Nachnahmegebühr seit heute um 1 Euro teurer

Nachnahmesendungen für meinen Shop sind schon lange ein Thema, bei dem mir immer schnell übel wird. Und nun durfte ich heute auf der Post auch noch feststellen, dass die Nachnahmegebühr 1 Euro teurer wurde. Statt 4 Euro sind jetzt 5 Euro Nachnahmegebühr fällig. Diese Preiserhöhung hat den Grund, dass die Nachnahmegebühr nun 19% Umsatzsteuer enthält. So beträgt sie nun netto 4,20 Euro und 0,80 Euro entfallen auf die Umsatzsteuer.

Klingt dadurch im ersten Moment nicht schlimm, aber sorry… die Postentgelte waren schon immer umsatzsteuerbefreit und nun sind auf einmal für die Nachnahmegebühr Umsatzsteuern zu bezahlen? Meine zwei Quittungen sehen so aus, dass die DHL Paketmarke weiterhin 6,90 Euro umsatzsteuerbefreit kostet und die Nachnahmegebühr nun 5,00 Euro inklusive 19% Umsatzsteuer.

Verstehen tut es wahrscheinlich kein Mensch. Nun darf ich für die verhassten Nachnahmepakete für die Kunden aus meinem Shop statt 10,90 Euro 11,90 Euro hinblättern. Ein stolzer Betrag, der mich immer wieder ärgert, vor allem im Hinblick darauf, dass Nachnahmesendungen eine ziemlich hohe Rücklaufquote haben. Okay, die Umsatzsteuer von 0,80 Euro ist dabei für mich ein Durchlaufposten, die ich nicht wirklich rechnen sollte, aber mir geht es jetzt schon alleine mal ums Prinzip.

Bis vor ca. 1 Jahr kamen die Hälfte aller meiner Nachnahmesendungen an die Kunden aus meinem Shop wieder zurück zu mir. Sehr ärgerlich wenn man bedenkt, dass diese sinnlose Hin- und Hersenden von Ware ja Geld kostet, das mir kein Mensch erstattet. Als ob ich sonst nix besseres mit meiner Ware zu tun hätte, als sie quer durch Deutschland und wieder zurück zu mir zu verfrachten. Das ist wirklich nicht der Sinn des Internet Handels.

Dann führte ich für Nachnahmesendungen den Mindestbestellbetrag von 25 Euro ein. Denn schlussendlich war es so, dass die Leute für 5 bis 10 Euro Ware bestellten, die ich per Nachnahme versenden sollte und ihnen dann im Laufe der Lieferung klar wurde, dass sie ja mehr Versandkosten bezahlen als die bestellte Ware kostet. Und schon wird die Annahme verweigert, das Paket von der Post nicht abgeholt und kommt wieder zurück zum Versender. Sehr ärgerlich, außer Spesen nix gewesen.

Durch diesen Mindestbestellbetrag für Nachnahmesendungen habe ich nun weitaus weniger Bestellungen per Nachnahme pro Monat und davon kommt natürlich auch hin und wieder was zurück zu mir. Das ganze durch die jetzt teurere Nachnahmegebühr auch für mich noch mal ein etwas teurerer Aufwand… für nix und wieder nix…

Nun bin ich ernsthaft am überlegen, ob ich nicht einfach die Zahlungsmöglichkeit Nachnahme komplett aus meinem Shop entferne. Ist ja sowieso nur ein Draufzahlgeschäft für mich und auf die paar Bestellungen pro Monat kann ich eigentlich auch gut und gerne verzichten. Nur bin ich mir nicht sicher, ob es nicht vielleicht noch andere Auswirkungen hat. Ein Shop der keine Nachnahme anbietet, wird der noch als seriös angesehen?

Drum würde mich mal interessieren, wie Ihr das seht? Was würdet Ihr als Shopbetreiber tun? Wie seht ihr das mit der Nachnahme aus Kundensicht?

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24 Kommentare:
  1. Steffen schrieb am 1. Juli 2010 um 19:14 Uhr:
    # 1

    Ich nutze bei keiner Bestellung die Versandart Nachnahme, da diese aus meiner Sicht mehr als überteuert ist.
    Vorauskasse ist aus Kundensicht nicht immer sinnvoll – besonders bei unbekannten Shops. Dann lieber die Optionen nach dem “Paypal-Prinzip” – solange keine Gebühren auf die Kundschaft umgewälzt werden.

