Heute morgen war es dann mal wieder soweit, der Friseurtermin stand ins Haus. Ich habe meine langen Haare, die mir bis zum Po gingen, letztes Jahr im November zu einem peppigen Kurzhaarschnitt abschnipseln lassen. Das hat zwar fast jeden, der mich persönlich kennt, von den Socken gehaun und geschockt, aber was solls. Haare wachsen ja von alleine und gerade meine Haare haben die Angewohnheit dies ist fast doppelter Schnelligkeit als “normal” zu tun.
Bei einem Kurzhaarschnitt ist eigentlich das nervigste, dass man ständig zum Friseur muss, wenn der Kurzhaarschnitt halbwegs sitzen soll. Alles 6 Wochen ein Friseurbesuch wäre das Optimum. Da meine Haare so extrem schnell beziehungsweise so viel wachsen, wäre bei mir zirka alle 4 Wochen spätestens ein Friseurbesuch an er Reihe. Vorausgesetzt ich würde immer den gleichen Kurzhaarschnitt behalten wollen. Das ist aber definitiv langweilig… wer will schon ständig gleich aussehen? So vergingen zwischen meinem letzten Friseurbesuch und heute ca. 8 Wochen.

Nach dem letzten Friseurbesuch am 23. Dezember sah ich so aus. Ein äußerst dummes Foto… sorry, aus Mangel an besseren muss dieses leider herhalten.
Und mit diesem Foto ist jetzt auch mein Laster offiziell: Ich rauche, und auf diesem Foto sogar ziemlich genüsslich…
Ich muss dazu sagen, dass mein Kurzhaarschnitt schon eine ziemliche Länge erreicht hat zu diesem Zeitpunkt. Im November, als mein Friseur die Schere dazu ansetzte, war das noch deutlich kürzer…

Bis heute Morgen hat mein Kurzhaarschnitt diese Dimensionen (Foto rechts) angenommen. Davon abgesehen, dass mir das Doppelkinn auf diesem Foto extrem peinlich (!) ist, liegen zwischen diesem Foto und dem letzten gerade mal 8 Wochen.
Habe ich tatsächlich ein solches Doppelkinn? Im Spiegel habe ich das noch nie bemerkt. Oder liegt das vielleicht am “Selbstportrait”?
Irgendwie gefalle ich mir jetzt aber mit Kurzhaarschnitt doch nicht mehr so gut wie zu Anfang. Also habe ich mich dazu entschlossen die Haare wieder etwas wachsen zu lassen. Damit dürften dann auch meine ziemlich großen Naturwellen wieder zum Vorschein treten. So habe ich heute meinen lieben Friseur, Markus, mit dem ich übrigens schon als Teeny um die Häuser zog, darauf geeicht, dass jetzt wieder etwas längere Haare das Ziel sind. Trotzdem wollen wir ja “halbwegs vorzeigbar” aussehen, denn so ein Übergang ist ja angeblich nicht gerade der “optische Knaller”.
Markus hat denn heute die Schere angesetzt und dabei herausgekommen ist mein neuer Kurzhaarschnitt:

Meinen nächsten Friseurtermin habe ich – ganz mutig – für den 30. April ausgemacht. Lassen wir uns mal überraschen, was die Zeit bis dahin frisurentechnisch mit sich bringt. Sollte mein vor sich hin wachsender Kurzhaarschnitt gar unmöglich aussehen, muss ich wohl – je nach Wetterlage – mit Mütze, Cappy oder Kopftuch durch die Gegend rennen. Grundsätzlich bin ich da aber ziemlich schmerzfrei… ![]()