Ein starkes Druckgefühl in den Knien und hin und wieder leichte Knieschmerzen begleiten mich nun schon seit ca. 2 Monaten und langsam aber sicher habe ich die Faxen meiner Knie dicke. Nur hilft mir das momentan leider auch nicht weiter, ich hangle mit von Tag zu Tag und warte auf meine MRT Termine, die für Mitte Januar angesetzt sind. Nun wurde es im Laufe der letzten Woche immer schlimmer, die Knieschmerzen stärker, das Druckgefühl in den Knien immer stärker, so dass ich dachte, da solle doch noch mal ein Arzt drüber kucken. Zwischen Weihnachten und Silvester aber gar keine so wirklich einfache Sache.
So rief ich heute Morgen erst einmal alle orthopädischen Praxen in meiner Umgebung an und hörte in den meisten Fällen schöne Urlaubsansagen vom Band. Irgendwann hatte ich dann Glück und durfte persönlich mit einer Sprechstundenhilfe sprechen, die mir aber sagte, dass sie keine Patienten mehr annehmen, sie könne mir nur einen Termin irgendwann nächstes Jahr anbieten… vielen Dank auch fürs Gespräch
So landete ich am Ende bei einem Internisten (irgendein Arzt ist dann doch besser als gar kein Arzt), aber im Grunde genommen hätte ich mir auch das sparen können. Mit Medikamenten (die mir alle von vorne bis hinten nicht helfen) bin ich versorgt und mehr konnte auch er nicht für mich tun, außer mir den Ratschlag zu geben meine Knie zu kühlen (mache ich eh schon), sie zu schonen (mache ich schon seit mehr als ner Woche, wird aber immer schlimmer), vor allem keine Treppen zu steigen (ich wohne im Dachgeschoss, kein Aufzug vorhanden), kein Sport etc.
Und nun sitze ich wieder hier und es heißt wohl einfach nur noch “Augen zu und durch”. Anfang Januar ist mein mich behandelnder Arzt wieder da und vielleicht hat ja der noch eine Idee…
Im Prinzip fing das Ganze vor einigen Monaten an, als ich auf einmal starke Rückenschmerzen bekam, die bis in die Zehen ausstrahlten. Verdacht auf Bandscheibenvorfall, ab zum MRT Termin (mit 6 Wochen Wartezeit). In der Zwischenzeit Schmerzmittel und viel Sport, denn letztendlich ist Sport noch das, was bei Bandscheibenvorfällen am besten hilft. Juchee… Sport unter Schmerzmittel, das macht Spaß…
So stand ich mehrmals in der Woche auf meinem Crosstrainer, schaffte mir einen Schrittzähler an und marschierte täglich los. Letzteres hat meinen Knien dann wohl auch das Garaus bereitet, denn als das Ganze rum war (es war übrigens kein Bandscheibenvorfall), tat mir zwar mein Rücken nicht mehr weh, dafür auf einmal dann aber beide Knie.
Ich also wieder zum Arzt, der untersuchte meine Knie (was wirklich schlimmes das gleichzeitig an beiden Knien auftritt kann es ja eigentlich nicht sein) und schickte mich mit entzündungshemmenden Mitteln nach Hause. Nach zwei Wochen, am Ende der Packung, war ich wieder dort und “sorry, das hilft nix”. Er meinte, dass so was unter Umständen ganz schön dauern kann und schickte mich mit einer viel dickeren Packung entzündungshemmenden Mitteln heim.
Die Zeit verging, an meinen leichten Knieschmerzen und dem starken Druckgefühl in den Knien änderte sich nicht viel. Unter der Woche war es besser, am Wochenende schlechter, wobei nicht viel Unterschied ist bei mir zwischen den Wochentagen und dem Wochenende (ich arbeite ja von zu Hause aus). Den Sport hatte ich anfangs eingestellt und dann langsam wieder etwas damit angefangen.
Kurz vor Weihnachten bin ich dann wieder zu meinem Arzt und es sieht ganz so aus, als ob die entzündungshemmenden Mittel nun wirklich nichts gebracht haben. Er hat mir den MRT Termin aufs Auge gedrückt (davon brauche ich auch noch zwei, denn jedes Knie wird extra behandelt) und je eine Spritze ins Knie gedrückt.