    Ich würde die Nachnahmeoption komplett aus dem Sortiment nehmen oder auf bestimmte Versandarten beschränken, zB DHL OvernightExpress etc.

  2. Tanja schrieb am 1. Juli 2010 um 19:49 Uhr:
    # 2

    @Steffen: Überteuert trifft es vollkommen für die Nachnahme. PayPal wird auch in meinem Shop immer beliebter, der Anteil liegt bei 30 bis 40 Prozent. Gebühren verlange ich dafür keine, darf man ja auch nach den PayPal Richtlinien gar nicht ;-)
    DHL Overnight… Prost Mahlzeit… das zahlt mir kein Mensch und Rückläufer gibt es bei DHL sowieso ständig und viel. Deswegen versende ich eigentlich nur mit Hermes, da kommt nie was zurück. Außer eben die verm… Nachnahme, die geht ja nur mit DHL.
    Werd da wohl noch ein bissi drüber schlafen, aber ich tendiere auch eher zu Nachnahme raus.

  3. Steffen schrieb am 1. Juli 2010 um 20:03 Uhr:
    # 3

    Da verstößt wohl ein doch bekannter und großer Onlineshop gegen Paypal-Grundsätze…

    DHL Overnight Express lohnt sich meiner Meinung nach wirklich nur bei dringend benötigte Artikel die im Onlineshop bereits eine entsprechende Preisdifferenz zu den Ladenpreisen aufweisen. Gut ist nur für den Kunden, wenn DHL nicht bis 12 Uhr (oder dem ausgemachten Termin) liefert bzw. liefern kann aufgrund zB eines vom Ausfahrer vergessenen Kreditkartenlesegerätes und die Zustellung nach der vereinbarten Zeit stattfindet ;)

    Btw. Amazon ist nun auch auf Hermes umgestiegen (zumindest was das Amazon Prime angeht). Schade muss ich sagen – Hermes kommt immer später als die Post. Und wenn man den Artikel bestellt hat, nachdem der “normale” Amazon Prime-Versand schon weggegangen ist aber noch vor einer bestimmten Uhrzeit, kam das Bestellte immer mit DHL Express ^^ – das waren noch Zeiten …

  4. Tanja schrieb am 1. Juli 2010 um 20:18 Uhr:
    # 4

    @Steffen: Ich finde es auf die schnelle nicht mehr, aber irgendwo stand das mal so, dass man das nicht darf.

    Amazon Prime mit Hermes. Wie soll denn das gehen? Hermes verschickt doch gar kein Express und schafft die Lieferung am nächsten Tag nicht. Ich fand die DHL Express Lieferung bei Amazon Prime eigentlich immer schlechter, denn der DHLer kommt bei mir Mittags, der Expressler erst spät am Abend.

  5. Thorsten schrieb am 1. Juli 2010 um 20:29 Uhr:
    # 5

    Wir haben von Kunden bereits mehrfach Feedback erhalten, dass es heute aus Kundensicht normal ist, Vorkasse leisten zu müssen. Das sei halt überall so und hätte sich somit als normal durchgesetzt. Interessanterweise kam dieses Feedback durchgehend von Männern. Ich vermute daher, dass Männer eher geneigt sind, Vorkasse per Überweisung zu leisten oder PayPal zu nutzen.

    Ist der Anteil der Männer an den Kunden bei Dir evtl. auch die deutliche Mehrheit? Könnte ich mir bei Deinem Sortiment gut vorstellen. Wenn das so ist, hätte ich an Deiner Stelle keine Scheu, Nachnahme aus dem Shop rauszunehmen. Es wird Dich nicht viel Umsatz kosten. Und dem kleinen Umsatz, der vielleicht doch verloren geht, brauchst Du nicht nachzuweinen. Es sind wegen der Rückläufer die Bestellungen mit dem geringeren Deckungsbeitrag und dem größeren Ärger.

    Fragt sich dann noch, ob man es besser kommentarlos rausnimmt oder auf der Versandkosten-Seite begründet, warum man Nachnahme nicht anbietet. Die Begründung wäre nicht schwierig, die 13 Euro, die Du heute nehmen musst, sind offenkundig für den Kunden nicht wirtschaftlich. Aber vielleicht ist es besser, da einfach nichts zu schreiben – wenn ein Kunde es nicht liest, vermisst er es vielleicht weniger.

  6. Steffen schrieb am 1. Juli 2010 um 20:30 Uhr:
    # 6

    Mich hat es auch gewundert, dass Amazon nun mit Hermes verschickt…
    Finde ich eher als Rück- statt Fortschritt.

