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Nacktschnecken natürlich entsorgen

Auch wenn der ein oder andere von Euch hier wahrscheinlich lieber einen Beitrag über nackte weibliche Schnecken sehen würde, geht es hier doch leider “nur” um die tierische Version der Nacktschnecken. Diese hässlichen, schleimigen Tiere, die nicht nur jedem Gartenbesitzer ein Dorn im Auge sind, da sie sich äußerst gefräßig durch unsere Gärten knabbern und damit die Freude an selbst Angebautem ordentlich versalzen können.

Über die Plage mit den Nacktschnecken und wie man ihr am besten Herr wird, gibt es so einiges im Netz zu lesen. Vom Schneckenkorn angefangen über Bierfallen bis hin zum Übergießen mit Seifenlauge müssen die Nacktschnecken so einiges über sich ergehen lassen, wobei es mir als tierlieber Mensch doch meist so eiskalt den Rücken hinunter läuft.

Sicherlich sind Nacktschnecken mehr eine Plage als schön anzusehen, aber deswegen müssen sie ja nicht gleich den qualvollen Tod sterben, der nicht selten mit viel Chemie herbeigeführt wird und gegebenenfalls noch weitere Tiere, die eine solch verendete Nacktschnecke fressen, in Mitleidenschaft zieht.

Nacktschnecke fotografiert von www.majeres.de

Vor einigen Jahren habe ich aufgrund der damals aktuellen Nacktschnecken Plage deswegen einen besseren, umweltschonenderen Weg gesucht, um die Nacktschnecken für immer loszuwerden. Sie irgendwo anders aussetzen halte ich persönlich übrigens für nicht gerade förderlich, außer man möchte damit das Nacktschnecken Problem einfach nur verlagern oder gar den ein oder anderen Nachbarn damit ärgern.

Scheinbar war ich derart erfolgreich mit meiner natürlichen Nacktschnecken Entsorgung, dass ich, als ich für diesen Beitrag hier eine Nacktschnecke fotografieren wollte, eine Woche lang morgens und abends auf Streife ging, aber in der gesamten Umgebung keine einzige Nacktschnecke fand und das trotz wochenlang andauernden täglichen Regenschauern. Entweder hat es sie alle weg geschwemmt oder meine Vorgehensweise in den letzten Jahren war tatsächlich so erfolgreich.

Zweites Nacktschnecken Foto von Andreas

Aber Hilfe ist nicht fern, denn es gibt ja unter den Bloggern so einige talentierte Fotografen, die gerne auch mal selbst auf die Suche nach Nacktschnecken gehen. So entstanden diese genialen Fotos durch Andreas, bei dem ich mich hier natürlich auch noch mal recht herzlich für seine Nacktschnecken Streifzüge und die daraus entstandenen Fotos bedanken möchte. Wirklich super klasse Fotos, findet Ihr nicht auch?

Nun möchte ich Euch aber auch nicht länger vorenthalten, wie ich meine Nacktschnecken alle losgeworden bin. Des Rätsels Lösung waren unsere Nachbarn und Vermieter, die hin und wieder Enten halten. Für Enten und Gänse sind gerade die Nacktschnecken eine wahre Delikatesse. So hieß es für mich immer wieder: Nacktschnecken aufsammeln, damit rüber wandern zum Nachbarn und Enten füttern. Wären die Enten bei uns nicht so nah gewesen, hätte ich mich sicherlich auch mit meiner Nacktschnecken Ladung auf mein Radl gesetzt und mir die nächstmögliche Fütterungsstation gesucht, schließlich gibt es ja genug Enten und Gänse in unseren Landen.

Leider gibt es in diesem Jahr wohl keine Fütterungsaktionen meinerseits aufgrund des mangelhaften Vorhandenseins der Nacktschnecken. Ob ich sie bereits ausgerottet habe? Schade, dass diese süßen Kerlchen nun wohl nicht in den Genuss Ihrer Delikatesse kommen…

Nachbars Enten
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 Autor: Crazy Girl |
 Themenbereich: Tipps und Tricks
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  1. [...] Nacktschnecken natürlich entsorgen – Wie man Nacktschnecken auf natürliche Art und Weise ohne jegliche Chemiekeule los wird erfahrt ihr bei Tanja. (tolle Fotos *hust* ) [...]

