Mohrenkopftorte oder Negerkusstorte – total erfrischend

Bis dato war die Mohrenkopftorte – Negerkusstorte – mein absoluter Liebling, was Torten betrifft. Nun darf ich ja jetzt leider nicht mehr – da sind einfach zu viele Kohlenhydrate für mich drin :-( Aber vielleicht findet ja Ihr Gefallen an der Mohrenkopftorte. Wer glaubt die Negerkusstorte ist was “pappsüßes”, was sich eigentlich nur für Kinder eignet, irrt. Denn die Mohrenkopftorte ist im Gegenteil dazu total erfrischend, da sie mit Ananas, Quark und saurer Sahne zubereitet wird.

Die Negerkusstorte ist super lecker

Wer die Negerkusstorte einmal probiert hat, kann kaum mehr die Finger davon lassen. Zumindest ging es in meinem Bekanntenkreis allen so. Aufgrund des frischen und leichten Geschmacks halten die Mohrenkopftorte die meisten aber auch für ein kalorientechnisches Leichtgewicht… weit gefehlt, sie ist eher eine Kalorienbombe. Aber was solls, an dem ein oder anderen Festtag kann man sich so was leckeres wie die Negerkusstorte schon mal gönnen.

Wie schon erwähnt, bei uns im Hause kam die Mohrenkopftorte überall gut an. Kinder haben wir keine in der Nähe. Ich würde eher vermuten, dass die Negerkusstorte den “Kleinen” nicht wirklich schmeckt. Negerküsse kommen bei den “Zwergen” zwar immer gut an, doch die Mischung mit einem leichten Biskuitboden, Ananas, Quark und saurer Sahne, dürfte den Kleinen doch etwas zu wenig “süß” sein. Für Erwachsene ist die Schaumkusstorte aber auf jeden Fall zu empfehlen. Probiert sie einfach mal aus, wenn Ihr mal wieder Bedarf an einer leckeren Torte habt.

Nachfolgend mal kurz ein Bild, wie so eine Negerkusstorte – Crazy Girls Eigenkreation – aussieht:

Hmm… da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen… Euch auch?

Negerkusstorte Rezept und Zubereitung

Nun aber zum Rezept für die Mohrenkopftorte. Als erstes müsst Ihr einen Biskuitboden backen. Die Zutaten dafür sind:

  • 4 Eier
  • 4 Eßlöffel heißes Wasser
  • 175 gr. Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150 gr. Mehl
  • 50 gr. Speisestärke
  • 2 Teelöffel Backpulver

 

  • Die Eier und das Wasser auf höchster Stufe ca. 1 Minute lang schaumig schlagen.
  • Den Zucker mit dem Vanillezucker mischen, das Ganze langsam einstreuen und zirka 2 Minuten weiter schlagen.
  • Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischen. Erst die Hälfte davon auf den Teig sieben und kurz auf niedriger Stufe untermischen. Dann den Rest auf den Teig sieben und kurz auf niedriger Stufe untermischen.
  • Den fertigen Teig in eine gefettete Springform füllen, ins Backrohr schieben und bei ca. 180 Grad 25 bis 30 Minuten lang backen. Danach den Tortenboden gleich aus der Form lösen und kalt werden lassen. Am Schluß einmal waagrecht durch schneiden.

Nun geht es an den Belag. Die Zutaten dafür sind:

  • 12 Negerküsse / Mohrenköpfe
  • 250 gr. Sahnequark
  • 1 Teelöffel voll Zitronensaft
  • 25 gr. Zucker
  • 150 gr. saure Sahne
  • 500 ml Schlag-Sahne
  • 3 Pck. Sahnesteif
  • 1 gr. Dose Ananas Stücke
  • Zum Garnieren einige Schokoflocken

 

  • Als erstes vorsichtig die Waffeln von den Negerküssen abtrennen und für das Garnieren aufheben.
  • Die Schaummasse der Mohrenköpfe in einer Schüssel mit dem Quark, dem Zucker, dem Zitronensaft und der sauren Sahne verrühren.
  • Die Sahne mit dem Sahnesteif richtig steif schlagen und im Anschluß daran unter die Schaummasse heben.
  • Alle abgetropften Ananas Stücke auf der unteren Hälfte des Tortenbodens schön verteilen.
  • Etwas mehr als die Hälfte der Schaummasse vorsichtig auf die Ananas Stücke auf der unteren Hälfte des Tortenbodens geben und verstreichen. Danach die obere Tortenhälfte darauf legen.
  • Nun mit der restlichen Schaummasse die gesamte Torte inklusive Rand gleichmäßig bestreichen. Am Schluß mit den Waffeln den Rand garnieren und Schokoflocken drüber streuen.
  • Nun noch zirka 1 Stunde kühl stellen.