Tja, und seitdem sitze ich zuhause und bin in der “Wochenendstellung” meiner Knie, es wird immer schlimmer und ich weiß schon wirklich nicht mehr was ich noch tun soll. Das leichte Crosstrainer Training habe ich erst mal wieder eingestellt. Die Schmerzmittel, die ich seit über einer Woche nehme, wieder abgesetzt (warum nehmen, wenn sie scheinbar doch nicht helfen) und doktere so Tag für Tag an mir rum und werde immer mehr mürbe. Seit ca. 2 Monaten vergeht kaum eine Minute des Tages, an denen ich meine Knie nicht unangenehm spüre. Einschlafen ist problematisch und eigentlich komme ich mir vor wie ein riesiger Jammerlappen

Ich hatte auch eine Zeit lang so einen “Druck” in den Knien. Sie waren vielleicht nicht ganz so schmerzhaft wie bei dir, aber gemerkt hatte ich es auch. Vielleicht spielt ein Crosstrainer dabei eine Rolle? Denn diesen nutzte ich zu dieser Zeit intensiv.
Seitdem ich nicht mehr auf dem Ding bin, sind die Schmerzen auch nicht mehr da. Was natürlich keine wirklich Lösung darstellt, weil ich eigentlich mal wieder rauf wollte… Die Faulheit zur kalten Jahreszeit hat bei mir gesiegt *Schäm*
Ich hoffe, du bekommst das noch in den Griff!
Hallo Tanja,
also etwas ganz ähnliches hatte ich auch schon mal durchlebt – aber außer nutzlosen Spritzen direkt ins Knie hatten die normalen Spezialisten nichts auf Lager. Nach 3 Monaten und nach dem ich fast gar nicht mehr laufen konnte bin ich auf Empfehlung zu einem chinesischen Arzt gegangen, der gab mir Akkupunkturnadeln (ja die dicken Langen…) auch ins Knie und an drei anderen Punkten meiner Beine jeweils und hat ein paar davon auch mit einem Feuerchen angezündet. Dazu noch eine Moxa-Kerze die ich mit nach hause nehmen durfte um da die Therapie weiter zu führen. Nach zwei Wochen und drei solcher Termine war ich schmerzfrei, die Schwellung war weg und ich konnte wieder normal laufen. Vielleicht versuchst du es da lieber mal und die Chinesen feiern ja weder Weihnachten noch unser Neujahr, vielleicht hast du ja dann mehr Glück! Ich kann´s dir nur empfehlen…
Grüsse aus Perú, Divena
Liebe Tanja, ich kann dir leider nix raten, wünsche dir aber gute Besserung! (Es wundert mich, dass dir noch kein Kortison verpasst wurde, das ist doch bei allgemeiner Ratlosigkeit immer das erste
) oder doch?
Ich würde mir niemals wieder eine Spritze ins Knie bzw. in ein Gelenk geben lassen, Infektion mit Knocheneiterung, 3 mal OP, 40 cm Narbe und Knie ist hin
ganz vergessen, dir gute gute Besserung
@Patrick: Der Crosstrainer war eher weniger der Auslöser, ich tippe da viel mehr auf das “Marschieren”. Das Crosstrainer Training mache ich ja schon seit Jahren und hatte nie was an den Knien. Durch meine Hüftproblematik gehören Stehen und Gehen von jeher zu den Dingen, die am schwierigsten umzusetzen sind für mich. Also eher die Richtung “ungewohnte Belastung”. Muss ich Depp auch auf die Idee kommen mit einem Schrittzähler durch die Gegend zu marschieren *mir selbst den Vogel zeig*.
Wie auch immer, ich bins langsam so was von leid. Es tut nicht wirklich weh, ist aber ständig und dauerhaft äußerst unangenehm
@Divena: Danke für den Tipp! Mit der Moxa-Kerze habe ich auch schon mal “Bekanntschaft” gemacht, damals vor Jahren mit meinem Rücken. Dass die bei den Knien auch helfen kann, hätte ich nicht gedacht. Da sollte ich jetzt nur noch jemanden finden der in TCM bewandert ist… Chinesen selbst sind mir hier diesbezüglich noch nie aufgefallen, womit ich das Ganze wohl eher auf nächstes Jahr verschieben muss
@Miki: Da mein Arzt mir nicht sagt, was er mir spritzt, würde es mich nicht wundern, wenn ich schon hin und wieder damit Bekanntschaft gemacht hätte
@Jokkel: Das tut mir leid
Ich hoffe aber, dass mir so was nicht passiert!
Ich wünsche dir erst einmal gute Besserung. Leider ist es oft so, dass die Ärzte einem einfach nur mit irgendwelchen Pauschalaussagen vertrösten und nur das nötigste, oder billigste machen. Oft wird es aber nicht besser und man hangelt sich von einem Arzttermin zu dem nächsten.
Ich finde es wirklich traurig, dass es immer im gleichen Muster abläuft. Ich kenne kaum jemanden, dem so etwas noch nicht passiert ist.
