Mit elektronischen Personenwaagen habe ich in den letzten Jahren leider überhaupt kein so gutes Händchen gehabt. Um nun nicht gleich wieder den nächsten Fehlgriff zu starten, möchte ich erst einmal Euch nach Euren diesbezüglichen Erfahrungen fragen und mich dann für eine elektronische Personenwaage entscheiden. Meine durchwegs schlechten Erfahrungen in Hinblick auf Wiegeergebnisse und Batterielaufzeiten haben mich in der Zwischenzeit sehr vorsichtig werden lassen.
So hat unser aktuelles Modell, die Soehnle Spectra 63537 die Problematik, dass sie extrem variierende Wiegeergebnisse für direkt nacheinander folgendes Wiegen ergibt. Die Ergebnisse variieren aber nicht nur um ein paar 100 Gramm Punkte, sondern liegen in Bereichen von bis zu 3 Kilogramm Unterschiede! Das geht ja überhaupt nicht.
Das Vorgängermodell, die Beurer GS 27 Red Poppy war von den Wiegeergebnissen gar nicht so übel – zumindest nicht so wie die jetzige Soehne Personenwaage – dafür verlangte sie alle 2 bis 3 Wochen eine neue Batterie. Natürlich keine günstige Standardbatterie, sondern eine von diesen fiesen, teuren dünnen Knopfzellen. Und das selbst, wenn sich mal ein paar Wochen lang keiner wog. Auch ein absolutes „no go“
Analysewaagen finde ich persönlich nicht so prickelnd, da die meisten sowieso komplett der Wahrheit nicht entsprechende Ergebnisse ausgeben, vor allem was Fettwerte betrifft. So zeigte beispielsweise unsere erste und bis dato einzige Analysewaage mir einen Fettgehalt von 26% an, der bei genauerer Messung in Apotheke und Fitnessstudio bei zwischen 16 und 18% lag. Das liegt vor allem daran, dass diese Analysewaagen rein technisch gesehen, nichts anderes als den Unterköper mittels Bioimpendanzanalyse messen können. Da es für mich ziemlich unrelevant ist, zu wissen, wie hoch der Fettanteil in meinem Po und meinen Beinen ist, gehören Analysewaagen nicht wirklich zu meinen favorisieren digitalen Personenwaagen.
Nun ist guter Rat teuer. Welche digitalen Personenwaagen funktionieren wirklich, welche liefern gute Ergebnisse und vor allem nicht ständig Gewichtsabweichungen, die fernab von Gut und Böse liegen? Auf meiner Suche im Netz bin ich leider nur auf die verschiedensten Tests für Analysewaagen gestoßen:
Die Tefal BM 3021 hat unter allen Tests scheinbar am besten abgeschnitten. Danach käme noch die Beurer BG 55, die keine schlechten Testergebnisse liefert. Mir persönlich gefällt noch die Tanita BC 575 sehr gut, über die liegen aber noch gar keine Tests und Erfahrungsberichte vor, wohl weil sie noch so neu ist. Damit Ihr Euch die 3 Analysewaagen mal kurz ansehen könnt, nachfolgend die 3 Amazonlinks dazu.
Wie gesagt, theoretisch würde mir eine ganz einfach elektronische Personenwaage reichen. Den ganzen Analyse-Schnick-Schnack brauche ich nicht wirklich, da auf die Werte sowieso nix gegeben werden kann. Eine analoge Waage würde es ja auch tun, aber Frau will nicht mit diesen größtenteils hässlichen Teilen ihr Bad verschandeln. Also sind meine Hauptansprüche: gute Wiegeergebnisse, gute Batterielaufzeiten und natürlich ansprechende Optik, am liebsten etwas mit Farbe (schwarz oder rot).
Und jetzt würde mich interessieren, ob vielleicht einer von Euch eine dieser 3 Personenwaagen besitzt und wie Eure Erfahrungen damit sind. Beziehungsweise welche andere digitale Personenwaage nennt Ihr Euer Eigen und wie gut beziehungsweise schlecht funktionieren diese?
Wir hatten mal von Korona eine batterielose Waage mit Digitalanzeige die dann durch ein batteriefressendes Geschenk der Schwiegermutter ersetzt wurde. Da diese dann doch das zeitliche segnete (die Waage!!), haben wir nun wieder eine von Korona, 10 Euro teuer, leider mit Knopfzellen da es die batterielosen nicht mehr gibt (der Akku sei angeblich zu umweltschädlich) aber nun läuft sie schon ein halbes Jahr und ich bin hoch zu frieden!
Achja: Immer mit Digitalanzeige
@Michael: Da werde ich vielleicht mal nach einer Korona kucken…