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12 Kommentare:
  1. hombertho schrieb am 18. März 2009 um 18:32 Uhr:
    # 1

    Seeehr lecker, aber bestimmt auch seeeehr viele kalorien. Hmm. Also klappt es bei dir doch mit dem Backen?
    Ich glaube das werde ich am nächsten Geburtstag mal ausprobieren ;-)
    Viele Grüße
    Thomas

  2. Tanja antwortete am 18. März 2009 um 19:34 Uhr:
    # 2

    Ich krieg nur Dinge hin, die angeblich (hab ich mir sagen lassen) etwas komplizierter sind, wie z.B. Biskuitteig oder Salzburger Nockerln (Eiersoufflee). Was normales wie Kuchen oder Kekse, kannste zu 95% nach meiner Backkunst in die Tonne kippen ;-)

    Die Torte ist wirklich lecker. Ich bin schon am überlegen, ob ich sie meinem Liebsten zum Geburtstag Ende Mai nicht doch wieder kredenze und das Ganze etwas low carb abwandle (Dinkelmehl, Splenda statt Zucker und die kalorienfreien Negerküsse, die übrigens gar nicht so übel schmecken). Ist dann zwar immer noch etwas “carby” (mein Wort für Kohlenhydrate), aber nicht mehr ganz so wild. Um die “Bombe” etwas zu entschärfen, geht sicher auch Magerquark. Nur den halben Liter Schlagsahne, den kriegt man wohl kaum schmackhaft entschärft, oder?

  3. Andreas schrieb am 19. März 2009 um 06:21 Uhr:
    # 3

    Die ist echt lecker. Meine Cousine macht die auch ab und an. Ich schaffe aber nie mehr als zwei Stücke. Die Torte macht einfach zu schnell satt ;-) .

  4. Tanja antwortete am 19. März 2009 um 07:08 Uhr:
    # 4

    Ich möchte nicht ausprobieren, wieviele Stücke ich schaffe… bekommt wir wahrscheinlich nicht wirklich gut. Aber lecker ist sie allemal, fast zu sehr….

  5. Ricarda schrieb am 21. März 2009 um 20:33 Uhr:
    # 5

    Wo bekommst du denn die Schokoküsse her?
    Die “Light” Schokoküsse die ich finden konnte, hatten sogar mehr Carbs als die normalen. Also eher reinfall.

    Ich hab letztens eine Low Carb Schokotorte gemacht. Die war verdammt lecker :)

  6. Tanja antwortete am 22. März 2009 um 06:53 Uhr:
    # 6

    @Ricarda: Hier bei uns gibt es die nur im Kaufland. Und da steht nicht “light” drauf, sondern “ohne Zucker”. Ich müsste mir aber nochmal die gesamt carbs drauf ankucken, also demnächst mal kaufen gehen. Aber eigentlich sollten doch – außer in der Waffel – kaum mehr carbs drin sein.

    Low Carb Schokotorte – klingt verführerisch. Ich habe gestern Deine Schoko-Mascarpone ausprobiert. ***lecker***!!!

  7. Ricarda schrieb am 22. März 2009 um 12:51 Uhr:
    # 7

    Ja ich hab die im Lidl gesehen light “ohne zucker” hatten aber pro 100g knapp 5g KH mehr als die normalen.
    Sorgte zumindest bei mir dann für einen kleinen Lacher

  8. Tanja antwortete am 22. März 2009 um 17:45 Uhr:
    # 8

    Das ist ja wirklich ein “Witz im Anlauf”. Ich muss demnächst im Kaufland wirklich mal genau kucken…

  9. Ricarda schrieb am 22. März 2009 um 18:39 Uhr:
    # 9

    Freut mich, dass dir die Mascarpone geschmeckt hat. Die rettet mich auch immer durch meine Schoko-Schmachtphasen.
    Übrigens wenn du sie nen Tag im Kühlschrank stehen lässt wird sie noch locker, flockiger.

    Ich mach die jetzt nur noch einige Tage im Vorraus.

  10. Tanja antwortete am 22. März 2009 um 20:47 Uhr:
    # 10

    Gut zu wissen. Ich habe heute auch noch den Rest gegessen und das war richtig lecker. Ich hab sie aber auch mit etwas Milch noch gestreckt, sonst wär mein Rührgerät “verreckt” ;-)
    Werde mir wohl morgen gleich wieder eine neue Portion Mascarpone holen. Ist richtig lecker :-)

  11. Paul schrieb am 15. Juni 2009 um 14:26 Uhr:
    # 11

    Was für eine Kalorienbombe XD
    Hat dich dein Freund verlassen, hattest du einen Kindergeburtstag zu Hause oder wie kommt man auf so eine Idee?

    Mann, ist die dick, Mann =)

  12. Tanja antwortete am 15. Juni 2009 um 15:30 Uhr:
    # 12

    Ne Paul, mich hat niemand verlassen (ich bin seit fast 10 Jahren glücklich verheiratet), und Kinder haben wir auch keine. Meine Cousine kam irgendwann mal mit diesem Rezept um die Ecke und ich habe es dann einfach mal ausprobiert. Und die Torte schmeckt super lecker, da kann kaum jemand “Nein” dazu sagen…

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