Ich wünsche dir, dass du bald einen richtig kompetenten Arzt erwischt, der dir auch wirklich helfen kann.
Viele Grüße
Thomas
@Thomas: Für inkompetent halte ich meinen Arzt eigentlich nicht. Ich verstehe schon, dass er jetzt sagt, dass er jetzt erst mal wissen will was los ist und erst dann richtig behandeln kann. Der Knackpunkt ist da eher auch die lange Wartezeit auf MRT Termine in unserer Region. 4 Wochen mit Glück, meistens sind es eher 6 Wochen
Trotzdem ist das alles eher unbefriedigend und wir hätten wohl eher gleich am Anfang mal nen MRT Termin ausmachen sollen
Liebe Tanja,
auch von mir erst einmal gute Besserung.
Hatte Arthrose in der rechten Hüfte und Stoßwellentherapie im Zusammenspiel mit Akupunktur halfen den Zeitpunkt zu dem eine künstliche Hüfte erforderlich wurde deutlich nach hinten zu verschieben.
Seitdem stehe ich positiv gegenüber Akupunktur gegenüber und drücke Dir beide Daumen, dass sich Deine Kniebeschwerden schnell und ohne OP erfolgreich behandeln lassen.
Beste Grüße
Dieter
Oh man das tut mir schon beim lesen weh und sehr leid, raten kann ich dir leider auch nichts. Ich hoffe nur das du Unterstützung hast, damit du dich auch wirklich schonen kannst.
Ich wünsche dir natürlich auch gute Besserung, ich drücke dir Daumen das alles bald gut ist.
Ach und einen guten Rutsch ins neue Jahr und in deinem Fall wünsche ich dir viel Gesundheit.
Ui, das tut mir echt leid für Dich! Erst mal gute Besserung!
Da ich seit vielen Jahre Mountainbike fahre und wie Du weißt Kraftsport mache, sind mir Knieschmerzen auch nicht unbekannt. Überstrapazierungen, Entzündungen, Verschleiß (ja wir werden nicht jünger
), usw. usw. äußern sich auch bei mir hin und wieder recht schmerzhaft. Entzündunghemmer, Glucosamin, Fischöl (gegen zu viele „schlechte“ Prostanoide) und der zeitweise Verzicht auf tierisches Eiweiß biegen das bisher immer wieder nach einiger Zeit gerade.
Ein MRT ist aber auf sicherlich die erste Anlaufstelle um Klarheit zu schaffen! Drücke Dir die Daumen, dass Du einen guten Arzt findest (wenn Du nicht so weit weg wohnen würdest, könnte ich Dir einen Gang zu meinen SportDoc empfehlen) und das deine Schmerzen bald Vergangenheit sind!
Viele Grüße
Francis
Eins vorweg: ich bin kein Arzt und gebe deswegen auch keine medizinischen Tips – aber den Arzt mal fragen, ob an dieser Theorie was dran sein könnte kann ja nix schaden. Die sind ja als auch mal überarbeitet und denken nicht sofort an alle Möglichkeiten
Wenn Du sagst, daß das vom vielen Laufen kommt, erinnert mich das an ein ähnliches Problem, das ich mal vor etwas mehr als einem Jahr hatte. Bei mir kam das auch durch die Lauferei (lt. Orthopäden), allerdings eine etwas extremere Ausgangssituation, aber das hängt ja auch von der Kondition ab.
Grund war: Knie überlastet, geholfen hat ein Verband mit irgendeiner Salbe mit hohem Zinkanteil. (Name der Salbe oder ob das ein Fertigverband war, weiß ich nicht mehr – zulange her, ich vermute letzteres)
Kühlen war bei mir eher schlecht und hat das ganze sogar verschlimmert – ließ sich in dem winterlichen subarktischen Klima aber nicht vermeiden. Irgendwie liest sich Deine Beschreibung eigentlich so, wie mein “kaputte-Knie-Endstadium” irgendwo im Winter nördlich des Polarkreises.
) – ich war damals bei nem Orthopäden, der hat mich recht schnell wieder zusammengeflickt.
