche voller Kekse geradeaus in den Mülleimer wanderten, hielt ich mich an ein Rezept, das mir schon immer in allen Variationen gut geling: Makronen. Egal ob mit Kokos, Nüssen, Schokoflocken, Marzipan oder Datteln, Makronen gelingen bei mir immer.

Und wer sagt, dass Makronen nur zur Weihnachtszeit aktuell sind? Makronen als Kekse können doch zu jeder Jahreszeit verzehrt werden, oder? Der größte Vorteil von Makronen ist aber, dass von Hausaus schon mal kein Mehl enthalten ist, das für Low Carb ersetzt werden müsste. Einzig und alleine den Zucker mit Süßstoff ersetzen und schon sind das die perfekten Low Carb Kekse. Natürlich muss man auch auf den Anteil der Kohlenhydrate der restlichen Zutaten achten. So sind Datteln und Marzipan nicht wirklich Low Carb Diät geeignet. Und auch beim Einsatz von Schokolade sollte auf das Kakaopulver zum Backen zurückgegriffen werden, das keinen Zucker enthält. Kokosflocken enthalten mehr Kohlenhydrate als gemahlene Mandeln, die wir Low Carb Bäcker ja eigentlich immer vorrätig haben.

So griff ich zum Low Carb Kakao Kekse backen auf Kakaopulver und gemahlene Mandeln zurück und änderte mein funktionierendes Makronen Rezept entsprechend ab. Rausgekommen sind 17 wirklich sehr gut schmeckende Kakao Kekse, die auch ganz nett anzusehen sind.

schokokekse

Zutaten für die Low Carb Kakao Kekse:

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • Süßstoff (entsprechend 100 Gramm Zucker)
  • 1 gut gehäufter Esslöffel Kakaopulver
  • 200 Gramm gemahlene Mandeln

Zubereitung:

  • Backofen auf 140 Grad vorheizen
  • Die beiden Eiweiße zusammen mit dem Salz und dem Süßstoff in einer Schüssel steif schlagen
  • Das Kakaopulver und die gemahlenen Mandeln dazugeben und langsam schlagen. Die endgültige Masse darf nicht zu flüssig sein, sondern ist eher ziemlich klumpig fest.
  • Ein Backblech oder einen Rost mit Backpapier belegen. Mit einem Teelöffel Teighäufchen auf das Backpapier setzen. Dabei darauf achten, dass die Teighäufchen nicht zu klein und auch nicht zu groß sind.
  • Das Ganze in den Backofen schieben (mittlere Schiene) und 25 Minuten bei 140 Grad backen.
  • Danach den Backofen ausschalten, einen Kochlöffel in den Öffnung stecken, so dass der Backofen leicht geöffnet ist. Die Kekse so noch weitere 30 Minuten im Backofen trocknen lassen.
  • Jetzt sind die Kakao Kekse fertig und können aus dem Backofen genommen werden. Erkalten lassen und Guten Appetit.

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8 Kommentare:
  1. Dieter schrieb am 18. Dezember 2010 um 12:31 Uhr:
    # 1

    Danke für das Rezept! Hat meine Freundin eben ausprobiert und sie schmecken auch schon warm direkt aus dem Backofen. :-)

  2. Tanja schrieb am 18. Dezember 2010 um 13:31 Uhr:
    # 2

    @Dieter: oh cool… schieb mal ein paar rüber :-)
    Anstatt der Mandeln müsste das übrigens auch mit gemalenen Nüssen bzw. Kokosflocken gut funktionieren ;-)

  3. Dieter schrieb am 18. Dezember 2010 um 13:34 Uhr:
    # 3

    Inzwischen sind sie abgekühlt (also cool ;-) ), schmecken aber auch so. :-)

    Virtuell rüberschieben wird schwierig, aber sie sehen wie auf Deinem Foto aus.

    Danke für den Hinweis auf gemalene Nüsse bzw. Kokosflocken. Werde ich weitergeben. ;-)

  4. Tanja schrieb am 18. Dezember 2010 um 13:38 Uhr:
    # 4

    Vielleicht sollte ich doch auch mal wieder den Backofen anwerfen ;-)

  5. Dieter schrieb am 18. Dezember 2010 um 14:55 Uhr:
    # 5

    Die Variante mit Kokosflocken braucht wohl ein anderen Mengenverhältnis zum Eiweiß. Hast Du da bitte eine Empfehlung hinsichtlich der Mengenangaben?

  6. Tanja schrieb am 18. Dezember 2010 um 16:58 Uhr:
    # 6

    @Dieter: Nicht wirklich, ich habe schon ewig nichts mehr Süßes gebacken. Wenn es nicht passt, würde ich mich an die Teigkonsistenz von den anderen Keksen halten und am einfachsten das Eiweiß entsprechend hochschrauben.

  7. Dieter schrieb am 18. Dezember 2010 um 17:10 Uhr:
    # 7

    @Tanja
    Ok, also try and error. Mehr Eiweiß war es und schmecken tun sie auch. :-)

  8. Tanja schrieb am 18. Dezember 2010 um 17:17 Uhr:
    # 8

    @Dieter: try and error ist es doch meistens. Und seitdem bei mir früher die ganzen Standard-Rezepte Ergebnisse fürs Klo produzierten, kreiiere ich immer gerne meine eigenen ;-)
    Übrigens bei Kokosmakronen… irgendwann hatte ich mal die Anwandlung dass die mir zu farblos waren. Da hatte ich dann etwas mit Lebensmittelfarbe rumexperimentiert und dann gab es blaue und rote Makronen :mrgreen:

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