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Salzburger Nockerln – Eier Souffle der Extraklasse

Schon als Kind fand ich Salzburger Nockerln unwiderstehlich. Wir waren sehr oft in Österreich in Urlaub und so kam ich dann doch hin und wieder in den Genuss der leckeren Salzburger Nockerln. Hat schon mal jemand von Euch Salzburger Nockerln selbst gemacht? Als Eier Souffle sind sie ja nicht ganz so leicht zuzubereiten, aber sich deswegen davon abhalten lassen?

Ich bin ja zugegebenermaßen wahrlich kein Koch- und schon gar kein Backgenie. Gerade mit dem Backen stehe ich doch mehr auf dem Kriegsfuß als dass gelungene Gerichte aus meinem Backofen herausfinden. Aber irgendwie scheine ich ein Händchen für die vermeintlich schwierigeren Gerichte zu haben, denn Biskuitteig – wie von der Mohrenkopftorte – ist mir noch nie misslungen und auch die leckeren Salzburger Nockerln habe ich nach mehreren Anläufen dann doch hingebracht. So stellt Eier Souffle für mich nun auch keine Herausforderung mehr dar ;-)

Für Low Carbler sind Salzburger Nockerln zwar nicht das „non plus ultra“, doch kann auch dieses Gericht aus Sicht der Kohlenhydrate etwas entschärft werden. Zucker mit Süßstoff ersetzt und das Mehl muss ja nicht unbedingt Typ 405 sein, sondern es kann auch Vollkornmehl oder besser noch Dinkelmehl verwendet werden. Und das schmeckt? Klar doch! Beim Zucker mit Süßstoff ersetzen bitte vorsichtig sein. Wenn Masse fehlt, dann lieber einen Tick mehr Mehl verwenden. Große Scherze verzeiht ein Eier Souffle nämlich nicht ;-)

Nachfolgend mein Grundrezept für Salzburger Nockerln:

  • 4 Eier
  • 35 Gramm Zucker (bzw. entsprechend Süßstoff nach Wahl)
  • 25 Gramm Mehl
  • Mark einer ¼ bis ½ Vanilleschote

salzburger nockerln

Zubereitung:

  • Als erstes den Backofen auf 220 Grad vorheizen
  • Eier in Eiweiß und Eigelb trennen und das Eiweiß in einer Schüssel sehr steif schlagen. Nach und nach dabei den Zucker bzw. den Süßstoff einrieseln lassen.
  • In einer anderen Schüssel die Eigelbe mit 1 großen Esslöffel voll Eischnee schaumig schlagen.
  • Dann das Ganze über das Eiweiß geben, das Mehl darüber sieben, das Vanillemark darauf verteilen und das Ganze ganz behutsam aber rasch per Hand mit einem Teigschaber untermischen. (Per Hand und Teigschaber ist dabei das wichtigste. Verwendet ihr ein elektrisches Rührgerät dazu, geht das Ganze „in die Hose“ und Eure Salzburger Nockerln werden am Ende viel zu flüssig sein.)
  • Ca. 2 Esslöffel Butter in einer feuerfesten Form zerlassen. Mit 2 Esslöffeln 1/3 der Schaummasse nehmen und als Nockerl in die Form setzen, so dass am Ende 3 Nockerln nebeneinander in der Form sind.
  • Die Form auf die mittlere Schiene des Backofens schieben und ca. 10 Minuten bei 220 Grad backen.
  • Vorsichtig herausnehmen (Eiersouffle verträgt keine ruckartigen Bewegungen und auch keine Zugluft), evtl. mit Puderzucker bestäuben und gleich servieren
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 Autor: Crazy Girl |
 Themenbereich: Ernährungstipps
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2 Kommentare:
  1. hombertho schrieb am 25. März 2009 um 12:29 Uhr:
    # 1

    Ja das ist wirklich sehr lecker. Habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Mein Papa hatte das früher ab und zu mal gemacht. Sollte ich mach wieder bei Gelegenheit nachbacken. Ist schon fast in Vergessenheit geraten.
    Viele Grüße
    Thomas

  2. Crazy Girl antwortete am 25. März 2009 um 14:18 Uhr:
    # 2

    Ja Thomas, ich finde Salzburger Nockerln auch super lecker. Als ich noch “durfte” habe ich mal hin und wieder entweder Ahornsirup oder Marmelade dazu gegeben (etwas davon unten in die Form rein).
    Nach den erste paar Anläufen hat es dann auch geklappt. Erst hatte ich den elektrischen Rührbesen genommen, dadurch wird alles am Schluß viel zu flüssig. Dann war das Problem mit der zu niedrig angegebenen Backzeiten. Bringt ja nix, wenn die Nockerln davonfließen. Ich hab ne ganze Zeit gesucht und rumgebastelt, bis das Rezept dann endlich so stand, dass es auch funzt.

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