Was gegen Contentklau von wordpress.com Free Blogs tun?

Letzten Sonntag war es mal wieder soweit, Plagaware meldete Contentklau in meinem Shop. Dieses Mal waren es gleich zwei, die sich beide an der gleichen Kategoriebeschreibung von mir gütlich getan haben und sie auf ihren jeweiligen Blogs als eigenen Artikel posteten. Da ging mir doch mal wieder die Hutschnur hoch, denn in der Regel ist das die Konkurrenz, die ihre eigene (Satelliten bzw. Shop)-Seiten damit stärken wollen. Nur waren sie dieses Mal so schlau (oder doof) für ihre gesetzwidrigen Machenschaften einen wordpress.com Free Blog zu nutzen. Impressum, eMail Adresse, Postadresse etc. Fehlanzeige.

Also habe ich mich erst mal bei wordpress.com auf die Suche gemacht, was es für mein Problem für eine Lösung gibt, denn Contentklau wird auf der ganzen Welt nicht gerne gesehen. Erst stieß ich auf Content Theft – What to Do und darüber dann auf die Digital Millennium Copyright Act Notice.

So schrieb ich dann letzten Sonntagmorgen um ca. 8 Uhr eine Infringement Notice mit der Schilderung des Contentklau und den entsprechenden Links an die auf der zuletzt erwähnten Seite enthaltene eMail Adresse. Die Antwort lies nicht lange auf sich warten. Um genau 13:24 Uhr hatte ich eine eMail in meinem Postfach mit dem schönen Inhalt Blog suspended.

Das nenne ich ja mal eine Leistung. Gerade mal 5 Stunden wurde international für die entsprechende Reaktion gebraucht, der Blog, der meinen Content gestohlen hat, wurde still gelegt. Ein Hoch auf wordpress.com, eine wirklich schnelle Leistung!

Mit dem zweiten Pappenheimer habe ich es leider nicht so einfach. Der geklaute Content aus meinem Shop liegt im Blog einer deutschen Domain, zu der natürlich ebenfalls ein Shop gehört. Die Konkurrenz lässt grüßen! Bis dato wurde auf meine eMail, in der ich darum gebeten habe den gestohlenen Content zu entfernen, nicht reagiert. So wird mit Fristablauf Anfang nächster Woche ein Brief an meine Konkurrenz gehen, in dem ich sie noch einmal auffordere die Urheberrechtsverletzung zu entfernen und ihnen mitteile, dass ich bei nicht Entfernen bis zum x Strafanzeige erstatte.

Strafanzeige? Ja! Ich bin es mittlerweile leid geworden meine Konkurrenz mit teuren Abmahnungen meines Anwalts zu versorgen, die sie dann, aus welchen Gründen auch immer, nicht bezahlen können oder wollen. Unterm Strich alles nur Ärger und Kosten für meinen Anwalt und mich. Deswegen gehe ich nun rigoros den Weg der Strafanzeige, da eine Urheberrechtsverletzung auch eine Straftat ist, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren geahndet wird. Sollen sie sich doch mit der Staatsanwaltschaft auseinander setzen und ich krieg mein Recht und hab meine Ruhe…


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 Autor: Crazy Girl |
 Themenbereich: Bloggen
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33 Kommentare:
  1. Peter schrieb am 10. Juli 2010 um 09:24 Uhr:
    # 1

    Ich wünsche Dir viel Erfolg mit der Strafanzeige. Nur solltest du dir nicht zu viel Hoffnung machen mit eine mögliche Geldstrafe. Erfahrungsgemäß setzt die Staatsanwaltschaft ein Strafbefehl wo eine Geldstrafe in Höhe von zwischen 50 und 60 Tagessätze zu zahlen ist. Wenn der Dieb nicht über ein großen Einkommen verfügt wird die Strafe oft unter 1000 Euro sein und zudem auf Raten abbezahlt werden können.

    Trotzdem finde ich die Sache mit den Klau Schei…..

  2. Noxed schrieb am 10. Juli 2010 um 10:15 Uhr:
    # 2

    Joa, sowas ist echt nicht in Ordnung, und ist richtig wie du weiter vorgehst.

