Unter dem Namen “Tae Bo” vermarktet der erfolgreiche Karatechampion Billy Blanks seit 1999 ein Trainingskonzept, welches er breits Mitte der Achtziger Jahre entwickelte. Der schweißtreibende Tae Bo Workout kombiniert Aerobic mit Elementen asiatischer Kampfsportarten wie Karate und Taekwondo. Diese interessante Mischung wird, begleitet von fetziger Musik mit ca. 155 bis 165 beats per minute, zum perfekten Ausdauertraining, welches garantiert den Schweiß fließen lässt. Dadurch werden beim Tae Bo auch ordentlich Kalorien verbrannt, was wiederum das Abnehmen gut unterstützt. Ich bin in den letzten Jahren ein wahrer Fan von Tae Bo geworden und hoffe, mich bald wieder zum nächsten VHS Kurs anmelden zu können.
Tae Bo wird selten allein ausgeführt, vielmehr finden die effektiven Workouts in kleinen Gruppen statt. Das Training wird von einem geschulten Trainer geleitet und besteht im Wesentlichen aus zwei Elementen: dem intensiven Tae Bo Workout und einer Entspannungs- und Dehnungsphase (Cool Down).
Während der ersten Phase gibt der Trainer Bewegungen vor, die sich aus mehreren der acht verschiedenen Aktionselementen – davon vier Faust-, bzw. Armtechniken (Punch, Jab, Hook, Uppercut) und vier Fuß- bzw. Beintechniken (Kneekick, Backkick, Frontkick, Sidekick) – zusammensetzen.
Hieraus wird innerhalb der für gewöhnlich einstündigen Kurseinheit eine Art Choreographie erstellt, die passend zum Takt der Musik ausgeführt wird. Die Vorstellung, gegen einen fiktiven Gegner zu kämpfen, soll bei Tae Bo Selbstvertrauen und Selbstbeherrschung fördern. Letzteres wird vor Allem dadurch verwirklicht, dass die Schläge und Tritte nicht bis zum Gelenkanschlag, sondern nur bis “kurz davor” ausgeführt werden, um übermäßige Belastung zu vermeiden. Der gesamte Bewegungsablauf ist so abgestimmt, dass die verschiedenen Techniken kräftig, aber nicht unkontrolliert ausgeführt werden.
Nach dem Workout folgen dann eine Ruhephase, in welcher der Körper durch entspannte Musik und Dehnübungen wieder ausgeglichen werden soll. Dieser Gegensatz zum schweißtreibenden Workout ist gewollt und bewirkt eine bemerkenswerte Entspannung.
Wer regelmäßig Tae Bo betreibt, steigert seine Fitness beträchtlich. Viele Muskelgruppen werden angesprochen – so unterstützt beispielsweise die durch den Sport gestärkte Rückenmuskulatur die Wirbelsäule und hilft, Bandscheibenschäden vorzubeugen. Auch werden während des Trainings viele Kalorien verbrannt, was Tae Bo zu einer geeigneten Sportart zu Unterstützung der Gewichtsreduzierung macht. Menschen, die im Alltag viel mit Stress zu kämpfen haben, werden darüber hinaus die neu gewonnene Ausgeglichenheit zu schätzen wissen.
Ich habe Tae Bo vor einigen Jahren in unserer VHS (Volkshochschule) entdeckt und mich zum Anfänger Kurs angemeldet (kann ich wirklich nur jedem empfehlen). Seitdem melde ich mich immer wieder gerne zum Tae Bo Fortgeschrittenen Kurs an, und hoffe, dass der nächste bald bei mir auf dem Plan steht. Es würde zwar in Kürze wieder einer anfangen, doch momentan machen mir da noch meine Knie und meine daraus resultierende mangelnde Fitness einen Strich durch die Rechnung. Sobald ich aber wieder halbwegs fit und trainiert bin, steht Tae Bo nichts mehr im Wege. Ich kann jedem, der an wirklich scheißtreibenden und fetzigen Workouts Gefallen findet, Tae Bo nur empfehlen (wird übrigens oft auch unter dem Namen Thai Bo angeboten).