  7. Tanja schrieb am 1. Juli 2010 um 21:38 Uhr:
    # 7

    @Thorsten: Im Normalfall ist Vorkasse kein Problem. Außer es war gerade mal wieder ein Fernsehbeitrag, wo vor allen Shops im Netz gewarnt wird, die nicht per Rechnung versenden. Dann merkt man das auf einmal drastisch an den Kaufabbrüchen :-(
    Du wirst lachen, aber meine Nachnahme Empfänger sind z 90% Männer! Und ja, der Männeranteil ist bei mir schon einiges größer als der Frauenanteil.
    Ich denke wenn ich es rausnehme dann kommentarlos. Muss ja nicht die Leute mit der Nase drauf stoßen ;-)

    @Steffen: Ich lass mich mal überraschen wie das bei der nächsten Lieferung wird. Im Normalfall bin ich eher pro Hermes eingestellt als contra. Nur dass ich es bei den Sendungsverfolgungen selten sehe, dass die Lieferung unter 2 Tagen stattfindet. Aber vielleicht hat ja Amazon ein extra Abkommen und wird bevorzugt befördert?
    Vorteil an Hermes ist eben die zuverlässige Auslieferung (gerade aus meiner Versendersicht). Hermes bezahlt seine Auslieferer nur pro abgeliefertes Paket, weswegen auch so gut wie nie eines zurück kommt. Die anderen Versender klingen auch schon mal gar nicht wenn sie grad keinen Bock haben und werfen nur Kärtchen ein…

    @waelti: Der Anteil liegt in diesem Jahr so ziemlich genau bei 3,12%
    Sonst habe ich eben noch Vorkasse (mit 2% Rabatt) und PayPal. Was anderes käme nicht mehr in Frage, da meist auch zu teuer zu implementieren.

  8. waelti schrieb am 1. Juli 2010 um 20:50 Uhr:
    # 8

    Hallo Tanja. Als blutiger Laie denke ich im Moment über folgendes nach…
    Ich kann den Ärger schon verstehen. Meine Frage – vor einer ´Éntscheidung´ – wäre: Wieviele Nachnahmepakete vom Gesamten Versand sind es denn? Es ist ja ein kleiner Unterschied, ob das nun 10 Prozent oder 30 Prozent sind. Wenn der Anteil sehr hoch ist, ist Streichen wohl keine Alternative. Dann müsste man überlegen – kann man die Anderen Versandarten reizvoller, attraktiver machen?
    Aber wie gesagt, habe keine Ahnung ;)

  9. Le Mag schrieb am 2. Juli 2010 um 01:53 Uhr:
    # 9

    Das tut mir sehr Leid für dich. Eine Veränderung die du sicherlich nicht eingeplant hast.

    Ich persönlich bestelle anfangs immer auf Nachname. Wenn ich zufrieden mit dem Produkt und dessen Qualität bin, vertraue ich bei den nachfolgenden Bestellungen dem Anbieter und lasse es direkt über mein Konto laufen.

  10. Miki schrieb am 2. Juli 2010 um 08:56 Uhr:
    # 10

    Ohne viel Wenn & Aber, nimm die Nachnahme als Option raus. Den Kunden helfen und interessieren gute Preis für die Produkte, möglichst geringe Versandkosten und niemand will, dass du so blöde, sinnlose Kosten hast (die ja auch auf den kunden umgelegt werden müssen). Die 2 bis 3 Leute, die dann (und auch nur vielleicht) von einer Bestellung absehen…auf die kannst du verzichten.
    Ich bestelle sehr viel online und Nachnahme…. das hab ich – wenn überhaupt- vor 10 Jahren oder so mal gemacht….. (Handy), wer will das Lotteriespiel mitmachen, ob man da ist, wenn der Lieferant kommt?! Also wech!!! :-)

  11. Ralf schrieb am 2. Juli 2010 um 08:14 Uhr:
    # 11

    Ich würde Nachnahme nicht anbieten.
    Heutzutage ist es auch aus technischer Sicht völlig veraltet (von den Kosten einmal abgesehen), Waren bei der Abholung bzw. Übergabe zu zahlen.
    Und wenn ich eine Ware bestelle, habe ich auch kein Problem damit, diese vorher (z.B. mit Kreditkarte) oder über andere geeignete Wege (z.B. “Paypal”) zu bezahlen.
    LG,
    Ralf

  12. Anne schrieb am 2. Juli 2010 um 09:51 Uhr:
    # 12

    Ich kann mich den anderen nur anschließen, wenn du soviel Ärger damit hast und nur 3,12% deiner Lieferungen Nachnahmelieferungen sind, dann lass es weg. Ich weiß gar nicht, ob die Shops bei uns überhaupt Nachnahme anbieten. Aber wenn wir mal was online bestellen, geht es immer per Vorkasse (oder bei Selbstabholung mit Anzahlung).