    Als kleinen Trost kannst du es ja Positiv sehen, das dein Content sehr gut ist, um gestohlen zu werden. ^^

  3. Jan Theofel schrieb am 10. Juli 2010 um 10:21 Uhr:
    # 3

    Den Punkt, warum du keine Abmahnungen nutzen willst, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Rechnung von deinem Anwalt geht ja an deinen “Gegner”. Und so lange der klar ist sollte ein Anwalt auch keine Probleme haben, sein Geld von dem zu bekommen. Das kann sicher etwas duaern, aber um so teurer wird es für die andere Seite… Zumindest in meinen zum Glück wenigen Fällen, hat das reibungsfrei geklappt.

  4. eliterator schrieb am 10. Juli 2010 um 10:40 Uhr:
    # 4

    Puhhh, tough, aber da scheint ja wirklich mit harten Bandagen gekämpft zu werden im Shop-Business.. aber cool, dass wordpress da so schnell reagiert, gut zu wissen..

  5. TeneTours schrieb am 10. Juli 2010 um 11:51 Uhr:
    # 5

    Ärgerlich, sehr ärgerlich …
    ist der Conten Dieb im eCommerce vielleicht noch einer von der Sorte die sich gross “Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt” auf die Fahnen schreiben? Naja, wir hatten das Thema schonmal … viel Erfolg :-)

  6. Crazy Girl antwortete am 10. Juli 2010 um 12:07 Uhr:
    # 6

    @Peter: Noch ist es nicht soweit und ich hoffe mir eine Strafanzeige sparen zu können. Was die nun letztendlich mit ihm machen, wieviel er bezahlen muss oder was auch immer, ist mir eigentlich ziemlich egal ;-)

    @Noxed: Klar ist mein Content gut, deswegen wird er ja auch immer wieder geklaut und das auch gar nicht selten. Hab nicht umsonst sehr viel Geld da rein steckt, und ihn von meinem Anwalt überarbeiten lassen ;-)

    @Jan: Eben klappt das nicht immer reibungsfrei und es gab schon einige, die OE geschwört haben und ähnliches, und gar nicht zahlen können… und… dann zahlt der Auftraggeber. Nö Danke, ich bezahle keinen Cent mehr dafür, dass meines auch meines bleibt und mein Anwalt hat auch keinen wirklichen Bock mehr auf den Streß und die Geldeintreibereien in 20 Euro monatlichen Schritten.

    @TeneTours: *kicher*… ja ja, so sind sie die Content Diebe. Bei mir leider fast ausschließlich nur die Konkurrenz. Und nach dem xten Male habe ich mittlerweile so die Schnauze gestrichen voll, dass ich das gar nicht ausdrücken kann :-)

  7. Sylvi schrieb am 10. Juli 2010 um 12:08 Uhr:
    # 7

    Geklaut wird mittlerweile alles und überall. Ob das Bilder, Beiträge oder Ideen sind und ich habe den Eindruck, dass dieser Diebstahl immer mehr zunimmt. Wenn Dummheit mit Faulheit gepaart ist, bleibt eben vielen Leuten keine andere Wahl, als zu klauen. Manchmal mag es ja einfach nur Gedankenlosigkeit sein, aber in vielen Fällen eben auch Vorsatz. Am Schlimmsten sind diejenigen, die dann noch kaltschnäuzig und frech reagieren, wenn sie darauf angesprochen werden.
    Wenn mit geklautem Material auch noch vorsätzlich eine Gewinnerzielung anvisiert wird, dann ist das in meinen Augen kriminell und sollte gnadenlos bekämpft werden.
    Ich denke aber auch, dass dabei leider nicht viel mehr heraus kommen wird, als eine geringfügige Geldstrafe.
    Aber so ein Denkzettel bringt ja vielleicht doch den einen oder anderen zur Einsicht. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  8. Felix schrieb am 10. Juli 2010 um 12:13 Uhr:
    # 8

    Sowas ist natürlich echt ärgerlich, man sitzt Stunden dran, um Inhalte zu erstellen und dann kommt jemand und klaut es einfach. Ist mir auch mal bei EBay passiert, war zwar nix schlimmes, ist aber trotzdem frustrierend.

