Rope Skipping – abnehmen mit Seilspringen

Rope Skipping – eine neue Bezeichnung für das gute alte Seilspringen. Für das Abnehmen ist Seilspringen eine ideale Trainingsform, denn ein dreimal höherer Kalorienverbrauch als beim Joggen kann beim Seilspringen die Pfunde schmelzen lassen. Weiter bringt Seilspringen Kondition. Ausdauer und Kraft.
Wer hat sich nicht in Kindertagen das Springseil mitgenommen und damit unbewusst seinem Körper beste Dienste erwiesen? Ist die Bezeichnung Rope Skipping auch neu – der Effekt für die Gesundheit bleibt. Auch wenn wir heute als Erwachsene erst bewusst das Seilspringen als Training für unseren Körper bzw. zum abnehmen einsetzen.

Zehn Minuten Seilspringen bringen den gleichen Trainingseffekt wie dreißig Minuten Dauerlauf und auch der Stoffwechsel kommt damit so richtig auf Trab. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Joggen ist die Wetterunabhängigkeit. Rope Skipping bzw. Seilspringen lässt sich auf kleinstem Raum und bei jedem Wetter bewerkstelligen.

abnehmen mit Seilspringen

Bild: © Eric Simard – Fotolia.com

Kinder springen intuitiv gern Seil und Boxer schätzen Seilspringen als besondere Trainingseinheit für den Konditionsgewinn. Sportwissenschaftler haben Rope Skipping als perfektes Kreislauftraining auch für Allgemeinsportler wieder entdeckt. Ausdauer-, Kraft- und Konditionstraining machen Seilspringen zusammen mit einem dreifach erhöhten Kalorienverbrauch gegenüber dem Joggen zu einem optimalen Teil des Fitnesstrainings, das auch das Abnehmen gute unterstützen kann.

Auch wenn es zunächst unwahrscheinlich klingt: Auch das Gehirn profitiert vom Rope Skipping. Unterschiedliche Sprungkombinationen fördern das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen und somit automatisch die Zusammenarbeit der linken und rechten Gehirnhälfte. Wer Kreativität mit Rationalität im Alltag verbinden muss, tut Körper und Gehirn mit dem Seilspringen gleich gute Dienste.

Waren die Springseile aus Kindertagen noch aus Hanfseilen gewunden und mit Holzgriffen versehen, so hält der Handel heute für die erwachsen gewordene Generation der Seilspringer zahlreiche verschiedene Arten von Seilen aus den unterschiedlichsten Materialien bereit, um der erwachsen gewordenen und zum Rope Skipping modernisierten Sportart für alle Ansprüche Genüge zu tun.

Wer nach Jahren das Seilspringen wieder für sich entdeckt, sollte dies langsam beginnen und kontinuierlich steigern. Drauflosspringen ist ein Privileg, dem lediglich Kinder gewachsen sind. Erwachsene werfen nach den ersten dreißig Sekunden Dauerspringen oft schon das Seil. Aber nicht nur das: Wer es schafft ein paar Minuten Seilspringen durchzuhalten, wird in den nächsten Tagen meist mit einem heftigen Muskelkater in den Waden belohnt. Ihr glaubt das nicht? Probiert es einfach aus und lasst Euch von der Realität eines besseren belehren, denn unsere Kindheitserinnerungen zum Seilspringen trügen uns hier doch sehr… Seilspringen ist zwar einfach, aber unsere Körper sind solche Trainingseinheiten nicht mehr wirklich gewohnt.

Wichtig ist es, die Beine beim Seilspringen gestreckt zu lassen und auf den Fußballen – nicht dem gesamten Fuß – zu landen. Die richtige Technik zur Vermeidung von Fehlern kann aber auch in einer Trainingsgruppe erlernt werden. Fitnessclubs und Sportvereine bieten oftmals Kurse für diesen Trendsport Rope Skipping an.

In meinen Augen ist Seilspringen eine ideale Sportart, um das Fitnesstraining zu ergänzen. Es schafft Abwechslung im Trainingsalltag und der hohe Kalorienverbrauch ist gerade auch zum abnhemen ideal. Zudem gehört Seilspringen zu den günstigeren Sportarten, denn ein Springseil kostet nicht die Welt.

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 Themenbereich: Fitnesstraining
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8 Kommentare:
  1. Sven schrieb am 31. Januar 2011 um 15:26 Uhr:
    # 1

    Huiii darüber habe ich vor einem Jahr auch schon mal geschrieben. Habe es aber nicht wirklich durchgehalten, werde dieses Jahr aber wieder damit anfangen. (Hier ist mein damaliger Artikel –> ‘http://aquarium.teufel100.de/?p=503‘ )

  2. Miki schrieb am 31. Januar 2011 um 16:21 Uhr:
    # 2

    Höhö… da würde bei meinen Nachbarn schön die Lampe wackeln und wenn die über mir damit anfangen würden, könnte ich in der Zeit spazieren gehen… :-D Ist kein Witz: unser Haus ist etwas seltsam saniert, irgendwie schwingen Decken und Böden, auch wenn die Waschmaschine schleudert (meine oder die der Nachbarn) überträgt sich das ganz doll. Aber sonst finde ich die Springseilsache gut.

  3. Sven schrieb am 31. Januar 2011 um 17:57 Uhr:
    # 3

    Miki, ich glaube Seilspringen sollte man generell nicht in der Wohnung machen, außer man lebt im Keller, aber ansonsten nervt das wohl immer die Mieter unter dir.

  4. Tanja schrieb am 31. Januar 2011 um 20:14 Uhr:
    # 4

    @Sven: Es ist ganz schön anstrengend ;-) Ich darf ja zur Zeit leider gar nicht auf solche Sportarten zurückgreifen :-(

    @Miki: Bei uns geht das wunderbar in der Bude. Im Flur haben wir super hohe Decken (ausgebauter Giebel) und durch die Fliesen wackelt auch bei den Nachbar nichts. Ich denke den Nachbarn ist es wesentlich lieber, als wie wenn ich ins Saxophon tröte :mrgreen:

  5. Timur schrieb am 31. Januar 2011 um 20:16 Uhr:
    # 5

    Rope Skipping halte ich für das Training zuhause als sehr geeignet, vorausgesetzt die Decke ist hoch genug. Vor allem wenn es draußen zu kalt zum laufen ist. Wichtig: Vorher die Fußgelenke kreisen und mobilisieren damit es keine Gelenkprobleme gibt.

  6. Tanja schrieb am 1. Februar 2011 um 06:20 Uhr:
    # 6

    @Timur: Ja, das sehe ich genauso. Aber neben der hohen Decke sollte man auch ein bissi auf die Nachbarn achten, nicht dass denen der Putz von der Decke regnet :mrgreen:

  7. Uwe schrieb am 1. Februar 2011 um 19:36 Uhr:
    # 7

    Ach.. Seilspringen.. damals war das noch was, heute haben ja selbst diese 5-Euro-Seile nen Plastikumdrehungszähler eingebaut, das setzt nur unter Druck :mrgreen:

  8. Tanja schrieb am 2. Februar 2011 um 06:31 Uhr:
    # 8

    *lacht* ein Plastikumdrehungszähler… ich glaube den würde ich bei einem Springseil nicht wirklich haben wollen ;-)

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