Witzigerweise ist mir vom Arzt Fahrradfahren empfohlen worden (da wußte der noch nicht, daß ich an einem Tag auch mal 250 km fahre
Wie gesagt: den Arzt mal dezent mit der Nase draufstoßen und nicht selber rumprobieren, aber für so schlau halte Dich jetzt einfach mal
Ansonsten auch von mir gute Besserung. Wenn es das gleiche wie bei mir ist, gehts recht schnell vorbei bzw. wird schnell sehr viel besser. *daumendrück*
Mmhh, hatte meine Frau vor gut einem Monat auch. Bei ihr lag es am Laufen mit den falschen Schuhen. Sie hat jetzt richtig gute Laufschuhe gekauft und das scheint geholfen zu haben. Runnerspoint hat hier wirklich gut beraten. Während der Beratung fragte der Verkäufer aber auch, ob meine Frau viel auf einem Crosser läuft. Vielleicht gibt es ja doch einen Zusammenhang.
Auf jeden Fall “Gute Besserung!” und ein schmerzfreies Jahr 2011!!!
@Dieter: Arthrose in beiden Hüftgelenken, ich glaube diese Diagnose habe ich in meiner Kindheit bereits das erste Mal gesehen/gehört
Im Prinzip wollen mir die meisten Orthopäden schon mein ganzes Leben lang an den Hüften rum-operieren (die kriegen immer gleich Dolloar-Zeichen in den Augen wenn sie meine Röntgenbilder sehen), nur erwischt hat mich noch keiner, so einfach und schnell können die bei mir ihre Messer nicht wetzen
@Beate: Vielen Dank
Ich weiß immer nicht so recht, wieviel Schonung und wieviel Bewegung mir gut tut. Zuviel kann von jedem nach hinten los gehen
@Francis: Danke
Ganz ehrlich habe ich Probleme mit den Knien das erste Mal im Leben… halt, als Kind bin ich mal über den Hund die Treppen runter geflogen und hab mir den Miniskus dabei angerissen -> 6 Wochen Gips
Bei meinem Gesamtbild dürfte das fast an ein Wunder grenzen…
Momentan nehme ich auch Vit.E und Omega3 ein. Glucosamin steht auch schon da, nur will ich erst die Diclo’s aus dem Körper haben. Auf tierische Fette kann ich bei meiner Ernährungsweise nicht verzichten, das gäbe Mangelerscheinungen und da muss man eben abwägen. Bringt ja nix, wenn ich die Ernährung ändern würde, die Knie besser werden, dafür aber mein Immunsystem in die Knie geht und ich wieder alles mögliche kriege was durch die Luft kreucht und fleucht
Ich hoffe die Zeit bis zum MRT geht problemloser rum als bis jetzt und dann sehen wir weiter. Mein SportDoc ist, denke ich, ganz gut. Übrigens… ich hab gestern Abend dauernd Kälteumschläge gemacht und das hilft echt gut
@Broken Spirits: Du darfst mein “Gehen” nicht mit “Joggen” verwechseln, das steht nämlich auf der Liste der mir absolut verbotenen Sportarten ganz oben. Mein Gehen war eher ein Spazieren-Gehen. Und Radfahren gehört leider auch zu den Sportarten, die mir nicht wirklich gut tun (Zwangshaltung ist problematisch für den unteren LWS-Bereich). Gar nicht so einfach, was?
Den Tipp mit der Zinksalbe merke ich mir und frage meinen Doc, wenn er nächste Woche seine Praxis wieder offen hat, Danke
Übrigens, mir hilft Kälte hervorragend. Bin gestern den ganzen Abend mit kühlenden Umschlägen ums Knie dagelegen und heute habe ich das erste mal wieder das Gefühl meine Knie wären Knie und keine Fesselballone kurz vorm platzen…
@Webworker: Laufschuhe für’s einfache Gehen zum Auto, durch den Supermarkt etc. halte nicht wirklich für gut. Ich beschränke mich da lieber auf wirklich gutes Schuhwerk, das die Gelenke eher entlastet als belastet. Mein “Gehen” war und ist ja keine Sportart, sondern eher mit normalen Spazieren Gehen zu vergleichen. Und… ich mit Sicherheit wird sich das Ganze auch in Zukunft nur noch in absolutesten Grenzen halten, den Fehler mach ich nicht nochmal
Ei, ei, ei, das hört sich aber nicht gut an, mensch Du machst Sachen!
Wenn es nicht besser wird, würde ich eine Notaufnahme/Krankenhaus aufsuchen, dort gibt es Spezialisten.
Wünsche Dir eigentlich erst einmal nur Gesundheit im neuen Jahr
Lieben Erdbeergruß
@Tanja
Ich hatte nur Arthrose in der rechten Hüfte aufgrund einer Kindheitserkrankung. OP verlief bei mir sehr gut und ich bin sehr froh, dass ich diese habe machen lassen. Hatte früher ungleich lange Beine. Nach der OP sind sie nun gleichlang, brauche also keine Einlagen mehr und gehe auch besser als früher. Fühle mich wie neu geboren.