    Naja, aber es beweist, man kommt auch im sog. “rechtsfreien Raum” Internet dahinter und kann sich darum kümmern :-)

  9. Luigi schrieb am 10. Juli 2010 um 12:33 Uhr:
    # 9

    Kann das nachvollziehen das du die Schnauze voll hast und nun Strafanzeige stellen willst.

  10. Crazy Girl antwortete am 10. Juli 2010 um 12:45 Uhr:
    # 10

    @Sylvi: Ich hatte mal einen Fall, da hat mir eine Dame meinen kompletten Firmenauftritt geklaut. Die gesamte Struktur, jeglichen Content von oben bis unten. Das einzige was sie nicht mitgenommen hat war das Design. Und als sie dann die Abmahnung dafür erhielt kam ein Brief von ihrem Anwalt zurück, dass sie uns sehr enttäuschen müssten, aber da wäre nix zu holen, sie stecke gerade mitten in einem Insolvenzverfahren. Und was sagt uns das… je weniger die Leute zu verlieren haben, desto krimineller sind sie unterwegs :-(

    In dem Fall jetzt ist das 100%iger Vorsatz. Ein Shopbetreiber weiß sehr gut was er darf und was er nicht darf. Die Texte der direkten Konkurrenz zu klauen ist einfach nur fies, wird aber leider immer wieder gemacht. Ich habe fast monatlich einen neuen Fall diesbezüglich :-(

    @Felix: Meinen Shop schütze ich mit Plagaware, da kriege ich zumindest das mit (wird immer wieder überprüft). Ansonsten ist es schwer und eher zufällig rauszufinden. Es gibt zwar so Services wie Plagaware und ähnliche, aber bei Blogs ein Ding der Unmöglichkeit, bzw. eine Kostenfrage.

    @Luigi: Ich krieg jedes Mal wenn ich eine email von Plagaware im Postfach sehe schon einen Schreikrampf ;-)

  11. jan schrieb am 10. Juli 2010 um 18:02 Uhr:
    # 11

    Hmm ich bin da ein wenig nachlässiger, hatte vor 4 Monaten auch mal 2 Leute angeschrieben die bei mit klauten, kam nie eine Reaktion von den, und ich habe aber auch nicht nur Zeit da ständig hinterher zu laufen :(

    Einen ganzen Shopinhalt zu klauen, schon heftig.

    Was koste Plagaware dich durchschnittlich denn solche Preisangaben ‘http://www.plagaware.de/informationen/preise’ finde ich verwirrend

  12. Marc schrieb am 10. Juli 2010 um 21:29 Uhr:
    # 12

    Geht die Staatsanwaltschaft dem den immer nach? Und auch halbwegs zeitnah? Dann halte ich das auch fast für besser, als eine Abmahnung :-)

  13. Crazy Girl antwortete am 11. Juli 2010 um 10:29 Uhr:
    # 13

    @Jan: Plagaware kostet mich gar nichts, da ich deren Banner eingebunden habe und damit 30 Scans im Monat kostenlos sind. Mehr lass ich nicht scannen, nur die wichtigsten Sachen in meinem Shop. Ich habe nämlich keine Lust dauernd dafür zur Kasse gebeten werden, damit das was meins ist, auch meines bleibt.

    @Marc: Keine Ahnung, aber ich nehme es kann. Bis dato kam ich noch nie in die Lage, und hoffe es auch dieses Mal nicht tun zu müssen.