    Und eigentlich ist das Prinzip der Vorkasse für den Shopbetreiber gar nicht so schlecht, die “Angst” des Kunden vor Betrug führt zu einer gewissen Kundenbindung. Wir haben z.B. unseren Computer online gekauft und gute Erfahrungen mit dem Shop gemacht. Vor kurzem haben wir dann nach einer externen Festplatte gesucht und 3 Anbieter gefunden. Unser Computershop war auch dabei, allerdings war er nicht der Günstigeste. Bei 10 Dollar Preisunterschied haben wir uns letztendlich doch für ihn entschieden, da wir genau wußten, dass wir ihm vertrauen können. Du siehst, was ich meine?! Hat man einmal einen guten Service geleistet und den Kunden überzeugt, brauch man sich (zumind. bei diesem Kunden) weniger stark in den Preiskampf hineinhängen.

  13. Peter schrieb am 2. Juli 2010 um 12:35 Uhr:
    # 13

    Ein Vorteil für den Kunden gibt es durchaus bei Nachnahme. Er/Sie muss keine besonders sensibelle Daten an ein möglichst wenig bekannte Shop weiter geben. Zumindest könnte dies einer der Gründe sein warum manche immer auf auf Nachnahme schwören.

    Aber da es in diesen Fall nur um ein paar Prozent der gesamten Aufträge handelt kann doch durchaus überlegt werden die Nachnahme ersatzlos zu streichen

  14. Jens schrieb am 2. Juli 2010 um 13:39 Uhr:
    # 14

    Also ich habe aktuell wenn es hochkommt über den Shop noch 5 Nachnahme Bestellungen im Jahr, ich berechne allerdings auch 14,90 € – dadurch mache ich es dem Kunden einfacher per Vorkasse oder PayPal zu bezahlen, denn dann fallen nur die normalen Versandkosten an.

    Die Nachnahmegebühren sind ja nicht das einzige Übel, wie du ja schon geschrieben hast: Rückläufer ! Die Kosten dafür müssen ja letztendlich die ehrlichen und guten Kunden bezahlen …

  15. Thorsten schrieb am 2. Juli 2010 um 15:07 Uhr:
    # 15

    Klar, Käufer mögen Lastschrift. Die kann man aber auch widerrufen und Tanja hätte dann statt mit zurückkommenden Nachnahmen mit Rücklastschriften zu kämpfen. Dann ist die Ware weg und die Bank zieht noch zusätzlich eine Gebühr für die Rücklastschrift ein.

    Lastschrift sieht zwar nach Vorkasse aus, aber eigentlich ist eine Zahlung mit Widerrufsmöglichkeit einer Lieferung auf Rechnung gleichzusetzen. Somit braucht man dann auch die gleichen Sicherheitsmechanismen – meiner Meinung nach kann Lastschrift nur sinnvoll zusammen mit einer Bonitätsprüfung angeboten werden.

    Dann könnte Tanja aber auch gleich auf Rechnung versenden. Ich meine, wir hätten im letzten Jahr auch schon mal über Kauf auf Rechnung im Blog diskutiert. Leider lohnt es sich nicht bei kleinen Warenkörben, da die Bonitätsprüfung einen festen Betrag kostet, der bei kleinen Bestellung prozentual nicht rentabel ist. Ohne Bonitätsprüfung würde ich von Lastschrift die Finger lassen.

  16. Peter schrieb am 2. Juli 2010 um 14:48 Uhr:
    # 16

    Ich sage nur Lastschrift ist Deutschlands Liebling.

    Immerhin 35% der Online Käufer nutzen Lastschrift, Da ist Pay Pal mit nur 12% ein ganz kleine Licht.

    Ihr sollte mal auch eine Altersgruppe weiter denken und nicht meinen das jeder ab 35 nicht mehr so im Netz kauft.