8 Kommentare:
  1. MTBTier schrieb am 17. Juli 2009 um 15:25 Uhr:
    # 1

    Als Kinder haben wir die Viecher immer mit Salz bestreut. *schäm* Also die Nacktschnecken, nicht die Gänsejungen. ;-)

  2. Crazy Girl antwortete am 18. Juli 2009 um 14:21 Uhr:
    # 2

    @MTBTier: Schäm Dich :-)

  3. Andreas schrieb am 18. Juli 2009 um 14:46 Uhr:
    # 3

    Dankeschön für den wirklich schmeichelhaften Absatz :-) .

    Ich wusste gar nicht, dass Enten die Schnecken fressen. Dass Igel die schleimigen Gesellen mögen, wusste ich ja.

  4. Crazy Girl antwortete am 19. Juli 2009 um 10:57 Uhr:
    # 4

    Das mit den Igeln wusste ich wideruum nun nicht ;-)

  5. Nila schrieb am 19. Juli 2009 um 19:07 Uhr:
    # 6

    Also wir haben sie in meiner Jugend auch immer kräftig eingesalzen. Heute schmeiss ich die chemische Keule *schäm jaja ich weiss*.. auf die Schleimscheisserchen. Nämlich den berühmten “Schneckentot”.

  6. Crazy Girl antwortete am 20. Juli 2009 um 07:39 Uhr:
    # 7

    @Nila: Ich mag es nicht so gerne, wenn in der Nahrungskette noch so einiges mit drauf geht oder gefährdet wird, deswegen bin ich kein großer Fan dern chemischen Keulen :-( Dabei muss man eben auch bedenken, was ist das für eine chemische Keule und was macht das damit vermischte Wasser aus den Pflanzen bzw. Früchten der Pflanzen, die wir Menschen dann eventuell verzehren…

  7. MTBTier schrieb am 21. Juli 2009 um 17:53 Uhr:
    # 8

    Ameisen im Haus? Da habe ich zu Studienzeiten mal von einer Chemie-Studentin einen effektiven – und deshalb sehr untierischen – Tipp bekommen:

    Einfach Backpulver in die Nähe der Ameisenstraße streuen und warten bis die Tiere sich daran gütlich getan haben. Die Tierreste einfach wegkehren.

    Jetzt geh ich mal lieber in Deckung, bevor mir Tanja noch eine Rüge wegen dieser Vorschläge verpasst. ;-)

  8. Crazy Girl antwortete am 21. Juli 2009 um 18:33 Uhr:
    # 9

    Nö, ich brat Dir sicherlich nix übrig. Gegen Ameisen wüsste ich sonst auch nix. Die Silberfischlis die ab und zu in unserer Küche auftauchen (in der Nähe der Wasserschüssel der Katzen) werden meistens von den Katzen verputzt. Und ich muss ehrlich zugeben: Größere Spinnen, Grillen und Grashüpfer rette ich meistens nach draußen, damit die nicht zum Katzenfutter werden.
    Gerade mit Spinnen habe ich seit vielen Jahren eine etwas seltsame “Freundschaft”, denn irgendwie suchen die Teile immer meine Nähe auf. Frag nicht wie oft schon (meist Frauen-) Gekreische zu vernehmen war “Hilfe, auf Dir sitzt eine Spinne”. Ich grinse dann meistens nur, suche das arme Tier und setze es irgendwo in die Botanik.
    Mein lockerer Umgang damit kommt wohl auch daher, dass ich als Kind oft unser Boot öffnen (Persenning runter) durfte und da kommen Spinnen in allen Größen und Variationen auf einen zu. Nach der 100ten lässt einen das langsam aber sicher total kalt ;-)

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