  14. Peter schrieb am 11. Juli 2010 um 13:23 Uhr:
    # 14

    Hi Tanja,
    Ja, ich kenne das leidliche Problem des in Vorkasse tretens. Selbst ein Vollstreckungstitel bringt nur Ärger, wenn der Schuldner vorher sein Vermögen geschickt auf Frau, Kinder und weiss der Henker verteilt hat. Irgendwann hat man es satt immer wieder erfolglos den Gerichtsvollzieher loszuschicken – der ja erst mal Geld von DIR bekommt, bevor er was macht. Und Anwälte bekommen erst mal vom Mandantendas Geld (ausser man hat so eine umfassende Rechtschutzversicherung, die ALLES abdeckt). Kann schon verstehen, dass man die Geschichte lieber gleich dem Gericht übergibt. Nur eines: Mit deiner Aussage “die Shop-Betreiber wüssten was Sie tun” gehe ich nicht ganz konform. Viele “erfolgreiche Selnständige” aus meinem Umfeld kennen weder das HGB (Handelsgesetzbuch), BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), und das StGB (Strafgesetzbuch) noch weniger. Viele “Kaufleute” kennen nicht mal die simpelsten BWL-Grundsätze, gucken beim Begriff ‘dreistufige Zuschlagskalkulation’ wie ein verschrecktes Karnickel, und lenken bei dem Thema schnell auf die neuen Alufelgen des (geleasten) Daimlers. Aber wenn man denen zuhört, sind die natürlich die Erfolgreisten Unternehmer dieses Planeten. Und wenn da jemand quasi einen kompletten Webshop klaut, hat derjenige nicht nur keine eigene Phantasie, sondern ist wohl auch sonst nicht sehr hell. Kriminelle Energie ist ja leider keine Sache des Intellekts. Das macht sowohl Otto Normalverdiener beim schummeln bei der Steuererklärung, wie auch der stinkreiche Unternehmer, der seine Kohle nach Liechtenstein ‘transferiert’.. ^^

  15. Erdbeere schrieb am 11. Juli 2010 um 16:19 Uhr:
    # 15

    Ätzend, wenn andere Leute einem Inhalte oder sonstiges klauen. Unmöglich finde ich das!

    Um so erfreulicher Dein Erfolg. Großes Lob von der Erdbeere

  16. Crazy Girl antwortete am 11. Juli 2010 um 16:37 Uhr:
    # 16

    @Peter: Die Rechtsschutzversicherung in der Abmahnugen enthalten sind gibt es leider nicht :-(
    Dass viele Selbständige mehr nach dem Motto handeln “und sie wissen nicht was sie tun” habe ich auch schon mitbekommen. Nur kann man das in dem Fall nicht stehen lassen, “selbst schuld”, wenn sie dann eines, von wo auch immer, auf die Mütze bekommen. Meistens ist es von Seiten der Ämter, weil viele ja auch nicht auf die Idee kommen, dass Steuern aller Art fällig sind und bei den ersten Bescheiden “saudumm” aus der Wäsche kucken, das Geld natürlich schon längst anderweitig ausgegeben haben.

    Zuschlagskalkulation: Wir hatten das hier erst letztens in ähnlicher Form bezüglich Wirtschaftlichkeit. Da gehört halt auch einfach mehr dazu als nur ein paar Zahlen anzusehen und zu sagen “das ist aber günstig, kann sich jeder leisten”….

    @Erdbeere: Ich ärgere mich da schon seit Jahren darüber. Manchmal frage ich mich, ob da irgendwo für mich unsichtbare “bitte mitnehmen, markieren, kopieren und auf Deiner Seite einfügen” Anweisungen stehen ;-)

  17. jan schrieb am 11. Juli 2010 um 17:27 Uhr:
    # 17

    Ja Tanja so ist das mit den Steuern etc, deswegen eben auch unverständlich wenn verschiedene Dienstleistungen angeboten werden für Preise wo man sich fragt wie das funktionieren soll.
    Aber das ist nicht nur im Interner so, auch im realen Leben gehen viele an die Existens Ihres eigenen Unternehmen mit den Preisen die sie anbieten

  18. Cujo schrieb am 11. Juli 2010 um 21:05 Uhr:
    # 18

    Ich hatte letzte Woche einen ähnlichen Fall bei npage. Eine kurze Mail an den Support reichte und die komplette Site wurde gesperrt :)

    Ist ja auch klar, dass die so schnell reagieren. Schließlich ist der Domaininhaber dafür verantwortlich, was auf seinen Seiten passiert.

  19. Crazy Girl antwortete am 12. Juli 2010 um 07:02 Uhr:
    # 19

    @Jan: Manchmal ist der Grund dafür aber nicht fehlende Kenntnis, sondern schlicht und ergreifend das Folgen der Marktpreise. Bist Du zu teuer, kauft kein Mensch mehr… :-(

    @Cujo: Klasse! Ich hatte leider auch schon ausländische Fällig wo ich eben nachtarocken musste, bis mal was passierte. Manche interessierts, manche nicht.