Hi Tanja, ich habe den Kurs zu Hause… und für mich ist das viel zu schnell, ich suche mir immer nur so ein paar Übungen raus, die ich auch einigermassen beherrschen kann… Das ist vielleicht immer ein Getorkel, wenn ich das nachmachen möchte-einige Übungen erfordern ja doch Gleichgewichtssinn… Aber wer davon nicht abnimmt, der macht was falsch… LG Kaddi
Uiii werde ich jetzt öfter mal darauf achten. Ich habe zwar vor die VHS für was anderes zu besuchen, aber Sport kann ja auch nicht schaden und wenn es Spaß macht, dann bin ich doch gerne mit dabei.
Sportliche Betätigung ist immer gut, auch wenn ich persönlich eine andere Form mag.
@Sven: Mir macht das unheimlich viel Spaß
Man muss nur total fetziges mögen, dann gefällts sicher.
@Kaddi: Ich denke nicht, dass man das wirklich zu Hause lernen kann. Nach meiner Erfahrung waren ein paar VHS Kurse genau das Richtige. Danach dürfte es fast egal sein ob in der Gruppe oder vorm Fernseher daheim. Und ja,. wer dabei nicht abnimmt, der macht wirklich was falsch
@Peter: Ist definitiv Geschmackssache
Ich hatte die Tae Bo Videos damals auch auf VHS und fand sie klasse – da war ich noch jung und sportlich…
Wenn ich den obigen Links zu Amazon folge steht da was von UK Import – laufen die dann bei uns?
Oder gibt es evtl. online ein paar Schnupper-Videos, um mal zu schauen, ob das überhaupt noch was für mein Alter ist?
@Jodie: Die UK Imports dürften in englischer Sprache sein. Da sollte man dann schon etwas englisch verstehen
Schnupper Videos hbe ich bis dato noch nirgends gesehen, aber auch nicht wirklich danach gesucht.
Danke für die schnelle Antwort. Könnte schwören die VHS Videos damals waren synchronisiert. Ist wahrscheinlich auch nicht so wichtig und ich dachte auch eher an den DVD Player, sprich kann die jeder Player abspielen?
@Jodie: Sorry, aber mit DVD Playern und so was kenne ich mich gar nicht aus.
An Jodie: Also ich habe noch die alten Versionen, die laufen bei mir. Und wenn Du die Rezensionen zu dem obigen Link liest, da steht doch auch, dass der einzige Wehrmutstropfen das Englisch ist. Ansonsten gibt es da keine Probleme beim Abspielen.
An Tanja-Du hast völlig Recht, richtig macht man Sport nur, wenn man das auch mal von jemandem gezeigt bekommt, der eben ausgebildet ist und Ahnung hat. Man kann alles mögliche falsch machen. Einzelne Elemente von Tae-bo hatte ich im Fitnessstudio meines Vertrauens bereits gelernt. Aber eben keinen vollständigen Kurs. Aber wie gesagt, für mich ist das auch nichts-zu schnelle Bewegungen, ich bin zu schwerfällig und eben auch untrainiert. Ich mache derzeit ein Crossover an Sport, um überhaupt irgendwie am Ball zu bleiben. Callanetics steht derzeit hoch im Kurs bei mir-auch dabei kann man schwitzen. Unglaublich. LG Kaddi
Danke für die Hinweise, wer lesen kann ist echt klar im Vorteil:
Region: Alle Regionen
Ich habe dumpf in Erinnerung, dass die in US ein ganz anderes Format haben udn dass sich auch UK unterscheiden können, sprich man kann nicht einfach alles aus dem Ausland abspielen, wenn man kein geeignetes Gerät hat.
@Kaddi: Ich denke gerade bei Tae Bo ist es wichtig, die einzelnen Elemente mit der richtigen Technik dahinter ausführen zu können. Und nach meiner Erfahrung nach lernt man die nicht von selbst und auch nicht vom zusehen. Wenn man die Elemente kann, dann ist es im Gesamten gesehen auch nicht mehr so schnell, wobei es durchaus im Allgemeinen “schnell” ist (verglichen mit den vielen anderen Workouts, die so existieren).
Ähnlich ist es auch mit Step-Aerobic. Ich war da mal in einem VHS Kurs, bei dem nur wenige Anfänger waren. Da hat die Tante gleich richtig los gelegt und nach kurzer Zeit hatten wir Anfänger Knoten in den Beinen und lagen da
Callanetics ist ziemlich beliebt was ich so mitbekommen habe. Mir persönlich gefällt es weniger (wie auch Pilates). Ist mir einfach im Gesamten zu ruhig.