  17. Steffen schrieb am 2. Juli 2010 um 17:20 Uhr:
    # 17

    Als Nachnahmebesteller muss man nicht unbedingt HartzIV-Empfänger sein oder kein Bankkonto besitzen. Oftmals ist auch die Liefergeschwindigkeit entscheidend oder es sollte eine Bestellung nicht auf irgendwelchen Kontoauszügen erscheinen aus welchem (guten) Grund auch immer. Und diese ist bei Nachnahme oftmals schneller als bei Vorkasse.
    Klar, Bankeinzug bzw. deren “Abkömmlinge” wie PayPal und wie sie nicht alle heißen, haben ihren Vorteil. Nutze ich i.d.R. auch als Zahlungsoption. Bei Auslandseinkäufen die KK bzw. Paypal mit KK.

  18. Tanja schrieb am 2. Juli 2010 um 17:20 Uhr:
    # 18

    @Miki: Ich würde auch nie und nümmer selber per Nachnahme bestellen. Wozu gibt es denn den PayPal Käuferschutz, wenn man ein Vertrauensproblem hat? Tja, aber es gibt scheinbar Leute die drauf kucken :-(

    @Anne: Ja, so sehe ich es auch. Muss aber erst mal kucken, ob ich es gesetzlich überhaupt rausnehmen darf :-(

    @Peter: Das mit den sensiblen Daten verstehe ich jetzt auch nicht. Ob der Kunde bei mir per Nachnahme, Vorkasse oder PayPal bezahlt, die zu übermittelnden Daten (Adresse) sind immer die gleichen. Lastschrift würde ich selbst nie anbieten, ist viel zu teuer zu implementieren. Aber PayPal bietet das an und somit habe ich es ja doch, ohne dass mir Daten wie Bankverbindung übermittelt werden müssten.

    @Jens: Ich denke für die Möglichkeit werde ich mich letztendlich auch entscheiden. Mach die Nachnahme so unattraktiv wie möglich (14,90 ist gut, werde ich dann auch übernehmen) und schon will sie keiner mehr. Den Mindestbestellwert für Nachnahme werde ich dann auch von 25 auf 50 Euro hochsetzen…

    @Thorsten: Richtig ;-) Noch dazu kommt, dass die meisten Banken für die Implementierung nen schlappen 1000er verlangen. Und dann darfste dauernd noch mit Rücklastschriften und den damit zusammenhängenden teuren Gebühren kämpfen. Da habe ich einwandfrei den falschen Beruf dafür gelernt… Anwalt wäre da eine Minimum Voraussetzung ;-)

  19. Cujo schrieb am 3. Juli 2010 um 00:51 Uhr:
    # 19

    Wenn ich für die Firma, für die ich arbeite, etwas bestelle, dann immer nur gegen Rechnung oder per Nachnahme. Falls das nicht möglich ist, gehe ich zu einem anderen Shop und bezahle notfalls auch ein paar Euro mehr. Der Grund dafür ist, dass es ziemlich umständlich ist, außerhalb der normalen Zahlungen noch etwas zu überweisen. Und außerdem würde es auf mich zurückfallen, wenn ich irgendwas mit Vorkasse bestellen würde und die Ware käme nicht an.

  20. waelti schrieb am 3. Juli 2010 um 01:39 Uhr:
    # 20

    @cujo
    Gutes Argument. Beinahe off topic – hilft mir grade bei einigen Gedanken, eine andere Sichtweise einzunehmen. Thx.

    @tanja
    das muss ich noch loswerden: bin ja mit GPRS unterwegs. Deine Seite lädt sogar bei 53,6kbit AFFIG schnell! LG

  21. Tanja schrieb am 3. Juli 2010 um 08:27 Uhr:
    # 21

    @Steffen: Das ist zwar ein Argument, macht die Misere mit den Nachnahmesendungen, die alle wieder zurück kommen, aber nicht besser. Ich bevorzuge dann definitiv PayPal.

    @Cujo: Gut, dass es nur wenig Menschen gibt mit diesen Verhaltensweisen, denn Bezahlung per Rechnung, das hat schon viele seriöse Firmen in den finanziellen Bankrott getrieben. Wer dem Shop nicht traut, sollte Paypal wählen. Da gibt es Käufer- wie auch Verkäuferschutz. Letzteren brauchte ich auch schon mal, denn leider gibt es auch unter den ach so schützenswerten Verbrauchern sehr viele Betrüger.