  20. jan schrieb am 12. Juli 2010 um 13:29 Uhr:
    # 20

    Hi Tanja manchmal ist es besser ein billiges Geschäft nicht zu machen, und auch nicht auf die so genannten Marktpreise einzugehen.

    Ich habe schon manchen Kunden gesagt wenn er meinte es ist aber teuer das er gern zu einen billigeren gehen kann, etliche der Kunden dann kamen nach 1 bis 2 Jahren wieder weil es bei den Billiganbieter nicht funktionierte :)

  21. Crazy Girl antwortete am 13. Juli 2010 um 07:35 Uhr:
    # 21

    @Jan: Funktioniert leider nicht in allen Fällen ;-) Bei mir ist es zum Beispiel so, dass mit einer Preisanpassung gleich ein paar hundert Händler nachziehen und unterm Strich bist Du dann “der einzige Depp im Netz”, der teurer verkauft. Der Markt in dem ich mich mit meinem Shop bewege ist extrem hart, da wird mit äußerst rauhen Bandagen gekämpft. Wir haben auch Preisvorgaben, die wir nicht unterschreiten sollen und wenn, dann gibt es gleich Nachrichten vom Hersteller. Nur bringt das alles nix, wenn der Hersteller nicht alle seine Kunden im Griff hat (hatten wir erst Ende letzten Jahres ganz massiv).

  22. jan schrieb am 13. Juli 2010 um 18:49 Uhr:
    # 22

    Ich verstehe das schon wenn man einen Shop hat, ich habe auch so ein Teil, da wurde bei Ebay unter den Einkaufspreis verkauft, das lohnt nicht wirklich, mir geht es da um reine Dienstleistungen zu Beispiel Partnervermittlung etc

  23. Crazy Girl antwortete am 14. Juli 2010 um 07:24 Uhr:
    # 23

    @Jan: Alles in allem kann man diese Sachen halt nie über einen Kamm scheren. Klar will sich keiner “unter Wert” verkaufen, hin und wieder bleibt einem aber auch nichts anderes übrig, als der Konkurrenz zu folgen. Das Business dürfte in keinem Bereich mehr ein “Zuckerschlecken” sein ;-)

  24. Anne schrieb am 22. Juli 2010 um 10:06 Uhr:
    # 24

    Tanja, womit checkst du eigentlich deinen content nach Contentklau ab? Ich kenn nur copyscape.com, aber das ist zu aufwendig, wenn man jede Seite prüfen will. Gehts du über die related pages bei google, oder wie findest du die content-Diebe?

  25. Crazy Girl antwortete am 23. Juli 2010 um 17:01 Uhr:
    # 25

    @Anne: Ich prüfe nur Teile meines Shops und das mit plagaware.de. Wenn man den Button auf die Seiten einbaut, dann gibt es 30 Scans im Monat kostenlos. Alles andere wäre mir zu teuer :-(

  26. Anne schrieb am 25. Juli 2010 um 01:53 Uhr:
    # 26

    Ah, das ist natürlich ein gutes Angebot. Vor allem weil du auch oft fündig wirst. Ist zwar mit viel Ärger verbunden, aber besser als wenn man so etwas gar nicht bemerken würde?!
    Ich drück dir die Daumen, dass du dich erfolgreich im derzeitigen Fall wehren kannst.

  27. Crazy Girl antwortete am 25. Juli 2010 um 07:28 Uhr:
    # 27

    @Anne: Zum aktuellen Fall: Der hat sich erledigt. Nachdem der Herr den Einschreibebrief von mir erhalten hat, hat er sich sofort telefonisch gemeldet, entschuldigt und den entsprechenden Content entfernt.

    Für die Blogs würde ich so was in der Art auch gerne machen, nur wäre das leider irgendwie ziemlich teuer bei der Menge, die sich in so einem Blog an Artikeln ansammelt. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann mal Angebote, die günstiger sind. Und irgendwie geht es auch ums Prinzip: Warum sollen wir ständig bezahlen, damit das, was uns gehört auch unseres bleibt?