@Erdbeere: Ja, ich bin schon ein Held, was
An Notaufnahme hatte ich ehrlich gesagt auch schon gedacht, aber für einen solchen “Notfall” halte ich mich dann auch wieder nicht und die werden dort zu diesen Zeiten schon genug um die Ohren haben, wo doch so viele Arztpraxen geschlossen haben.
Liebe Grüße und einen guten Rutsch!
@Dieter: Ist bei mir ähnlich, das mit der Kindheit. Ich habe nach der Geburt eine Spreizhose erhalten, damit wurden mir die Hüften ausgerengt und die ganzen “Highchecker vom Dienst” haben das über 6 Wochen nicht gemerkt. Danach war ich dann für 2 Jahre im Gips und zurückgeblieben ist eine saubere Fehlstellung (Hüftdysplasie). Ist schon sehr nett, wenn einem als 18jährige der Orthopäde sagt “Ihr Röntgenbild sieht aus wie das einer 80jährigen im Rollstuhl”
Ziemlich hohes Ziel, aber Dr. Röttinger (Hüft-Papst aus München) meinte vor ein paar Jahren zu mir, dass es durchaus zu schaffen wäre…
Sicher hatte ich hin und wieder Probleme mit den Hüften, vor allem wenn ich Dinge mache, die ich nicht machen soll, aber mit der Zeit kriegt man schon mit, was geht und was nicht geht und lernt seinen Körper kennen. So dass ich mittlerweile sagen kann: die Hüften machen mir die geringsten Probleme. Und so lange ich damit keine dauerhaften Probleme habe, die Lebensqualität stimmt, wird auch kein Arzt die Messer wetzen. Ich habe allen Unkenrufen zum Trotz (ich sollte nicht mal 20 Jahre alt werden können mit diesen Gelenken) immer noch die “Originale”, fühle mich wohl damit und hab mir zum Ziel gesetzt, dass ich die auch wieder mitnehme, wenn ich irgendwann mal gehen muss
Oh je… du Arme, das klingt ja nicht gut… Hüfte, Rücken, Knie… da fragt man sich immer, was kommt als Nächstes? Nee… sorry, das war der Zweckpessimist in mir, der wird aber nicht gefragt, soweit kommt’s noch!
Ärzte und Notaufnahmen zwischen den Feiertagen kann man so ziemlich vergessen, das haben wir mit unserer jüngsten Rübe durch…wegen einer fiesen, akuten Nagelbettentzündung, mit der ja nicht zu spaßen ist. O-Ton Notaufnahme (weil der einzige Kinderarzt in der Stadt schon zu hatte, sonst wäre mein Mann dort nicht hin): “Kommen Sie heute nachmittag wieder, wenn Sie nicht drei-vier Stunden warten wollen, wir haben soviele Knochenbrüche.” Naja, kein Wunder.
Langer Rede kurzer Sinn, ich wünsche dir gute Besserung für die Knie. Kühlen, moderate Bewegung, nicht Belasten. Der alte Orthopäde, der uns während der Ausbildung unterrichtet hat, schwor übrigens auf Folgendes: Hinsetzen, wo man die Beine frei baumeln lassen kann, und dann … Beine baumeln lassen. Klingt komisch, ist aber so.
Liebe Grüße…
@Magrat: Notaufnahme zu dieser Zeit, Ihr seid auch nicht zu beneiden

Kühlen hilft mir gut, ich mache es jetzt kontinuierlich mehrmals täglich und es ist wirklich das einzige, was mir hilft. Zumindest fühlen sich meine Knie schon etwas besser an und sind nicht mehr gar so schlimm, wie sie diese Woche schon waren.
Beine baumeln lassen funzt glaub ich nicht wirklich, denn das abgeknickte Knie macht bei mir Probleme, besser ist ausstrecken. So hab ich mir jetzt auch fürs am Tisch sitzen die alte Fußbank aus dem Keller geholt
Eine guten Rutsch!
Ein ähnliches Krankheitsbild hatte ich auch und bei mir war es ein Schleimbeutel unter der Kniescheibe, den man durch das Röntgen nicht sieht, sondern nur indem man unter die Kniescheibe sieht. Mittlerweile ist der Schleimbeutel heraus operiert, ähnlicher Eingriff wie eine Meniskusoperation und alles ist wieder gut.
@Dieter: Ich will mal nicht hoffen, dass eine OP notwendig ist, zumal es bei mir auch beide Knie gleichzeitig und gleich schlimm sind. Am Mittwoch Nachmittag nach dem ersten MRT Termin werde ich vielleicht mehr wissen.