    @waelti: Schön zu lesen, den die GWT sind da immer anderer Meinung gewesen. Ich kuck aber ehrlich gesagt schon gar nicht mehr rein ;-)

  22. Tanja schrieb am 3. Juli 2010 um 10:39 Uhr:
    # 22

    @Peter: Sorry, aber ich muss hier entscheidend widersprechen und es ist ersichtlich, dass Du keine praktische Erfahrung als Shopbetreiber hast. Zahlung per Rechnung ist der Tod eines jeden Online Shops! Das geht nur, wenn Inkassefirmen dahinter stehen, die sich um die Eintreibung kümmern (gibt ja solche Dienste). Und diese verlangen… nicht wenig!

    Ansonsten ist es aus der praktischen Erfahrung heraus so, dass mehr als 50% der Rechnungen eines B2C Shops ins teuere Mahnverfahren gehen, ein großteil danach zum Anwalt ins gerichtliche Mahnverfahren. Und… auf 10% bleibt man komplett sitzen, hat viel Geld bezahlt um sein Geld einzutreiben und wird es nie bekommen, weil schon OE abgelegt wurde. Einmal ging es bei mir schon bis zur Ausstellung des Haftbefehls (weil zum Termin zur Abgabe des OE nicht erschienen). Die Leute kennen keine Skrupel und der Shopbetreiber hat keine Ware mehr und zudem Kosten ohne Ende!

  23. Peter schrieb am 3. Juli 2010 um 09:59 Uhr:
    # 23

    Kauf auf Rechnung geht und dies auch meist ohne hohe Risiko

    Entweder gibt man so was nur frei wenn ein Kunde bereits mindestens 3 mal erfolgreich per Vorkasse oder Nachname bezahlt hat. Wenn dies glatt läuft sind die Risiken gering.

    Kombiniert man so was mit eine Bonitätsprüfung die es schon ab 4 Euro gibt dann können auch vermeintlich billige Warenkörbe auf Rechnung versendet werden.

    Bitte nicht immer auf die eigene Person achten und meinen dies macht fast jeder.

    Ebay Käufer kennen Pay Pal und nutzen diese auch im Online Handel. Trotzdem haben aktuell nur 14% der Haushalte eine Pay Pal Konto und die Bereitschaft einen zu zulegen liegt sicherlich nicht bei 50%.

    Was spricht gegen Nachname?

    Gut die Rückläufer.

    Wenn aber einer partou Nachname will und ihr dies nicht macht dann geht der halt zu ein anderen Shop. Aus Schluss Feierabend.

    Um sich zumindest ein Teil der Rücklaufskosten zu decken könnten man auch 10 Euro Nachname Gebühr verlangen. Die, die wirklich per Nachname wollen zahlen diese Gebühr auch.

    Ihr sollte man eure Denkweise mal über den Tellerrand bringen. Jeder Kunde ist euch wichtig und daher sollte man nicht grundsätzlich manche ausschließen. Wenn ein Shop aus irgendwelchen Gründen keine Nachname anbieten will dann ist dies O.K. Nur sollte immer bedacht werden das man manche mögliche Kunden vor den Kopf stoßt.

    Ähnlich wie mit Blogs.

    Wer ein eigenen Blog betreibt oder viele liest glaubt das die Mehrheit der Leute mit den Begriff Blog was anfangen können. Das aber rund 35% der Internet Nutzer nicht wissen was ein Blog ist, wollen manche nicht verstehen.

  24. Tanja schrieb am 3. Juli 2010 um 11:29 Uhr:
    # 24

    @Ralf: *lacht* der Ponyhof gefällt mir ;-)
    Ich möchte noch eines kurz berichtigen:

    …wenn Du Pech hast bietet dir dein Kunde an die 30 Euro in 6 Monatsraten abzustottern…

    … würde ich aus Erfahrung eher als “wenn Du Glück hast” definieren.

    Ich hatte mal kurzzeitig eine solche wie von Peter vorgeschlagene Lösung, bei der es nach 3 erfolgreich abgeschlossenen Bestellungen die Möglichkeit auf Anfrage gab, Zahlung per Rechnung zu haben. Dafür habe ich einiges an teurem Lehrgeld bezahlt :-( never ever again…

    Das mit der virtuellen Ware und den Versandpapieren habe ich noch gar nicht bedacht. Ich hatte auch schon einige Fälle bei PayPal, dass die versuchten zu besch…. und solche Aktionen fuhren wie 2 Stunden nach Bestelleingang den Käuferschutz zu beantragen mit der Begründung “Ware wurde nie geliefert”. Wie gut dass es für meine Waren Versandpapiere gibt ;-)

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