  28. Jan Theofel schrieb am 25. Juli 2010 um 10:23 Uhr:
    # 28

    Ich mache den Leuten, die bei mir geklaut haben, immer klar, dass es mich Zeit und Geld kostest ihre Kopien zu bearbeiten. Auch auf den Umstand, dass ich sie hätte anwaltlich abmahnen lassen oder verklagen können und es nur mein guter Wille ist, das nicht getan zu haben, sage ich klar an.

    Dann fordere ich die Leute auf mir eine kleine Entschädigung anzubieten. Die meisten sind da einsichtig und bieten Ihren Mitteln angemessene Beträge an. So fühlt sich niemand übervorteilt, weil ich einen für ihn nicht zahlbaren Betrag aufrufe, aber es tut dem Schädigenden auch etwas weh und ich kann zumindest ein paar Kosten abdecken.

  29. Crazy Girl antwortete am 25. Juli 2010 um 11:05 Uhr:
    # 29

    @Jan: Ich glaube nicht, dass meine direkte Konkurrenz mir irgendetwas zur Entschädigung anbietet ;-)

  30. Jan Theofel schrieb am 25. Juli 2010 um 15:40 Uhr:
    # 30

    Ok, in dem Fall sicher nicht. Aber wenn es Wettbewerber sind, dann würde ich es auch mit einer Abmahnung versuchen. Das ist ja etwas anderes, als wenn es jemand anderes tut. Und wer einen Shop betreibt sollte im Zweifelsfall Lagerbestände zur Pfändung haben… (nur wegen deiner Einstellung, dass du lieber nicht abmahnen willst.)

  31. Crazy Girl antwortete am 25. Juli 2010 um 19:45 Uhr:
    # 31

    @Jan: Bei mir im Shop sind es fast ausschließlich nur Wettbewerber. Vor 2 Jahren haben mir auch einige Teile meines Firmenauftrittes geklaut (Webdesign usw.) einer sogar alle Texte, Struktur etc. und ich habe Abmahnungen ohne Ende verschickt. War nur auch öfters so, dass die dann am Ende gar nicht zahlen konnten. Vor allem die Dame, die mir den dreiviertelten Firmenauftritt geklaut hatte. Da kam ein Brief von ihrer Anwältin so nach dem Motto: Tut uns leid, aber bei uns ist nix zu holen, wir stehen mittem im Insolvenzverfahren… dann darfste den Anwalt selbst berappen :-(

  32. Anne schrieb am 26. Juli 2010 um 04:28 Uhr:
    # 32

    Ja, Tanja, da gebe ich dir voll und ganz recht … so lustig wie sich das anhört, es wäre wirklich ein fauler Kuh-Deal. Vermutlich müssen wir aber damit leben!

    Glücklicherweise, ist an meinem Artikeln keiner interessiert. Sie sind zu persönlich oder vielleicht auch “zu schlecht” ;-) Ich hatte es erst einmal auf der Reiseseite, dass mir von einer Page ein langer Artikel mit Bild geklaut wurde. Um genau zu sein, das Bild wurde gehotlinkt. Dadurch ist es mir überhaupt erst aufgefallen ;-)

    Aber natürlich, wenn man einen Shop betreibt oder auch so einen Wissensblog hat wie deinen, dann gibt es ständig Fälle von Contentklau und dagegen will man sich natürlich ohne viel Kosten wehren. Immerhin ist es ein ganz natürliches Verlangen und auch Recht sein Eigentum zu schützen!

  33. Crazy Girl antwortete am 27. Juli 2010 um 07:29 Uhr:
    # 33

    @Anne: Uns würden wahrscheinlich die Haare zu Berge stehen und kaum eine Woche vergehen, an der wir uns nicht darüber ärgern.
    Zu persönlich kann natürlich sein, aber wenn es passt, werden die “Diebe” auch davor nicht zurückschrecken. Dass Content King ist, hat sich auch in der SEO-Branche rumgesprochen, so dass viele schon seit einiger Zeit dahin tendieren ihre gewerblichen Auftritte mit entsprechenden Blogs zu vergrößeren etc. Nur müssen die auch gefüllt werden und das kostet Zeit und/oder Geld. Da wird dann doch gerne auf die vermeintlich “kostenlose” Lösung zurückgegriffen.

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